Minen des Wahnsinns 5 – Irrsinn oder Heldenmut?

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Amir und Romin beschließen, mit dem Aufzug wieder nach unten zu fahren, um mit der geisterhaften Gestalt zu kommunizieren, die uns auf dem Weg nach oben bereits aufgefallen war. Als sie aber besagten Gang erreichen, finden sie außer einigen Rußspuren an den Wänden, nichts was auf einen Geist oder auf verschüttete Personen hindeutet. Plötzlich aber, nachdem Amir sich für kurze Zeit hingekniet und ein Gebet an Astrid gesprochen hat, erscheint tatsächlich eine geisterhafte Gestalt aus dem verschütteten Gang und kommt mit schreckverzerrtem Gesicht auf Amir zu. Von diesem Anblick erschüttert, läuft Romin in die Aufzugskabine und kauert sich für eine geraume Zeit in eine Ecke. Kurz bevor der Geist Amir erreicht, verschwindet er wieder auf die gleiche Art, wie er erschienen ist.

Als die beiden wieder an der Oberfläche ankommen, entbrannt eine gruppeninterne Diskussion, ob es sinnvoll wäre den verschütteten Gang frei zusprengen oder nicht. Weil wir uns aber nicht einigen können, beschließen wir als Kompromiss lieber den dritten Aufzug zu nehmen, in der Hoffnung, dass er uns tiefer in die Mine führt.

Es stellt sich heraus, dass der Aufzug sich nicht oben befindet, sondern sich irgendwo mitten im Schacht befindet. Während Amir und Severin den Seilzug betätigen, um die Kabine nach oben zu befördern, entdeckt Romin eine natürliche Hohle, die sich tief in den Hügel gräbt. Es sieht danach aus, als ob es sich hier um einen gegrabenen Ausgang für die in der Mine lebenden Insekten handelt. Da eine Erkundung nur sehr schwer und vor allem mehr als riskant wäre, beschließt die Gruppe doch noch den Aufzug zu nehmen.

Beim Hinabfahren stellt sich heraus, dass der Aufzug in einer großen Höhle mündet, die relativ geräumig zu sein scheint. Weiter unten vernehmen die beiden Insassen furchterregende Geräusche, die auf die Anwesenheit von Ungetümen hindeuten. Um eine bessere Chance im Falle eines Angriffs zu haben, beschließt Severin den Aufzug wieder nach oben zu fahren, einen weiteren Gefährten mit in die Kabine zu nehmen und den letzten auf dem Dach mit nach unten zu nehmen. Romin meldet sich freiwillig, um auf dem Dach der Gondel nach unten zu fahren. Nachdem alle ihre Positionen eingenommen haben, setzt Severin den Aufzug in Bewegung. Auf dem Weg nach unten machen die Gefährten eine mehr als Angst einflößende Begegnung mit einer bizarren Monströsität: Ein Koloss, das nur aus einem Maul mit zwei Saugnapf-Armen auf zwei klobigen Füßen zu bestehen scheint, stampft plötzlich aus einem der Schächte auf die Gondel zu. Der Anblick dieser Kreatur fährt Romin derartig in’s Mark, dass er total verängstigt wird. Reflexartig teleportiert Romin die Kreatur von der Gondel weg, tiefer in den Gang aus dem sie kam.

Severin fährt die Gondel tiefer in den Schacht hinab. Je tiefer die Gruppe kommt, umso mehr sieht man diverse eingespinnte Kokons, die an den Wänden hängen. Wieder entbrannt eine hitzige Diskussion über die weitere Vorgehensweise. Amir möchte unbedingt eines der Kokons ergreifen, um nachzusehen, was sich darin befindet. Velten sieht das als unnötiges Risiko an und versucht die Gruppe umzustimmen. Schließlich einigt sich die Gruppe darauf, wieder nach oben zu fahren und Velten aussteigen zu lassen, damit der Rest wieder nach unten fahren kann, um den Plan durchzuführen.

Es werden letzte Vorbereitungen getroffen, ein Segen ausgesprochen und die Gondel fährt nach unten. Unten angekommen, umklammert Amir die mummifizierte Hand, die ihn unsichtbar macht und springt zwei Meter in die Tiefe. Sofort sucht er das nächstgelegene Kokon mit der Absicht den Inhalt, den dieser verbirgt, zu Tage zu fördern. Währenddessen schießt Severin einige Salven seines Gewehrs auf die unten stehenden Insekten und bringt ein offenbar zauberkundiges Individuum zu Fall. Inzwischen schafft Amir es, in eines der Kokons hinein zu schneiden und macht eine erschreckende Offenbahrung: In den Kokons befinden sich Menschen; noch lebende Menschen. Die Insekten scharren sich immer mehr um ihn herum und einige greifen auch die in der Gondel stehenden Gefährten an und mit aller letzter Kraft und mit Hilfe gleißender Lichtstrahlen, die Amir beschwört, schaffen sie es gemeinsam den tapferen Recken an Bord zu hieven und gemeinsam wieder nach oben zu fahren.

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