Archiv der Kategorie: Das Schwarze Auge

Die Quelle des Nagrach II – Spuren der verlorenen Schwestern

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10. Boron 1023 BF
Zurück in Norburg erfuhr Tsaekal vom Apothecarius Rupert, dass die Asche der hingerichteten Hexe Jadminka Eisherz in das Kloster Urischalur gebracht worden war. Somit war das Kloster ein möglicher Anlaufpunkt von Dhana und Soraya. Sheanna, Hagen und Lyoscho suchten die Hexe Bisminka von Jassula auf und weihten sie in die Geschehnisse in Bosparan (s. DSvS II) ein, um von ihr zu erfahren, wo sich die Schwarmseele befände, damit man die Zauberpriesterin und die Erdruferin aus ihrem Schlaf erwecken könnte. Sie riet ihnen, zu den Steinen von Ser’rak zurückzukehren, um ein weiteres Mal in die Vergangenheit zu reisen (s. DSvS I). Weiterlesen

Der Weiße Berg – Die Zuflucht III

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13. Praios 1032 BF, Der zweite Turniertag

Der Prinz benimmt sich wie immer komplett daneben und belästigt die zukünftige Braut nach wie vor. Rubinion bringt in seinem Kampf in der nächsten Runde des Kampfes Einhandwaffe und Schild den Holzfäller zu Fall ohne wirklich schwitzen zu müssen.

Nach dem Sieg über einen der Ritter von Prinz Wendelmir muss nun dessen Knappe in die Schlacht ziehen, um seine Ehre zu verteidigen und wird von Trevor brutal gedemütigt und muss für einige Zeit in das Feldlazarett. Weiterlesen

Der Weiße Berg – Die Zuflucht II

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12. Praios 1032 BF, Der erste Turniertag

Von Fanfaren geweckt gehen wir zur Messe. Der Prinz verhöhnt weiterhin die Gastgeber und den Bräutigam. Er führt Traverike von Bärental an der Hand. Nach der Praiotischen Messe eröffnet der Marschall das Turnier.

Zum Start gibt es den Kampf Einhandwaffe und Schild. Unter den Teilnehmern befinden sich auch der Prinz, der Bräutigam, unser Gladiator, viele Ritter und Söldner und sogar der Holzfäller Firunz der Hühne. Der Prinz fordert im ersten Kampf den Bräutigam. Klar gegen die Etikette. Leider ist der Prinz überlegen und verhöhnt ihn im Kampf. Natürlich gewinnt der Prinz und der Geschlagene verlässt den Platz. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach I – Der Wolf von Norburg

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Aus Styrvakes Journal – 9. Boron 1023 BF abends –  Wir ließen es uns erst einmal gut gehen in der Unterkunft von Tsadan und nahmen gemeinsam ein Bad. Allerdings zog Isbloom es vor, sich mit Sheanna zusammen zu waschen, sprich getrennt von uns Kerlen. Diesem schlechten Einfluss ausgerechnet einer Rahjageweihten muss auf jeden Fall Einhalt geboten werden. Weiterlesen

Die Thorwalertrommel IV

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8. Phex 1039 BF, Tag des Atmaskot-Umzuges

Früh am Morgen Informierte Cordan Hauptmann Timpski von dem Plan der Glodenhöfer. Fast 100 Männer und Frauen sammelten sich zum Umzug an der Garnison. Das Wetter war warm. Schon an der Garnison sichteten wir einige stark alkoholisierten Bürger. Ob diese wohl später Probleme machen würden? Nach dem wir den Ablauf zusammen mit Hauptmann Timpski geplant hatten, wurden die Strohpuppen auf den Umzugswagen aufgestellt. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger III

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Thestos

Wir hörten die Rufe und hastigen Schritte schnell in der Dunkelheit verschwinden. Ich schmeckte das Blut in meinem Mund, spuckte aus und sah mich um. Der Kampf war vorbei, die Schläger hatten einen blutigen Preis für den Hinterhalt gezahlt, den sie uns gelegt hatten. Allerdings sah auch unsere kleine Gruppe nicht mehr taufrisch aus. Ebenso wie ich selbst, hatten auch die Anderen einige Hiebe einstecken müssen, einzig Frode schien wie durch ein Wunder mit heiler Haut davongekommen zu sein. Dennoch bot er keinen sonderlich aufmunternden Anblick, wie er splitterfasernackt und von Kopf bis Fuß mit Schmutz und Blut bespritzt  und vor Kälte bibbernd in der Dunkelheit stand. Wir untersuchten schnell die Leichen der gefallenen Angreifer, bargen das Wenige, was sie an Wertvollem bei sich hatten und humpelten zurück in besser beleuchtete Teile der Stadt, nachdem wir Frode eilig einen Umhang übergeworfen hatten. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak VI – Belsharion

