Dämonensturm 5 – Angriff auf die Zitadelle

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9. Desnus 4713 AZ, Drezen, Paradishügel
Wir planen den Sturm auf die Zitadelle. Als erstes wollen wir die ziegenköpfigen Dämonen auf den Außentürmen der Wehrmauer ausschalten. Als Ablenkung sollen die 70 Paladine und 130 Soldaten an der Brücke einen Scheinangriff führen.

Mit Einbruch der Dunkelheit beginnen wir mit der Durchführung unseres Plans. Es läuft anders als erwartet. Als wir einen der Wehrtürme erklimmen, erscheinen gleich alle vier Ziegenkopfdämonen via Teleportation auf der Turmspitze. Kelos und ich waren voraus geklettert und auf uns alleine gestellt. Dennoch gelingt es uns recht rasch, alle Feinde zu besiegen. Währenddessen werde die anderen von einer monströsen Chimäre bedrängt, die sich vom Burgfried in die Luft geschwungen hatte. Erst als ich mit einem beherzten Sprung vom Wehrturm auf die Bestie dem Paladin zur Hilfe eile, können wir das Untier erschlagen. Später berichtete man uns, dass die Chimäre der legendäre Soltengrebbe war.

Nach dem Gefecht braucht der Paladin eine Pause.

10. Desnus 4713 AZ, Drezen
Dreihundert Feinde marschieren vor der Zitadelle auf. Unsere Truppen lenken sie ab, während wir über den Burgfried heimlich in die Festung eindringen, um das Banner zu erbeuten. Direkt auf dem Turm finden wir den Hort des Soltengrebbe. Nach kurzer Plünderung dringen wir in die Zitadelle ein und befrieden die ersten Räume. Hierbei erbeuten wir einen Gefangenen, ein Zwerg, der sich uns ergibt. Er wurde von seinem Bruder Stanton Vhane (den wir soeben erschlagen hatten) gezwungen, für die Dämonen zu kämpfen und hat sich aus Furcht nicht widersetzt. Seinen Angaben nach soll das von uns gesuchte Banner in den Gewölben unter der Zitadelle sein. Angeführt wird der Feind dort unten von einem Schattendämon. Diese Kreatur soll von anderen Besitz ergreifen und sich mit der Dunkelheit verschmelzen können. Bevor wir dort hinabsteigen, durchsuchen wir noch den Rest der Zitadelle. Dabei finden wir noch Stanton Vhanes Tagebuch:

Die Aufzeichnungen reichen 75 Jahre zurück, bis zum Fall von Drezen, hier nun eine Zusammenfassung der wichtigsten Einträge:

Der erste Eintrag berichtet davon, dass eine elfische Kreuzfahrerin ihm eine
Botschaft überbracht hat. Diese Botschaft war ein Befehl, das Schwert der
Tugend aus der Festung Drezen zu holen und es zum Sammelpunkt der Kreuzfahrer
an der Weltwunde zu bringen. Nachdem Stanton das Banner aus der Festung
geschafft hat, ist Aponivicius mit einem gewaltigen Dämonenherr im
Morgengrauen des nächsten Tages in die Stadt eingedrungen und hat die
Festung innerhalb von wenigen Stunden in ihre Hand gebracht.

Die Erschaffung der Verderbnisschmiede und eine Liste der magischen
Gegenstände die Joran Vhane und Stanton Vhane korrumpiert haben.

Stanton macht in einem anderem Eintrag recht deutlich seinen Frust über die
Entscheidung von Aponivicius luft, das Schwert der Tugend nicht zu
korrumpieren.

Es gibt mehrere jüngere und sehr explizite Einträge darüber, was Stanton mit
Irabeth machen würde, sollte sie in seine Hände fallen.

Ein kurzer Eintrag über die Ankunft eines Schattendämons im Körper eines
Kreuzritters mit Namen Maranse. Dieser Dämon hat etwas bei sich gehabt, das
er als Nahyndrian Elixier bezeichnet. Eine Flüssigkeit, welche in der Lage
ist göttliche Kraft in Geschöpfe einfließen zu lassen. Es scheint aber keine
Garantie für Erfolg zu geben, denn 2 der Kreaturen an denen der Dämon
versucht hat die Flüssigkeit zu verwenden, haben es nicht überlebt.
Aponivicius, Stanton und die Chimäre Soltengraebe waren allerdings im Stande
der sehr schmerzhaften Verwandlung zu trotzen. Der Schattendämon hat laut
eigenen Angaben die Elixiere von Xanthir Vang, welcher Anführer der
Kultisten und Herr über die Elfenbeinzuflucht ist, erhalten.

Die letzten Einträge handeln darüber, das zum Anfang des vierten Monats, eine
Sukkubus als Gefangene nach Drezen gebracht wurde. Ihr Name ist Arueschalae,
eine Ketzerin des Abgrunds, Aponivicius wollte sie persönlich in den Abgrund
zurück bringen, wurde allerdings durch die Geschehnisse mit den
Wächtersteinen bisher davon abgehalten. Sie war in der Lage aus dem Kerker
zu entkommen und ist in die verwüsteten Lande der Weltwunde geflohen. Er hat
eine Annisvettel mit ihren Dienern entsannt um sie aufzuspüren, bisher aber
noch keine Antwort erhalten und hofft, dass sie aufgespürt wird, bevor
Aponivicius etwas von ihrer Flucht erfährt.

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Über thd

1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

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