Geschäfte im Norden – Teil 1

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4. September 2955 DZ

Früh am Morgen brechen wir auf, und nach einem angenehmen Wandertag erreichen wir Beorns Haus. Dort erwartet uns Ennalda, die uns zunächst bitterste Vorwürfe wegen unserer langen Abwesenheit macht. Aber sie lässt uns schließlich doch herein und bereitet uns ein Abendessen.

Viele Leute sind versammelt und erwarten die Rückkehr Beorns, die scheinbar überfällig ist. Man befragt uns nach unseren Erlebnissen und wir berichten gern. Über die Belagerung von Sonnstatt sind die wildesten Gerüchte im Umlauf und wir bemühen uns, diese zu korrigieren.

Ennalda brennt vor Abenteuerlust. Sagt sie zumindest. Und sie plädiert eifrig für einen Kampf gegen Viglund, dessen Leute inzwischen das Waldtor und viele Gehöfte besetzt halten. Anscheinend will er auch seinen Einfluss auf die Hügelmenschen ausdehnen, die sich noch weiter in die Berge zurückgezogen haben. Und er hat ein paar seiner Leute über die Nordfurt geschickt.

Des weiteren erfahren wir, dass sich unter dem Adlerfelsen Räuber eingenistet haben und dass gestern ein Halbling nach Ferdibrand gefragt hat. Dieser machte einen etwas verwilderten Eindruck, und stammt angeblich aus den Marschgebieten am Schwertelfluss. Das kommt uns etwas sonderbar vor. Seit wann leben Hobbits am Schwertel?

Ennalda hat ihn zu Ferdibrands Gasthaus verwiesen, daher nehmen wir uns vor, morgen dort verbeizuschauen.

5. September 2955 DZ

Nach einer ruhigen erholsamen Nacht werden wir von Lärm in der Küche geweckt. Beorn ist zurück. Er begrüßt uns freundlich und macht uns Frühstück, aber wir bemerken , dass er sehr besorgt ist. Wir tauschen Neuigkeiten aus und beraten uns mit ihm.

Viglund hat sich auf Othbards Hof einquartiert. Dort hat er sich verschanzt und schickt seine Söhne zu Unternehmungen aus. Loghain hat sich ihm angeschlossen. Beorn zögert noch, offen einzugreifen. Er hofft auf Unterstützung von Thranduil, worauf wir eher skeptisch reagieren. Und er sprich Hergrim an und wirbt für seine Vermählung mit Essylt. Das könnte die Lage der Hügelmenschen verbessern und von Viglunds Einfluss fernhalten.

Nach Frühstück und Gespräch brechen wir zum Östlichen Gasthaus auf, dass wir gegen Abend erreichen. Wir sind unterwegs nur wenigen Reisenden begegnet und sind daher überrascht von der Zahl der Gäste. Das Gasthaus selbst ist gewachsen, denn ein kompletter Trakt mit Gästezimmern für Hobbits ist fertiggestellt, der Stall ist vergrößert, und einige kleinere Reparaturen und Verschönerungen sind  durchgeführt worden. Dindy Brandybock war wirklich fleißig, seit unserem letzten Besuch.

Unter den Gästen sind auch altbekannte Stammgäste, wie zum Beispiel der Zwergenhändler Tholin, der Kesselflicker Turin, der mit einem weiteren Zwerg namens Loni reist, die uns freudig begrüßen. Natürlich erfahren wir auch hier einige Neuigkeiten.

Valbrand ist vor Thal aufgetaucht und behauptet der Erbe Girions zu sein, des letzten Königs von Thal. Bard und Dain sollen sich dazu merkwürdig zurückhaltend verhalten haben. Weiter im Osten gibt es Unruhen und am Meer von Rhun haben Naturkatastrophen für Chaos und eine schlechte Weinernte gesorgt.

Auch Dindy berichtet uns von einem verwilderten Hobbit, der nach Ferdibrand fragte. Er hat ihn zunächst hier untergebracht und lässt ihn nun holen. Der tatsächlich etwas verwildert wirkende Hobbit stellt sich als Byrgol vor. Er kommt wirklich von den Schwertelfeldern, wo es wohl tatsächlich eine Ansiedlung von Hobbits gibt.

Er berichtet uns von merkwürdigen Vorgängen auf dem Dwimmerhorn und von Träumen, die ihn und andere seit einiger Zeit plagen. Träume voll von Schatten und tanzenden grünen Flammen, die alles Leben am Schwertel bedrohen. Aber Byrgol sind im Traum auch das Gasthaus und Ferdibrand erschienen. Ferdibrand soll derjenige sein, der das Hobbitvolk am Schwertel retten wird.

Den Abend über beraten wir, was zunächst zu tun ist. Hergrim rät, den Erzählungen von Byrgol nachzugehen. Letztendlich entscheiden wir uns aber dafür, Mab aufzusuchen, um sie um Rat und Informationen zu bitten. Da wir sofort am nächsten Morgen aufbrechen wollen gehen wir einigermaßen früh zu Bett.

6. September 2955 DZ

Wir brechen auf. Auch diese Reise verläuft ohne große Probleme direkt unterhalb des Spinnenwaldes überqueren wir den Anduin und ziehen dann zwischen Wald und Flussufer nach Norden, wo wir dann am 8. September am nördlichen Waldrand Mabs Hütte erreichen. Das Lachen eines Mädchen tönt uns aus der Hütte entgegen.

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