Agrawan von Dragenstein – Einige Antworten

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Einige Antworten zu Agrawan Rondrawulf von Dragenstein

 

1. Wie sieht Agrawan aus?

Recht groß gewachsen für einen Andergaster (1,92 Schritt), kräftig gebaut (96 Stein) mit athletischer Figur. Ein markantes Gesicht mit hohen Wangenknochen umrahmt die eisblauen Augen. Schulterlanges schwarzes Haar und ein gestutzter Kinnbart runden die gepflegte Erscheinung ab. Seine Bekleidung ist dem jeweiligen Zweck angemessen, robuste Kleidung auf Reisen, elegante Tracht bei Hofe, farblich eher schlicht gehalten. Zu Ross Wappenrock über leichter Platte mit Fäustlingen, Drachenhelm und schweren Stiefeln. Zu seiner Bewaffnung zählen ein imposanter Andergaster, Schwert, Schild und Lanze.

 

2. Wie wirkt Agrawan auf einen Fremden?

Sein charismatisches stolzes Auftreten und seine gepflegte Erscheinung lassen sofort auf seine adelige Abstammung schließen. Er ist ein Ritter von Stand und verhält sich auch so, was eine gewisse Arroganz nach außen treten lässt. Seine diplomatische Art steht im Gegensatz zu seiner manchmal aufbrausenden und impulsiven Art. Er wirkt anfänglich zurückhaltend aber aufgeschlossen, direkt aber höflich. Die ritterlichen Tugenden achtet er voller Respekt.

 

3. Wie ist Agrawan aufgewachsen?

Siehe Vorgeschichte (Ausführungen folgen)

 

4. Hat Agrawan noch eine enge Bindung zu Menschen aus seiner Jugend?

Siehe Vorgeschichte (Ausführungen folgen)

 

5. Warum ist Agrawan zum Abenteurer geworden?

Das Schicksal an den Namenlosen Tagen hat ihn zum Abenteurer gemacht. Außerdem will er der Göttin dienen und seinem Ritterstand alle Ehren erweisen, in dem er die Tugenden der Ritterlichkeit in den Zwölfgöttlichen Landen verbreitet, das Leid der Menschen vermindert und Chaos und Bosheit bekämpft wo er sie antrifft. Auch die Suche nach seinen Wurzeln, seiner Vergangenheit, seiner Abstammung und seiner große Liebe lassen ihn rastlos werden und nicht zu lange an einem Ort verweilen. Dazu kommt noch eine gute Portion Neugier.

 

6. Wo ist Agrawan schon gewesen?

Die meisten Gegenden von Andergast hat er auf seinen Reisen als Knappe bereits gesehen, auch nostrisches Gebiet hat er schon öfters betreten. Er war in Greifenfurt, in Winhall, Salza und Kendrar. Das Orkland nördlich vom Steineichenwald und der Feste Anderstein und westlich von Teshkal kennt er durch die Kämpfe und Schlachten gegen die Orks.

 

7. Ist Agrawan sehr götterfürchtig?

Den Zwölfgöttern gebühren Respekt und Achtung. Er glaubt an die Zwölf und achtet ihre Gesetze, er ist göttertreu, aber nicht götterfürchtig, denn Furcht hat er nicht vor den Göttern und ihrem Zorn. Er betet zu Rondra, seiner Schutzpatronin, die er als Herrin des ehrenhaften Kampfes und als Hüterin der ritterlichen Tugenden verehrt. Sein starker unerschütterlicher und leidenschaftlicher Glaube an die Kraft Rondras mag einigen Geweihten der Göttin ihren eigenen schwachen Glauben offenbaren.

Anderen Religionen wie den Sumen oder Schamanen von Naturvölkern begegnet er aufgeschlossen und respektvoll, sofern sie seinen eigenen Glauben respektieren. Orkische, borbaradianische oder dämonische Religionen und Glaubensriten bekämpft er mit aller Macht und Härte.

