Archiv der Kategorie: Warhammer Fantasy

Herz aus Glas I

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In den folgenden vier Wochen helfen Baldur und die Zwillinge noch bei der kurzzeitigen Bewachung von Cordelia Wesseling, da die beiden „Kopfgeldjäger“ ja annahmen, dass die Attentäterin zurückkehren würde. Tatsächlich bemerken wir, dass eine nur kindergroße Person den Laden zu beobachten scheint. Nach zwei Tagen packen die Kopfgeldjäger ihre Sachen und verschwinden und Cordelia bittet uns, Alexander Grün nach Süden aus der Stadt zu schaffen.

Annika Passerine aus dem Waisenhaus in Speichelfeld wird von uns ebenfalls immer wieder mit kleinen Gefälligkeiten und Zuwendungen wie Nahrung, Kräutern und Medizin für die Kinder versorgt, nicht zuletzt, um sie uns gewogen zu halten. Weiterlesen

Schachfiguren in Übersreik

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Zweiter Tag der zweiten Woche in dieser stinkenden Stadt… Gerwins Tagebuch

Immer noch muss ich mich entgegen all meiner Überzeugungen in der Stadtwache verdingen und mir weiterhin die schnöde Plumpheit unseres Vorgesetzten ansehen. Meine Kameraden, allesamt nützliche Schachfiguren in meinem Spiel, verkomplizieren meine Pläne weiterhin, obgleich ich sie langsam als wertvoll erachte. Doch nicht so schnell mit derlei Regungen…

Ruben, der Geschwätzigste von ihnen, sprach unverhohlen einen Wächter auf den Fall Holger Maurer an, welcher schockiert reagierte, wie auch der folgende. Dämlicher Bursche… Ich muss auf ihn und seinen Mund achtgeben, wenn er nicht unseren Untergang bedeuten soll. Also begleitete ich ihn zu der Magierin Sybille Hagerdorn, während unsere Kameraden, die eher Muskeln besitzen als Verstand, Rudi in Schach hielten. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld III

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Es entbrennt ein wilder Kampf, bei dem alle außer Baldur schwer verletzt werden. Die Vampirin bewegt sich mit übermenschlicher Schnelligkeit, doch gemeinsam gelingt es den Brüdern, sie endgültig niederzustrecken. Im Sterben flüstert sie Karl zu „Mein Vermächtnis, überbringe es meiner Mutter.“ Dann verwandelt sich das Wesen wieder in eine ausgezehrte und verfallene menschliche Frau zurück und verendet.

Beim Durchsuchen des Kellers finden wir einen polierten Handspiegel mit einem Riss darin, das Lager der Vampirin und ein schmutziges Tagebuch, welches in den letzten Wochen nur noch zunehmend wirre Einträge enthält. Weiterlesen

Die Zeit scheint still zu stehen

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Gedanken von Alanus vom Fischteich – Immer noch der 8. Tag…

Die Stimmung in unserer Gruppe ist nicht gut. Alle regen sich immer wieder über Rudi auf. Sollen sie es doch. Ich glaube, dass Rudi ein Schlüssel sein kann, um im Leben in bessere Kreise zu gelangen. Aber ich halte mich zurück und spiele das Spielchen mit.

Sonst versuchen wir immer noch das ein oder andere Geheimnis zu lüften. Das, was uns immer noch am meisten beschäftigt… Wer hat uns das Geschehene eingebrockt?! Diese Frage stelle ich mir immer und immer wieder? Ist es Schicksal? Ja! Denn so viele Zufälle können hinter einander nicht passieren. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Der Wandelnde Griff

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10. April 2512, Übersreik, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dir zu schreiben. Viel hat sich in der Zwischenzeit getan, leider muss ich noch immer diesen vermaledeiten Dienst in der Stadtwache tun.

