Archiv der Kategorie: Journey To Ragnarok

Wolfsangriff und eine geisterhafte Erscheinung

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Der Falke greift doch tatsächlich an! Glücklicherweise kann er aber schnell außer Gefecht gesetzt werden. Als ob das nicht schon genug der seltsamen Vorfälle gewesen wäre, wird auch noch der Hund unseres Gastgebers unerwartet aggressiv und bekommt ebenfalls magisch leuchtende blaue Augen. Um die uns dargebotene Gastfreundschaft nicht mit Füßen zu treten, beschließen wir den Hund nur bewusstlos zu schlagen. Dies gelingt auch und seine blauen Augen erlöschen sodann. Nachdem er wieder kurzerhand zu Bewusstsein zurückgekehrt ist, trollt sich der Hund jaulend davon.

Um uns von diesen Ereignissen abzulenken, lädt uns der Gastgeber Björn Nadirsson zum Abendessen ein, eine Einladung, die wir dankend annehmen. Auf dem Weg hinein in sein Haus bemerken einige von uns, wie eines der Schafe des Bauern auch plötzlich diese blau leuchtende Augen bekommt. Erstaunlicherweise bleibt es aber stehen und beobachtet uns nur. Welch ein unheimliches Gefühl! Weiterlesen

Magnus Lupus

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Die Wildsau war erlegt und würde für die nächsten Tage ganz sicher die Nahrungsvorräte bereichern. Dafür ließen die vier Männer sie ausbluten und zerlegten sie in handliche Stücke, die eingepackt wurden. Durch die kalten Temperaturen würde sich das Fleisch auch gut halten. Da der Tag schon weit fortgeritten war, machten die vier unweit der Kampfstelle ein Nachtlager.

Tjalf übernahm die erste Wache, bei der er Wolfsgeheul aus Süden vernahm, glücklicherweise weit entfernt. Haldor übernahm die zweite Wache, wo außer wunderschönen Polarlichtern zunächst nicht viel geschah. Plötzlich fiel sein Blick aber auf einen riesenhaften schwarzen Wolf, der vielleicht 20 Meter entfernt vom Lager stand und einfach nur auf selbiges starrte. Haldor sprang schnell auf und weckte die anderen. Alle griffen ihre Waffen, der Wolf aber stand nur da und starrte. Unschlüssig, was sie tun sollten, standen die vier mit gezogenen Waffen und starrten zurück. Nach einigen Minuten wandte sich der Wolf ab und ging zurück in die dunkle Nacht. Was hatte das zu bedeuten? Weiterlesen

Fimbulwinter

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In diesem Jahr wollte der Frost nicht gehen. Manche munkelten schon vom Fimbulwinter, der der Legende nach den Beginn der Götterdämmerung ankündigte. Jedenfalls war es kurz vor der Tag- und Nachtgleiche, an der ein Fest geplant war. Der Jarl der Kjari, Hrolf von Rohald, wollte dort verkünden, dass seine zweitgeborene Tochter Jorun nach seinem Tod seine Nachfolge antreten sollte. Sie war die Einzige, die übrig war. Seine beiden Söhne waren bereits gestorben, und seine älteste Tochter war verheiratet mit einem schwedischen Prinzen.

Der strenge Winter hatte dazu geführt, dass die Vorräte knapp waren. Also entsandte der Jarl alle, die dazu geeignet waren, auf die Jagd. Eine dieser Gruppen, vier Männer, die erst seit wenigen Jahren in Rohald waren, gab er noch einen weiteren Auftrag mit auf dem Weg. Wölfe trieben im Norden, am Grenzfluss zum Gebiet des verfeindeten Arnkel-Clans, ihr Unwesen. Der Dorfvorsteher aus Holmgang, welches zwei Tage entfernt an der Brücke über dem Fluss lag, hatte um Hilfe gebeten. Hrolf wollte, dass dieses Problem gelöst wurde. Entweder indem man die Wölfe nach Norden auf das Gebiet der Arnkel vertrieb, oder indem man sie erschlug. Weiterlesen