Es ist der 29. September, wir lassen das Lange Tal in den Bergen von Gundabad hinter uns. Vor uns erstreckt sich eine weite karge und öde Fläche, im Norden eingefasst von der Bergen Angmars. Es ist die Graue Ödnis. Hwalda kennt Pfade die am Fuße der Berge entlangführen und üblicherweise nicht von Orks genutzt werden. Über die Ebene zu reisen ist keine Option, da unser kommen hier von allen gesehen würde. Hwalda und Roderic machen sich am frühen Abend noch auf die Suche nach Spuren, um Hinweise auf die Entführten zu finden. Und tatsächlich findet Hwalda Spuren von einem Orktrupp, die Gefangene bei sich haben. Hwalda will in der Nacht noch weiter suchen, was uns allen seltsam erscheint, aber in der Tat hat sie die Fähigkeit ihren Geist als Geisterwolf auf die Jagd zu schicken. Weiterlesen
Archiv des Autors: SigmaEta
Die Bestie des Waldes – Teil 6
Schreibe eine AntwortEndlich verlassen wir diesen Berg und die dunklen Höhlen, der Düsterwald wirkt auf uns fast schon wie ein ruhiger und friedlicher Ort. Da wir wissen, das dies nicht so ist, suchen wir unser Boot und machen und direkt auf den Rückweg. Wir weichen allen Gefahren aus und sind schon eine Woche später wieder an der Grenze des Waldlandreiches und schon einen Tag später an den Toren von Thranduils Hallen. Tharanduil aber ist gar nicht zugegen, sondern nach Imladris gereist. Immerhin haben wir so die Gelegenheit uns auszuruhen und zumindest einen Teil des erfahrenen Schattens hinter uns zu lassen. Weiterlesen
Das Vollmondfest – Teil 6
Schreibe eine AntwortAm späten Abend des 7. Oktobers 2952 DZ beobachten wir Guthreds Lager, aber er selbst ist nicht da, nur die vier Sklaven der Viglundinger. Diese sind anscheinend selbst nicht sicher was sie hier noch machen. Uns wird die Entscheidung, was wir tun wollen, schnell abgenommen. Wölfe nähern sich aus 3 Richtungen. Jede Rotte wird von einem großen Wolf, einem Gestaltwechsler, angeführt. Wir bilden einen Kreis und stellen uns dem Kampf. Während wir die „kleinen“ Wölfe der Reihe nach fällen, greift Earendil mit Anguirel die Gestaltwechsler an und einer nach dem anderen fällt der Klinge zum Opfer.
Der erste nimmt nach seinem Tod die Gestalt von Wiliferd an, der zweite die von Cenric. Der dritte, vermutlich Rathwulf, flieht und mit ihm die noch verbliebenen Wölfe. Zum Glück wussten die Sklaven Bjarnor, Dhouda, Iwald und Radegund nichts vom geplanten Hinterhalt und kämpften auf unserer Seite. Wir stellen ihnen frei, zu den Viglundingern zurückzukehren oder mit uns in den Süden zu kommen. Da Bjarnor und Iwald dafür ihre Familie im Stich lassen müssten, kommen sie nicht mit. Wir empfehlen ihnen aber sich dem Widerstand gegen Viglund anzuschließen. Sie berichten außerdem, das Guthred die Sichel die ganze Zeit bei sich hatte und vor ein paar Stunden Richtung Anduin aufgebrochen ist. Die Sklaven schicken wir zu Tom und machen uns an die Verfolgung. Weiterlesen
Das Vollmondfest – Teil 2
Schreibe eine AntwortWir folgen dem Tunnel tiefer hinunter. Nur dem Zwerg scheint es mit jedem Schritt besser zu gefallen. Der Tunnel führt weg vom Fluss und weg vom Dorf grob in Richtung Osten. Narvi ist dabei die ganze Zeit mit sich selber am fachsimpeln und kommt zu dem Schluss, dass Numenorer diesen Tunnel gebaut haben. Earendil kann diesen Ausführungen nicht folgen und da alle anderen ebenfalls mit sich selbst beschäftigt sind unterhält er sich mit den Steinen des Tunnels. Und diese haben ihm sogar etwas zu erzählen. Sie berichten von einer Gruppe Südländer in Begleitung von Orks und unter der Führung einer Frau, einer Art Magierin oder Schamanin, die als letzte vor vielen Jahren hier hindurch gekommen sind. Die Gruppe war für eine Expedition ausgerüstet, scheinbar um hier etwas auszugraben. Der Tunnel führt uns schließlich zu einer Art Labyrinth. Eine vielzahl kleiner Räume die durch kurze Gänge miteinander verbunden sind. Narvi erkennt recht schnell, dass es sich um eine quadratische Grundform handelt, die genau einen Raum als Zentrum hat. In diesem Raum erzählen die Steine dem Elben wiederum, dass die Magierin hier ein Portal im Boden geöffnet hat, durch die die Expedition gezogen ist. Leider haben die Steine nicht darauf geachtet was die Frau genau gesagt hat, um den Mechanismus auszulösen. Aber Narvis Runenzauber kommt uns hier zu pass und es gelingt ihm, damit den Mechanismus auszulösen, so dass wir tiefer hinab steigen können. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 3
Schreibe eine AntwortAm frühen Abend des 13. April 2952 erreichen wir Waldmenschenstadt. In Mitten der Stadt befindet sich Balthis Halle mit dem ewigen Licht in Balthis Lampe. Wir mischen uns unter die Leute und treten in die Halle ein, wo das Whoiswho der Waldmenschen einen Plausch hält. Da wir quasi mit allen dort auf du und du sind gehen wir einfach von einem zum anderen und versuchen, Neuigkeiten zu erfahren. Und da Bungo Hornbläser ebenfalls anwesend ist, wissen vermutlich alle Bescheid, was wir im letzten Jahr getrieben haben. Bungo hat uns gegenüber eine enorm aufdringliche Art, während er bei den Gesprächen mit Fremden vom Hintergrund verschluckt wird, um Sekunden später mit Fragen und Anmerkungen wieder aufzutauchen. Weiterlesen
Der Helm des Friedens – Teil 4
Schreibe eine AntwortWir bringen den ohnmächtigen Ceawin zurück nach Sonnstatt. Die Grabgeister haben ihm und uns schwerer zugesetzt als es den ersten Anschein machte. Auf uns allen lastet ein Schatten, den wir noch verarbeiten müssen. Ceawin wird im Haus der Heilung von der Alten Morna behandelt, bei der er in guten Händen ist. In Sonnstatt erzählen wir Gonthar, Ceawins Stellvertreter und Hauptmann, was vorgefallen ist.