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Aus Styrvakes Journal – 6. Boron 1023 BF –  Tsaekal und ich hatten die letzten Tage unserer Zeit damit verbracht, die nähere Umgebung um das Dorf zu patrouillieren. Mit den erbeuteten Pferden war das tatsächlich eine recht angenehme Geschichte. Und auch weil es keine besonderen Vorkommnisse gab. Isbloom’s Vision kündeten aber beide von einem anderem Schurken, der die Rose angreifen würde. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger IV

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Thestos

Der Kampf entbrannte zunächst auf der Treppe zum Keller, doch schon bald waren Cordan und ich mit einiger Gewalt in das Erdgeschoss vorgedrungen und gerieten dort durch eine Übermacht mehrerer Söldner in Bedrängnis. Zum Glück jedoch bot der Raum keine Möglichkeit uns zu flankieren und so konnten wir uns der Schurken erwehren.

Indes sahen sich Frode, Perjin und Yussuf im Keller eigenen Problemen ausgesetzt, denn zu ihrem Verdruss waren alsbald Geräusche aus den Tunneln der Kanalisation zu vernehmen und es tauchten auch von dieser Seite etliche Schurken auf. Wer zuerst auf den Gedanken kam den Durchgang mit Fässern und allerlei Möbeln zu versperren, das weiß ich nicht zu sagen, aber kurz entschlossen packten die drei zu und versperrten auf diese Weise den unteren Zugang zum Haus. Leider schlossen sie damit natürlich auch für uns diesen Rückzugsweg, aber das Eindringen weiterer Söldner zu verhindern, musste in diesem Moment oberstes Ziel sein. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak V – Die Eisrose erblüht

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In einem harten Kampf bezwangen wir die Kämpfer des Schlitzerkultes. Sogar ein aufdringlicher  Feuerdämon, dem mein Speer nichts anhaben konnte, wurde von Styrvake vernichtet. Der Glatzkopf mit dem zugenähten Auge, offenbar ein Geweihter des Namenlosen, verschwand durch das Portal, war aber so schwer getroffen, dass er tot sein müsste. Doch sicher können wir uns in keinster Weise mehr sein. Zu viele absonderliche Dinge waren schon geschehen.

Die Gefangene entpuppte sich tatsächlich als die gesuchte Novizin Winja Baerensen – und sie lebte! Sie war verstört und erschöpft, aber es war ihr kein schlimmeres Leid geschehen. Ifirn sei Dank! Sie konnte uns sogar wertvolle Informationen liefern, denn sie hatte beobachtet, wie der Glatzköpfige, der möglicherweise Sharif Al‘ Nuad hieß, mit einer alten Gestalt, die ein tiefes Loch statt eines Auges besaß, in dem magischen Portal gesprochen hatte. Der Alte hatte dem Schlitzer zwei Bilder gezeigt. Eines von mir und eines von einer silbrig schimmernden Daunenfeder, die eine der verborgenen Federn von Ifirns  Silberschwänen darstellen soll. Weiterlesen

Der Weiße Berg – Die Zuflucht I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

Namenlose Tage 1032 BF – Ausharren in Corticors Höhle
Ich hielt morgens und abends Messen ab, um uns in dieser Zeit spirituell zu stärken. Am dritten Tag äußerte Varena die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, auf die Akademie der Magier zu gehen. Nachdenklich zog sie sich zurück und spielte auf ihrer Flöte, wodurch sie wieder Tiere anlockte – das waren in diesem Fall Höhlenspinnen und anderes Getier, das ihrem Spiel aber genauso bezaubert friedlich zuhörte. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger I