Heute leisteten wieder eine Frühschicht in Begleitung dieses ehrlosen Gesellen Rudi. Immerhin weiß er interessante Geschichten zu erzählen, was die Zeit etwas schneller vergehen lässt. Wie immer ist er mittags irgendwo eingekehrt, um seiner zweiten Leidenschaft, dem Alkohol, nachzugehen. Seine erste Leidenschaft ist, Leute auszunehmen. Diese Pause nutzten wir, um auf dem Markt Kristin, die Verlobte von Holger Maurer, zu suchen. Diese war glücklicherweise auch anzutreffen und konnte uns glaubhaft versichern, dass Holger unschuldig ist. Ich war ja zugegebenermaßen anfangs skeptisch, aber inzwischen glaube ich auch, dass ihm Unrecht angetan wurde. Die Verlobte und Leonore, die beide glauben, er ist unschuldig. Alle, die mit dem Verfahren zu tun hatten, waren tot oder verschwunden. Irgendwas stimmte hier überhaupt nicht. Aber wie sollen wir ihn retten? Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld II

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Gino hat hörbar großen Hunger und lässt durchblicken, dass er die Leichen „entsorgt“, also die Toten frisst. Während er noch mit Christoph diskutiert, verschwinden Baldur und Karl in den Keller um sich umzusehen. Als Karl im Dunkeln in einen der zahllosen Stapel mit Unrat stürzt, wird er sofort von etlichen großen Ratten (oder rattenartigen Tieren) bestürmt und entgeht nur knapp ihren Angriffen. Plötzlich ist ein leises Zischen zu hören und es beginnt nach Äther zu riechen. Karl und Baldur ziehen sich über die Treppe aus dem Keller zurück.

Einer der Bewohner, Nikolas Krud, redet mit mit Karl und Baldur und erzählt, er glaube nicht, dass jemand im Haus die Krankheit überleben werde. Die Ärztin sei ihnen zur Rettung geschickt worden und sei nun selber der Krankheit zum Opfer gefallen. Außerdem gibt er Informationen zu einigen der anderen Bewohner. Ein Junge namens „Dreiheit“ z.B. stehle wie ein Rabe. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld I

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Christian macht eine erfolgreiche Schmuggeltour mit Nixie Dunkelsprung von der er weiß, dass sie offiziell ein Mitglied der Schiffergilde ist. Die Schiffergilde wird angeführt von einem Mann namens Karsten Rugger, Ehemann von Anna “Omma” Rugger.

Karl hat unterdessen einige Kämpfe im “Kampfzirkel”, die er gut bestreitet und soll deswegen demnächst offiziell aufgenommen werden. Außerdem versucht er Kontakte zum Pantherorden zu knüpfen und spricht mit Haushofmeisterin Adella Mankel.

Baldur redet mit Direktor Benedict Gurkenfeld von der Schaustellertruppe im Variete Theater und erfährt, dass er die Gauklertruppe um Betsie Soßter offenbar nicht leiden kann.

Christoph stellt fest, dass mindestens 80% der Wache entweder wirklich hinter Rudi stehen oder aus Angst oder durch Erpressung hinter ihm stehen müssen. Er legt seine Nachforschungen zu Rudi daher vorerst auf Eis, da ihm ein weiteres Vorgehen noch zu heikel erscheint und wenig Aussicht auf Erfolg verspricht. Weiterlesen

Der erste freie Tag

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8. Tag in Übersreik

Mir tun die Füße weh. Was auch immer die letzten Tage passiert ist, auf jeden Fall bin ich noch nie so viel gelaufen in meinem Leben. Nicht einmal als damals Bauer Hauenbruck seinen Köter auf mich gehetzt hat. Und nur weil ich seine Frau gesehen habe, als sie im See baden war. Dabei konnte ich nicht mal was dafür…

Aber hier in Übersreik habe ich das Gefühl, ich laufe nur noch. Übersreik ist die erste und größte Stadt in der ich je war. Als die riesigen Mauern vor uns auftauchten, war ich überwältigt. Kein Tiermensch, Wolf, Bär oder Räuber würde diese Mauern überwinden, um die Leute dahinter zu überfallen. Wie ich aber feststellen musste, lauerten hinter den Mauern mehr Gefahren als in den Wäldern. Weiterlesen

Hexenköder II

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Am nächsten Morgen macht Cordelia uns ein Frühstück und wir besprechen die Ereignisse des Vorabends. Sie ist zurecht noch immer besorgt um ihr Leben, da die Attentäterin Hannah Baumann entkommen ist und womöglich erneut versuchen wird sie umzubringen. Wir versprechen abends die Kopfgeldjäger zu ihr zu schicken, wenn wir sie überzeugen können bei ihr zu bleiben und auf die Mörderin zu lauern. Wir kehren dann in die Kaserne zurück, holen unsere Sachen und gehen auf Patrouille. Weiterlesen