 

8. Wie steht Agrawan zur Zauberei?

Er respektiert sowohl die Magie der Gildenzauberer als auch die der Druiden, sofern sie für gute und gerechte Zwecke eingesetzt wird. Weder mag noch fürchtet er Zauberei, wenn sie hilft ist sie willkommen. Wird sie unehrenhaft angewendet ist sie genauso verächtlich wie andere zweifelhafte Taten und sollte ebenso geahndet werden.

Die Magie von Schwarzmagiern, Borbaradianern, Nekromanten oder Dämonenpaktierern bekämpft er wo er sie findet. Hexen, Scharlatanen, Schelmen oder anderen merkwürdigen Zauberkundigen misstraut er. Die Magie der Elfen fasziniert und beunruhigt ihn zugleich

Die Geister der Ahnen existieren und müssen geachtet werden, auch wenn sein Aberglaube ihn bei Geistererscheinungen erblassen lassen können. Elementare Gewalten sind natürlich und von den Göttern und ihren Priestern, also auch den Sumen, herbeigerufen. Dämonen, Untote und andere unheilige Kreaturen müssen im Namen der Zwölf vernichtet werden.

 

9. Für wen oder was würde Agrawan sein Leben riskieren?

Für Menschen, die ihm etwas bedeuten, seine Familie, seinen Lehnsherren, seinen König und sein Land. Außerdem für Ehre und Gerechtigkeit und um die ritterlichen Tugenden zu wahren, Schutzbedürftige zu verteidigen, Schwache zu schützen, Unrecht zu ahnden, Verbrecher zu strafen oder dunkle Machenschaften zu bekämpfen. Auch für die Ehre der Göttin würde er sein Leben riskieren.

Den Tod fürchtet er nicht, denn er ist sich gewiss wenn er ein ehrbares Leben führt und im Kampf für eine gerechte Sache fällt, wird Rondras Herold ihn die in die Hallen der Göttin geleiten, um zusammen mit den mutigsten Recken aus den alten Sagen und Legenden an der Tafel Rondras zu speisen.

 

10. Was ist der größte Wunsch Agrawans?

Sein größter Herzenswunsch ist seinem Erzeuger zu begegnen, um sein eigenes Schicksal und seine Wurzeln zu erkennen. Er will das Geheimnis um das Geschlecht von Dragenstein und seine eigene Abstammung erforschen.

Sein größter Seelenwunsch ist es ehrbar auf dem Schlachtfeld zu fallen und an der Tafel der Göttin mit den Helden der Legenden zu sitzen und zu wissen, dass sein Leben einem höheren Zweck gedient hat.

Seine weltlichen Wünsche sind eine Familie zu gründen, seine große Liebe aus seinen Träumen zu finden, seinem König treu zu dienen und seinem Land im Kampf die Freiheit und Unabhängigkeit gegen die Bedrohungen der Orks oder Nostrianer zu bewahren.

 

11. Was fürchtet Agrawan mehr als alles andere auf der Welt?

Er fürchtet weder Tod noch Teufel, nur das eigene Versagen fürchtet er, von den ritterlichen Tugenden abzuweichen, von den dunklen Mächten verführt zu werden und den Pfad der Göttin zu verlassen. Der Gedanke sein Leben ohne Sinn zu geben, bereitet ihm Unbehagen.

 

12. Wie sieht es mit Agrawans Moral und Gesetzestreue aus?

Recht und Gesetz sind ein hohes Gut und müssen gewahrt und beschützt werden. Allerdings sind ihm auch Gerechtigkeit, Gnade und Barmherzigkeit wichtige Tugenden, die recht viele Adelige und Gesetzeshüter in Andergast nicht achten, so dass  er immer wieder in Konflikte zwischen Gerechtigkeitssinn und Loyalität den Gesetzen gegenüber gerät.

Im Zweifel zählen ihm seine Moral und die ritterlichen und zwölfgöttlichen Tugenden mehr als weltliche Gesetze. Nach seiner Meinung hat ein Herrscher sein Recht verwirkt, wenn er sich nicht redlich um seine Schutzbefohlenen kümmert oder Schande über sich gebracht hat.

Korruption und Intrigen innerhalb des Adels sind ihm zuwider und er versucht sie offen zu bekämpfen wo er nur kann, was ihm sowohl Freunde als auch Feinde eingebracht hat. Auch Freiheit ist ihm wichtig, was nicht immer ganz mit den Gesetzen Andergasts in Einklang zu bringen ist.