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10. Phex 1038 BF

Bevor wir zur Kaserne aufbrachen, um uns mit Elkman Timpski zu treffen, bekam unser Magier eine Einladung von Olko Knaack in der Magierakademie Halle des Quecksilbers vorbei zu schauen. Später in der Kaserne, wurde Yussuf sehr aufmerksam von einem heruntergekommen Mann mit Namen Peddar gemustert und im Nachhinein diffamiert. Bevor uns nun Timski empfing, konnten wir zwischen ihm und einem Edelmann ein typisches Beispiel hierarchischer Strukturen bewundern. Es ging wohl um einen Mordfall und die Mondkinder. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak IV – Im Lager der Kopfjäger

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Der Anführer der Männer, Elkwin von Gerstbach-Tranzig, die wir für die Gräueltäter hielten, hatte auf Lyoscho und mich eine eigenartige Wirkung. Er wirkte auf seltsame Art zunächst weise und inspirierend auf uns, gerade auch im Kontrast zu unseren Gefährten, die sich bei der Suche nach Feuerholz wirklich außerordentlich dumm anstellten. Doch nachdem wir von ihnen erfuhren, dass die Fremden eine Gefangene in einem Keller versteckt hielten, in dem sich auch eine spiegelnde Fläche befand, die die Kundigen unter uns für ein Portal zu einer anderen Welt hielten, fiel die Faszination, die der Mann auf uns ausgeübt hatte, langsam von uns ab und wir unterstützten nun auch den Plan der anderen, die Geisel zu befreien, den Anführer und den Magier Peddar Holleroff zu töten und die spiegelnde Wand zu zerstören. Weiterlesen

Bestehen & Vergänglichkeit III

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24. Rahja 1032 BF, Unweit der Schwarzen Eiche

Während das weiße Einhorn Feyadan beständig gegen die drohende Verderbnis ankämpft, berät sich die Gruppe über ihr weiteres Vorgehen. Larja und Rubinion stärken sich vor dem zu erwartenden Kampf, während Trevor und Flammbart eine Entscheidung im Armdrücken suchen – der Sieger darf an die vorderste Front. Entgegen aller Erwartungen gewinnt Trevor das Kräftemessen. Vermutlich ging es hier nicht mit rechten Dingen zu …

Auf dem Weg zur Schwarzen Eiche fällt der Gemeinschaft die zunehmend aggressiv wirkende und von dämonischen Mächten verseuchte Flora und Fauna auf. Bereits aus der Entfernung sieht man eine zähe schwarze Flüssigkeit von dem Baum triefen und ein Geruch von Schwefel umgibt sie. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit II

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23 Raja 1032 BF, Andraquell, Nachts im Stall

Wir werden von einem Ochsen geweckt, der durchgegangen ist. Ein roter Mond scheint am Nachthimmel. Mit vereinten Kräften und der Hilfe von Trevor, der den Ochsen versucht umzuwerfen, fangen und beruhigen wir das Tier. Nach einem Umtrunk auf den Stress gehen wir wieder schlafen. Trevor war gerade erst angekommen und übernachtet bei uns. Rubinion erfährt aus den Sternbildern von Heskatet dem Zeitdieb und fragt Larja danach. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak II – Der Orden der Jagd zu Ask

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Aus den Aufzeichnungen von Shéanna saba Mehtira ay Gedanahakan, 19. Travia 1023 BF

Der Abend des 19. Travia 1023 BF nach der Gerichtsverhandlung war geprägt von Abschieden. Die Bernsteinkarawane sollte am nächsten Tag nach Norburg ziehen. Allerdings sollten die Bannstrahler einschließlich der Geweihten Aldare Marnion mit uns weiterziehen, um das Levthansband zu „übergeben“. Auch wollte uns der Halbelf Floriel noch begleiten. Aurew will zurückkehren, sobald er seinen Austritt aus dem Orden in Glyndhaven erklärt hat, vermutlich wird er nicht vor dem nächsten Frühjahr vor Ort sein. Lyoscho und ich haben Jaminka noch einmal befragt, ob der Sohn des Barons von Mahrenhus ggf. mit irgendeinem Dämon paktiert haben könnte, aber sie kann nichts weiter sagen. Der Leichnam wird mit uns nach Ask transportiert, wo der Magus Allonar Hombar, der auch den Tractatus Daemonicus verfasst hatte, diesen auf widernatürliches Wirken hin untersuchen will. Weiterlesen