Ceawin ist nach einigen Tagen wiederhergestellt und der Landstrich ist merklich wärmer geworden, was natürlich auch am Frühsommer liegen kann. Es sind zumindest optimale Voraussetzungen für ein Fest, das uns zu Ehren abgehalten wird. Anschließend werden wir zur fröhlichen Räuberjagd eingeladen, die wir annehmen und einige der Lager auf der erbeuten Karte werden ausgehoben. Mitte Juni haben wir uns soweit erholt, das wir ins Waldlandreich aufbrechen wollen. Weiterlesen
Das Buch des geheimen Feuers – Teil 5
Schreibe eine Antwort23. April 2951 in den Düsterwaldbergen
Die Gestalt, die aus dem See empor schwebt, ist eine wunderschöne, elfenhafte Frau. Ihr altersloses Antlitz wird durch feine Schleier eher in Szene gesetzt als verhüllt. Sie ruft uns zu sich, damit wir uns von der Mühsal und Qual der letzten Tage ausruhen können. In Anbetracht des Ortes, eines tausenden Jahre alten Sees, der unter den Düsterwaldbergen liegt, schlägt Ferdibrand vor, in die entgegengesetzt Richtung den Ausweg zu suchen. Leider ist Roderic dem Charme der Frau erlegen und nähert sich der Figur, die noch über dem Wasser schwebt. Der Rest der Gruppe versucht ihn davon abzuhalten, als ein Rauschen und Schwingen einsetzt. Weiterlesen
Das Buch des geheimen Feuers – Teil 1
Schreibe eine AntwortNach unserem Ausflug nach Dol Guldur sind alle erschöpft. Wir ruhen uns in Radagasts Heim aus und sind alle froh, eine Zeit die Seele baumeln lassen zu können. In dieser beschaulichen Umgebung fällt mir erst auf das sich der Braune nach der Reise verändert hat. Er wirkt nicht mehr zerstreut und niedlich, sondern konzentriert, fokussiert und wirklich besorgt. Dadurch wird ein anderer Aspekt von Radagast offenbar, er wirkt mächtig auf mich, was wir alle vorher oft abgetan haben. Weiterlesen
Prolog: Schatten über dem Düsterwald – Teil 2
Schreibe eine AntwortSo schnell und leise wir können verlassen wir die Höhle und begeben uns in Deckung. Anscheinend verlässt nach uns niemand die Höhle, kein Wal und auch kein Drache. Die Jagd lassen wir Jagd sein und machen uns auf den Weg, König Thranduil von unserem Erlebnis zu berichten. Der schnellste Weg führt den Fluss entlang. Nach dem wir ein paar Stunden dem Fluss gefolgt sind, finden wir Spuren einer anderen Jagdgesellschaft. Wir entschliessen uns, ihnen zu folgen und vor dem Drachen zu warnen. Wir schaffen es nicht sie einzuholen, denn sie scheinen uns zu bemerken aber wollen nichts mit uns zu tun haben. Die Spuren führen zum Fluß zurück und verschwinden dort. Geschieht den aroganten Elfen vielleicht ganz recht, als Drachenfutter zu enden. Weiterlesen
Die Wacht am Heideland – Teil 3
Schreibe eine Antwort18. Dezember 2948 D.Z. – Ödlande, Wilderland
Wir sind weiter auf dem Weg in den Norden, um den Zirakinbar zu finden. Wie die Zwerge berichteten, finden wir die Straße wieder. Dafür, das wir mitten durch Schattenlande ziehen, ist sie erstaunlich gut in Schuss und der Weg wird viel angenehmer. Als wir Abends unser Lager aufschlagen müssen wir allerdings feststellen, das gut die Hälfte unserer Vorräte verdorben sind. Sie sind nicht nur gammelig geworden, sondern ganze Maden Stämme haben sich eingenistet. Zum Glück hilft uns die Straße wesentlich schneller voran zu kommen, so das wir Grenedun schnell erreichen sollten. Weiterlesen