Archiv der Kategorie: Vaesen

Aufbruch nach Mölle

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Wir machten uns mit dem Zug auf den Weg nach Mölle. Olga Kraus sollte uns an der Kutschstation vor Mölle in Empfang nehmen. Unser Anschlusszug hatte leider Verspätung und wir froren bei winterlichen Temperaturen. Der kleine Regionalzug war allerdings dann angenehm beheizt. Die letzte Etappe unserer Reise legten wir mit einer Kutsche zurück. Sie führte uns immer weiter in die Einsamkeit. Mitten in der Nacht erreichten wir unser verschneites Ziel und der Kutscher entließ uns in die Wildnis.

Niemand erwartete uns und es war unangenehm kalt, daher wanderten wir in Richtung Dorf. Doch nach einer Wegbiegung entdeckten wir etwas, das auf der Straße lag. Ein Frauenkörper war an der gesamten Seite aufgerissen und bot einen schrecklichen Anblick. Organe schienen zu fehlen. Sie schien überrascht worden zu sein. Wir nahmen ein Amulett an uns, das sie trug und das wir als Teufelszeichen erkannten. Eilig setzten wir unseren Weg fort. Weiterlesen

Ausflug in die Geisterwelt

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Auszug aus den Berichten von Sven Eriksson

Wie immer, seit wir einen Anteil des Schlosses erworben und somit Teil der Gesellschaft geworden waren, hatten wir viele lose Fäden zu verfolgen. Die wichtigste Aufgabe, der wir uns widmeten, waren die stetigen Erscheinungen von Oscar Hjort während der Nacht in Schloss Gyllenkreutz.

Nachdem Kirsti und Friderike versucht hatten durch das Tor zum Königszimmer zu gehen und nur ihre leblosen Körper zurückließen, waren wir einigermaßen ratlos. Glücklicherweise führte uns die Schwarze Dame zu einem anderen Königstor. Es scheint also zu wandern, wenn man den Mechanismus auslöst. Ebenso scheint uns die Schwarze Dame gewogen zu sein. Weiterlesen

Zwei Damen in Klapse und zwei geistlose Damen

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Ein Ort der Heilung, ein Haus, in dem geistig Kranken geholfen werden sollte. Aber auf uns macht das hier einen anderen, einen verstörenden Eindruck. Nachdem wir im Wartebereich wieder zueinander finden, bringt uns ein freundlicher Pfleger mit dem Namen Samuel in den Kellerbereich des rechten Trakts des Sanatoriums.

Wir werden Zeuge seltsamer Behandlungen und hören Schreie der leidenden Menschen. Es wirkt eher wie eine Folterkammer, denn eine medizinische Anstalt. Samuel bringt uns zu Dr. Isaac Borelius, den behandelnden Arzt von Linnea. Dieser verweigert uns ein Treffen mit Linnea, da wir keine passenden Dokumente haben, aber als Sven sich als ihr Verwandter ausgibt, bekommen wir die Besuchserlaubnis für Sven. Weiterlesen

Die erste Nacht im Schloss

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Es klingelt an der Tür. Ich stehe im Blauen Salon, als Mattis plötzlich aufmerksam wird. Er entdeckt einen Schatten, der sich vor den Fenstern bewegt. Im Spiegel flackert etwas Unheimliches auf. Dann, ein wildes Klopfen an der Tür. Mattis öffnet, und eine Stimme meldet sich mit „Der Eigentümer“. Doch Mattis zieht sich zurück, unsicher, was das bedeuten soll.

Währenddessen hören wir im Salon seltsame Geräusche, die mir eine Gänsehaut bereiten. Als Mattis zurückkommt und von einem neuen Eigentümer erzählt, fällt uns ein, dass ja noch ein Erbe aussteht. Er berichtet auch, dass vor dem Fenster eine große Eule geflogen sei. Schnell kehren wir zur Haustür zurück, um nachzusehen. Während dessen hört Kirsti das Schluchzen eines Kindes im Kamin. Weiterlesen

Der Geist von Schloss Gyllenkreutz

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Anders hatte im Keller ein Skelett ausgegraben, wickelte die Knochen in seinen Mantel und sprintete mit dem Bündel zum örtlichen Friedhof gelegen an der Kapelle im Wald.

Wilma schoss erneut auf den Draug, der erbost auf den Stall sprang und dort nun auch von Mattis beschossen wurde. Das verärgerte scheinbar Wilma, die darauf auf Mattis feuerte, ihn jedoch verfehlte. Später erkannten wir, dass Wilma in diesem Moment von dem Draug kontrolliert worden war.

Das Wesen landete vor dem Esel, der sich natürlich fürchterlich erschreckte. Kirsti brach zitternd zusammen. Der Draug sprang auf das Fuhrwerk und ich hinunter. Mit Mühe setzten wir den störrischen Esel in Gang und flüchteten vom Draug verfolgt. Nach einem gezielten Schuss von Mattis löste er sich jedoch in Rauch auf. Weiterlesen

Die Hexenkatze und der Rachegeist

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Wir hatten einen Brief mit der Bitte bekommen, einen gewissen Olaus Klint in der Hexenkatze zu einem Schattentheater mit dem Titel „Tanz der Träume“ zu treffen. Olaus hat selbst auch den Blick und ist Privatdetektiv. Als die Gesellschaft untergegangen ist, diente das Gasthaus Hexenkatze bei Sigtuna als Versammlungssaal. Oscar Hjort war Ende des 18. Jahrhunderts ein Mitglied der Gesellschaft und beherrschte die Kunst des mechanischen Schattentheaters.

