Die Eisrose von Jarlak IV – Im Lager der Kopfjäger

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Der Anführer der Männer, Elkwin von Gerstbach-Tranzig, die wir für die Gräueltäter hielten, hatte auf Lyoscho und mich eine eigenartige Wirkung. Er wirkte auf seltsame Art zunächst weise und inspirierend auf uns, gerade auch im Kontrast zu unseren Gefährten, die sich bei der Suche nach Feuerholz wirklich außerordentlich dumm anstellten. Doch nachdem wir von ihnen erfuhren, dass die Fremden eine Gefangene in einem Keller versteckt hielten, in dem sich auch eine spiegelnde Fläche befand, die die Kundigen unter uns für ein Portal zu einer anderen Welt hielten, fiel die Faszination, die der Mann auf uns ausgeübt hatte, langsam von uns ab und wir unterstützten nun auch den Plan der anderen, die Geisel zu befreien, den Anführer und den Magier Peddar Holleroff zu töten und die spiegelnde Wand zu zerstören.

In der Nacht schlenderten also Shéanna und Styrvake zu den Wachen der Kopfjäger, um sie überraschend anzugreifen, während Tsaekal in atemberaubender Geschwindigkeit auf den Magier zu sprintete und ihm seinen Speer in den Körper trieb. Lyoscho machte den auf einem Baum platzierten Wächter mit einem Zauber unschädlich, Shéanna griff mit Wucht die erste Wache an und Styrvake kämpfte gegen eine purpurfarbene Schwefellanze, die ihn zwar rasiert, aber nicht ernsthaft verletzen konnte. Ich schoss meine Pfeile auf eine weitere Wache. Hagen sollte im Tumult des Kampfes in den Keller eindringen und dem nichtsnutzigen Halbelf Floriel hatten wir aufgetragen, die Pferde wegzujagen.

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