Winternacht III – Schockgefroren

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24. Peraine 1022 BF – Mit Erreichen der Grünen Ebene wurde es schlagartig zehn bis fünfzehn Grad kälter. Nur durch einen Zauber von Meister Lyoscho blieb es für die Gefährten erträglich.
Nach kurzer Zeit fand man einen zurückgelassenen Eissegler und eine erfrorene Frau aus Fjorinswohld. Alle Spuren endeten hier, nur ein paar Kufenabdrücke führten von hier fort. Genko und zwei Nivesen stießen zu den Gefährten und berichteten, dass man Spuren von Amuris Sippe gefunden hatte. Am Abend erfuhren die Gefährten, dass es zwei Leichen waren. Die anderen Nivesen hatten mittlerweile wieder aufgeschlossen. Gemeinsam beschloss man, mit allen nach Norden zu ziehen und der Spur der Eissegler zu folgen.

25. Peraine – Die Reise im ewigen Eis, welches durch die Magie Gloranas entstanden war, gestaltete sich als außergewöhnlich beschwerlich. Gegen Abend erreichten die Gefährten eine kleine Siedlung mit einer Windmühle. Alle Einwohner waren schockgefroren und schon länger tot. Hinter den Hütten badeten einige bleiche Frauen mit weißen Haaren und kohlschwarzen Augen in einem Loch im Eis. Als Tsaekal mit dem Bogen auf sie anlegte, schossen sie aus dem Wasser und griffen an. Jetzt war klar, dass es Harpyen waren. In einem kurzen Gefecht erschlugen die Gefährten zwei von ihnen, eine konnte verletzt fliehen. In der Nacht hörte man weit im Südwesten das Heulen der Dämonenwölfe.

26. Peraine – Zwei Nivesen aus Amuris Sippe lagen tot und überfroren im Eis. In der Nacht wurden Tsaekal und Styrvake von Schneelauerern überraschend während der Wache angegriffen, konnten die Kreaturen aber in die Flucht schlagen.

27. PeraineKarmanthi-Daimoniden griffen die Herde an, konnten aber zurück geschlagen werden.

28. Peraine – Am Abend waren zwei Riesenalken am Himmel zu sehen. Auf einem schien ein Reiter zu sitzen. Insgesamt war die Stimmung unter den Nivesen sichtlich getrübt.

29. Peraine – Die Temperaturen fielen weiter, ein Schneesturm tobte. In der Nacht, das Wetter hatte sich wieder etwas beruhigt, sah Styrvake während der Wache eine kleine gnomenartige Gestalt, völlig bleich, aber mit schwarzen Augen. Doch so schnell der Kauz auftauchte, war er auch wieder fort. Doch plötzlich waren die Wachfeuer aus und die anderen Wachen fort. Rowin, ebenfalls auf Posten, gab Alarm! Offensichtlich gab es Tote. Die nivesischen Wachen waren alle erfroren.

Ein Gedanke zu „Winternacht III – Schockgefroren

  1. thd Beitragsautor

    Wenn noch etwas gravierendes passiert ist, dann schickt mir einen kurzen Bericht per Mail, und ich baue das dann in den Text ein.

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