Am späten Nachmittag brachen wir in einer Kutsche auf zur Gaststätte namens Hexenkatze. Der Kutscher entließ uns in einem schlimmen Gewitter an der heruntergekommenen Herberge am Straßenrand. Olaus Klint erwartete uns bereits. Er berichtete uns, dass er den Eindruck hatte, dass in der Hexenkatze eine fremde Macht ihr Unwesen triebe. Seit Anfang des Jahres wurde hier über Alpträume berichtet und es fiel auf, dass das Haus von Pflanzen und Schimmel überwuchert wurde. Die Tochter des Gastwirtes Sami Harjula, Sophia, führte die Vorstellung an diesem Abend zum ersten Mal auf. Pyri Harjula, ihr Urgroßvater, war zu Lebzeiten ebenfalls Mitglied der Gesellschaft. Weiterlesen

Auf nach Falun

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In Vorbereitung auf die nächste Mission hat Bengt klettern geübt und sich ein Seil geknotet. Das mag in einer unfallträchtigen Mine hilfreich sein. Auch die anderen bereiten sich auf ihre Weise vor, um die Unfälle in der Mine der Svea Bergbaugesellschaft zu untersuchen. Dann geht es in den Keller, um den Schwur der Gesellschaft zu sprechen: Weiterlesen

Hinter dem Spiegel

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Upsala, 16. Januar 1881

Der Spiegel schließt sich hinter uns, der Rückweg ist versperrt und wir sind in der grau düsteren Spiegelwelt. Nach kurzer zerknirschter Lagebesprechung entscheiden wir uns zunächst Waffen zu suchen. In dieser Welt wird das Licht unserer Kerzen fast ganz absorbiert. Nach weiteren Überlegungen versuchen wir unsere Gemächer in der Spiegelwelt zu finden und hoffen, dass wir von dort aus eine bessere Orientierung haben. Auf dieser Seite des Spiegels sind alle Fenster zugemauert, was unangenehm an das Schloss in der Schneekugel erinnert.

Ein ins Gespräch vertieftes Geisterpaar schwebt an uns vorbei ohne Notiz von uns zu nehmen. Wir irren eine Weile umher und auch ein geisterhafter Henker läuft an uns vorbei, ohne uns zu bemerken. Hinter einer Tür hören wir ein Schleifen und Schieben und Schritte. Wir öffnen die Tür und werden Zeuge von dem Selbstmord einer Frau, die sich am Deckenbalken erhängt. Die Szene verschwindet wieder und wir stehen in einem leeren Zimmer. Weiterlesen

Durch Raum und Zeit

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Upsala, Schloss Gyllenkreuz, Samstag 15.01.1881, von Ida Anderson 

Ich erwache in meinem Schlafgemach im Schloss. Noch nie habe ich in diesem Zimmer so gut geschlafen. Dennoch steckt mir die vergangene Reise noch in den Knochen. Als erstes will ich nach dem Aufstehen nach unserem Gast, der jungen Reporterin Ingrid Bäcklünd schauen. Ihr Zimmer sieht verlassen aus und ist bis auf die Möbel leer und aufgeräumt.

Im Speisezimmer warten Viola und Johanna bereits mit einem vorzüglichen Frühstück auf uns. Von den beiden erfahren wir, dass Ingrid nun ein Zimmer im Erdgeschoss bewohnt und gerade im Garten spazieren geht. Viola hat sich in unserer Abwesenheit um unsere Untermieter im Stall, die Vätten, gekümmert, geht aber nicht weiter darauf ein und erwähnt nur, dass es an der Zeit sei, einen Gärtner einzustellen. Dieser könnte sich auch um die Lebensmitteldiebe kümmern. Außerdem würde ein gepflegter Garten einladender auf Gäste wirken. Das wünscht sich auch Linda. Weiterlesen

Die eisigen Klauen des Winters

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Januar 1881, Russische Taiga, Ingermanland, Gasthaus Tammsalu der Familie Trygg

Wir sind schon alle zum Aufbruch bereit als wir uns kurzfristig doch noch dazu entscheiden die Gruppen anders aufzuteilen. So gehe ich mit Linda, Ida und Ilja zur Kutsche. Bengt und Norvid gehen mit Axel Holz sammeln und Clara bleib alleine im Gasthaus zurück, um Esters Tagebuch zu finden.

Der lange und kalte Weg zur Kutsche führt uns immer wieder an Wäldern entlang und einmal sehen wir einen riesengroßen weißen Hirsch, der aber wieder in den Wald verschwindet. Unsere Kutsche finden wir an einem anderen Waldrand in einem Graben auf der Seite liegend. Man sieht wie der Schneesturm in der letzten Nacht gewütet hat. Es liegen Massen von Schnee auf der Kutsche. Unsere Sachen, die bei dem Unfall aus der Kutsche geflogen sind liegen weit verteilt um die Kutsche herum. Weiterlesen