Dunkle Halle VI – Der Tag danach!

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The Day After, 27. Boron 1025 BF

Beim zweiten Frühstück wurden Pläne geschmiedet: Die Funktion der Kristalle sollte erkundet werden, Olgerda musste gesucht und der Weg zur Dunklen Halle sollte erforscht werden. Simidriel schlug uns vor, mit Lyoschos Hilfe die Kristalle zu untersuchen. Sie zogen sich mit zwei Firnelfen in die Katakomben in eine Art Labor zurück, das an einem Kreuzungspunkt von Kraftlinien lag. Dort untersuchten sie die Kristalle. Diese strahlten dasselbe Sippenlied aus wie der gestohlene Kristall und sie enthielten Disharmonien. Das Lied könnte stärker werden, wenn man sich der Dunklen Halle nähert. Lyoscho beschloss, dazu die alten Schriften in den Archiven zu studieren. Auch die Urne mit den pervertierten Elementaren sollte untersucht werden. Aber zunächst untersuchte Lyoscho den Tatort, indem er, beäugt von den Magiern, durch sein Schwarzes Auge in die Vergangenheit sah. Imion Gletscherglanz entwendete den Kristall. An seinen Händen sah er Verbrennungen. Eine Thorwalerin begleitete ihn. Auch an der beschädigten Wand blickte Lyoscho durch die Zeit. Hier sprengte die Frau, vermutlich Olgerda, mit Hilfe von merkwürdigen Flüssigkeiten die Wand auf. Dann traten sie durch ein Portal.

Balthasar wurde vorgeschlagen, mit Hilfe der Magier den Schädel zu untersuchen. Nadeschda begleitete ihn und half ihm bei der Analyse. Die Hauptfunktion scheint eine Fernsicht durch die Augen zu sein.

Shéanna bekam das Angebot, die Katakomben in Begleitung zu untersuchen. Shéanna entschied, das sofort in Angriff zu nehmen. Hagen schloss sich der Unternehmung an, obwohl die Magier, die zur Begleitung abgestellt waren, wie gewohnt schwerfällig waren, was eine unbedingte Unterstützung unserer Vorhaben anging. Sie begannen ihre Suche am Tatort und arbeiteten sich dann in Kreisen vor. Sie stießen auf Spuren von Personen, die dort einige Tage gelagert zu haben schienen. In der Höhle war dort an der Wand ein Alke gezeichnet. Zudem lag ein Fetzen Samttuch herum, das zur Verwahrung von Artefakten verwendet wird. Hagen schien plötzlich etwas entdeckt zu haben und stürmte voran. Seine Suche endete am Loch in der Wand, was ihn vermuten ließ, dass Olgerda ebenfalls hier entkommen ist.

Styrvake erhielt eine Nachricht durch Shir’ Khan und flog zur Insel von Skerdu, weil dort eine Aufgabe auf ihn wartete. Tsaekal kehrte zu der Höhle in der Wildnis zurück, um diese noch einmal zu untersuchen.

Ich ging zum Ifirntempel und bat Ifirn um eine Vision. In der Dunklen Halle sah ich unzählige korrumpierte Kristalle, auf einem Plateau einen riesigen Kristall mit kleiner Kerbe. In der Tiefe spürte ich das Gefängnis der Kalten Braut, das Schloss taute bereits. Die Ifirnpriesterin Aldgrimma war erstaunt über das Leuchten meines Amulettes und nach einem kurzen Gespräch beschlossen wir, gemeinsam eine Vision zu erbitten in einer Schwitzhütte, wie das an diesem Ort üblich war.

Wir sahen erneut die Halle, die wir als Ursprung des reinen weißen Eises empfanden. Elfenvölker bewohnten vor langer Zeit die Halle. Von Elfenhand ist der große Kristall in der Mitte erschaffen worden. Noch davor wurde die Kälte Braut eingekerkert war. Mit den Nachtalben begann die Verdunklung der Kristalle. Die Ifirngeweihte war tief beeindruckt von der Vision und bot an, uns auf unserer Mission zu begleiten.

Am Abend besprachen wir das weitere Vorgehen. Wie immer ließ sich Simidriel bitten und empfahl zunächst weitere Studien anzustellen. Meine Lust, diese verdammten Magier einfach ihrem Schicksal zu überlassen, wurde immer größer. Simidriel wollte erst weitere Untersuchungen zu dem verschwundenen Kristall anstellen. Der Schädel sollte erst mit einem Ritual vom Nagrachfluch gereinigt werden.

Eine von Lyoscho angefertigte Zeichnung von der Thorwalerin, die den Dieb begleitet hat, wurde herumgereicht und ein Magier erkannte darauf Olgerda. Das Stück Samt könnte ein Hinweis an uns sein, der uns in einen Hinterhalt locken soll.

Wir gingen noch einmal in die Katakomben und Lyoscho sah am Lagerplatz noch einmal in die Vergangenheit. Nadeschda und Wulfgar begleiteten uns. Lyoscho sah Imion und eine ihm bekannte Frau, Volanda, kam herein. Später verwandelte sie sich in Olgerda. Volanda ist eine Hesindegeweihte aus Festum. Lyoscho war in Festum gemeinsam mit ihr im Haus von Imanuel von Brabak, dort hatte Imanuel sie entführt.

Am nächsten Morgen landet die Hadred, das Flaggschiff des Obersten Hetmans Tronde Torbenson an.

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