Die Geister die ich rief III

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5. Ingerimm 1032 BF
Das Wehrgehöft von Ritter Tannhard von Schlagefurt besteht aus ein paar schlecht zurecht gemachten Äckern, sowie Pferden, Schweinen, Hühnern und ein paar Holzgebäuden. Wir werden von bellenden Hunden und vom Knecht Jagoslaus mit den Worten: „die Könige grüßen euch“ begrüßt. Jagoslaus ist der erste Knecht von Tannhard, er ist Mitte 50 und sieht ziemlich zerlumpt aus. Er erzählt uns vom Kiepenkerl Krummhard, der vor einigen Tagen hier war und von den Rotpelzen, die Vieh in der Nähe gestohlen haben.

Die Magd Daruna versorgt uns. Der Geweihte Rubinion fragt sie, welchen Göttern sie dient, doch Hesinde scheint sie nicht zu kennen. Sie betet die „Könige“ an, den ersten Zornbold als König der Menschen, den Eichenkönig als König der Pflanzen, den Hirschkönig als König der Tiere und Praios als König der Götter. Larja macht ihr Mut, dass sie nach Andergast reisen soll, um etwas von der Welt zu sehen.

Plötzlich ertönt vor dem Hof ein lauter Fluch. Ritter Tannhard reitet mit gezogenem Schwert auf den Wald zu, dort ist eine kleine Windhose bestehend aus Tannenzapfen uns einem Goblingesicht mit langer Narbe. Wir laufen dorthin und sehen eine zweite Kreatur im Wald schwebend, auch so eine merkwürdige „Zapfenhose“.

Das Pferd scheut und der Ritter stürzt. Es sind wohl Mindergeister (Humus/Luft) und Larja vertreibt sie mit einem „Schnipsen“. Ritter Tannhard, ein recht stattlicher Mann Mitte 30, begrüßt Larja sehr galant mit einem Handkuss. Zur Statue befragt, behauptet er Rohal bzw. der Mann von der Statue, wäre der erste Ritter von Schlagefurt.

Er bittet uns, am nächsten Tag im Dorf Helmbach nach dem Rechten zu sehen. Ärger mit den Rotpelzen gab es vor 1 Woche in Helmbach. Von den Magiern und Scholaren aus Andergast haben sie hier nichts gehört. Bei näherer Betrachtung ist die Rohalstatue im Hof ein Geschenk von Baturion Kairanbart an Ritter Leosil von Schlagefurt, errichtet vor 66 Jahren. Südlich von Helmbach soll sich eine alte Gutsruine im Wald befinden, vermutlich das Gut von Kairanbart.

6. Ingerimm 1032 BF
Aufbruch am Morgen nach Helmbach. Petea sieht einen Mindergeist im Wald, diese Geister nehmen gerne Formen von Dingen in ihrer Nähe an. Erich findet Stiefelabdrücke von zwei  Personen die vom Weg wegführen. Petea hat im Wald ein kleines Lager gefunden und eine verschüttete Flasche Alkohol. Aus einem Bierschlauch an einem verlassenen Lagerplatz kommt ein Geist hervor und hängt sich an Lyn.

Rauch wird vor uns auf dem Pfad hinter einer Biegung sichtbar, wir erreichen eine brennende Schmiede, zwei Männer versuchen den Brand zu löschen. Wir helfen natürlich, bilden eine Wasserkette und Larja „schnipst“ drei Flammengeister weg. Im Inneren der brennenden Schmiede sieht Larja kurz eine schwarze Flamme mit roten Augen.

Wir schaffen es die Schmiede zu löschen. Schmiedemeister Eberhard, ein 40 jähriger, kräftiger und wettergegerbter Mann und sein 20 jähriger Gehilfe Sumugulf sind ihnen für die Hilfe sehr  dankbar. Während Erich bei der Reparatur hilft, sieht Larja sich um. Unter dem Deckenbalken ist ein Loch in der Wand und die Ränder sind tiefschwarz gefärbt. Das merkwürdige „Ding“ mit den roten Augen war wohl doch KEIN Elementar.

Weiter geht es Richtung Helmbach. Auf dem Weg taucht ein weiterer Mindergeist mit einem Goblingesicht mit langer Narbe aus Wasser und Kalkgestein auf.

In Helmbach engekommen ist kein Mensch auf der Straße, in der Mitte des Dorfplatzes ist eine weitere Rohalstatue. Manche Türen stehen halboffen, auch die Tore zum Tempel der Könige. Die Häuser sind leer, Tiere laufen in den Gassen herum. Dann hören wir Stimmen hinter einem Hügel: „Oh glorreiche Waffe … Stahl … für Könige… Ehre …“

Dort ist anscheinend das ganze Dorf versammelt. Eine Mistgabel wird vom Priester gesegnet, um einen Mindergeist bestehend aus Hühnerfedern zu bekämpfen. Larja vertreibt die kleinen Geister jedoch recht schnell zum Erstaunen der Dörfler, doch bei einem größeren Geist klappt es nicht. Larjas Frisur wird zu ihrem Missfallen von dem Geist zerstört …

Die Tür vom Hühnerstall ist leicht blockiert. Im Inneren befinden sich 2 jugendliche Scholaren, Olderich und Talbart, welche gestern vom Wiesenwanderer losgeschickt wurden, um Kräuter zu sammeln. Larja nimmt die Alraune an sich, welche in den Taschen für weitere Geister sorgt. Meister Wiesenwanderer lagert mit den anderen im Gut Kairanbart wie wir von den Scholaren erfahren.

Im Dorf herrscht Aufruhr, man will die „Dämonenmeister“ lynchen, doch Larja beschwichtigt die Bewohner von Helmbach, sie sagt sie wollten nur das Dorf vor den Geistern warnen. Der Priester der Könige will die Scholaren bestrafen und im Tempel eingehend befragen. Wir gehen mit Priester Girnbold und zwei Knechten in den Tempel. Dort wirkt der Priester eine Liturgie und befragt die Talbart und Olderich. Nach ihren Aussagen übergibt er sie in unsere Obhut.

Dann brechen wir noch vor der Dämmerung auf Richtung Gut Kairanbart, niemand, vor allem die Scholaren, möchte in Helmbach nächtigen.  Mitten im Wald während unseres Nachtlagers werden wir von Rotpelzen überfallen, doch Erich und Petea jagen sie mit ein paar Pfeilen in die Flucht.

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