Kampf um Freidorf 3 – Das Gefecht

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13.5.888 n.G.
Amir und Severin kamen als letzte in die Kirche, und wir blockierten das Eingangsportal mit Kirchenbänken. Draußen kämpfte das Konstrukt mit einigen Fomoren – deren Waffen richteten nichts gegen den Eisenmann aus, aber es war zu behäbig, um die Kreaturen zu treffen. Alfred, Bruno, Josef, Kruppke sowie einige Knechte hatten sich bewaffnet, aber außer uns hatten nur Bruno, der Schmied, und die zwei Wächter des Händlers Kampferfahrung. Severin löste einen der Bogenschützen im Kirchturm ab und begann in seiner Verzweiflung auf den Vogelschwarm zu schießen.

Ein Teil der Fomore griff die Mühle an, einige andere versuchten, durch die Seitenfenster in die Kirche zu kommen, während das Konstrukt vor dem Eingangsportal kämpfte. Nach und nach drangen einzelne Angreifer in die Kirche ein, wurden aber von den Knechten und uns erschlagen. Die Mühle stand alsbald in Flammen. Als Severin einen Vogel traf, zog sich der Schwarm zurück und verwandelte sich in einen weiteren Formor. Dieser Sprach einen Zauber, der das Konstrukt schnell rosten ließ, so dass es sich nicht mehr bewegen konnte.

Die Kirche wurde erschüttert, als die Mühle mit einer Staubexplosion in die Luft flog. Es kamen mehr und mehr Fomore durch die Fenster, und wir beklagten erste Tote. Severin nahm den Schamanen mit seiner Flinte aufs Korn, traf ihn aber nicht tödlich. Dieser schleuderte einen Feuerball auf den Kirchturm. Severin konnte sich in Sicherheit bringen, doch die Bogenschützen verbrannten in dem einstürzenden Turm. Dann gaben die Angeln des Kirchenportals nach, das Tor fiel nach innen, und die Angreifer drängten hinein.

Frauen, Alte und Kinder waren schon in die Krypta geschickt worden. Alle Verteidiger zogen sich hinter den Altar zurück. Da begann wieder Amirs Kästchen zu ticken. Wie er es aus seiner Tasche holte, öffnete es sich und ein Nebel kam heraus, der uns umhüllte. Wir bekamen die weiteren Geschehnisse in der Kirche nicht mehr mit. Mit Ausnahme von mir, Romin, sahen Velten, Amir und Severin eine schöne Frau – wobei sie sich nachher nicht einigen konnten, ob es eine Elfe, die Heilige Astrid oder eine andere Menschenfrau gewesen war.

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