 

13. Ist Agrawan Fremden gegenüber aufgeschlossen?

Grundsätzlich ist er fremdem Kulturen gegenüber recht aufgeschlossen. Er respektiert jeden Fremden der einen aufrechten Eindruck macht. Zu Naturvölkern wie den Nivesen fühlt er sich hingezogen, die Thorwaler mag er aufgrund ihres Freiheitswillens, Zwerge schätzt er wegen ihrer Bodenständigkeit, Elfen faszinieren ihn wegen ihrer Ausgeglichenheit, selbst Goblins begegnet er neutral. Mittelreicher, Horasier oder Tulamiden bewertet er nach ihrem Verhalten. Nostrianern allerdings begegnet er mit Misstrauen und seine Vorurteile lassen ihn Orks mit anderen Augen sehen.

 

14. Welchen Stellenwert hat Leben für Agrawan?

Leben ist ein heiliges Geschenk welches den Sterblichen von den Göttern gegeben wurde, man sollte das Geschenk ehren und weise nutzen. Wahlloses oder sinnloses Töten ist gegen den Willen der Götter. Wer allerdings große Schuld auf sich geladen hat, durch dunkle Machenschaften oder böse Taten, der hat sein Recht auf Leben verwirkt.

Seine Gegner im ehrenhaften Kampf zu töten oder um sich und seine Schutzbefohlenen zu verteidigen, ist allerdings keine Missachtung von Leben, denn in der Schlacht ist er der Schwertarm der Göttin, der in ihrem Sinne geführt wird.

 

15. Wie steht Agrawan zu Tieren?

Tiere wurden den Menschen von den Göttern gegeben, der Mensch herrscht über das Tier. Er behandelt Nutz- und Haustiere gut, hat aber keine Bedenken Tiere bei der Jagd zu töten, um sie zu essen. Tiere zu quälen oder ohne Sinn zu töten ist gegen den Willen der Götter. Zu seinem Streitross, einem Tralloper Riesen, hat er besonders inniges Verhältnis. Aus einem ihm nicht bekannten Grund faszinieren Wölfe ihn besonders.

 

16. Hat Agrawan einen Sinn für Schönheit?

Kunst, Malerei, Möbel oder Kleidungsstücke erwecken seinen Sinn für Schönheit nicht, im Gegensatz zu schönen Frauen oder der Schönheit der Natur. Er liebt Natürlichkeit in allen Facetten, sowohl dichte grüne Wälder als auch karge graue Berge oder abgelegene klare eisblaue Seen und Flüsse. Auch eine imposante Burganlage, ein sauber geschliffenes Schwert oder ein glänzender Panzer wecken seinen Sinn für Schönheit.

Ganz besonders liebt er die Musik, harmonische Klänge und mystische Melodien begeistern ihn. Wahren Meistern der Musikkunst lauscht er fasziniert. Auch Poesie und Philosophie verzaubern ihn, schöne Gedichte, alte Sagen und Legenden über Helden und Mythen ziehen ihn in den Bann.

Schöne und natürliche Frauen mit besonderer Ausstrahlung und Charisma erregen seine Aufmerksamkeit. Elfische Frauen ziehen ihn besonders an, ihre alterslose Schönheit scheint ein Geschenk der Götter zu sein.

 

17. Was isst und trinkt Agrawan am Liebsten?

Was seine kulinarischen Gelüste angeht, hat er keine speziellen Vorlieben, er ist die einfache und manchmal eintönige Küche aus Andergast gewöhnt. Frische Kost, egal ob Fleisch und Fisch oder Obst und Gemüse, zieht er dem geräucherten Mahl vor. Gerichte aus Wild mit Kartoffeln und exotischem Gemüse sind natürlich etwas Besonderes.

Was Getränke angeht zieht er Met oder Bier vor, bei Gelegenheit auch mal einen Wein, etwas Starkes nach dem Essen wie ein Eichelbrannt oder Waldgeist (bevorzugt aus Joborn oder Andrafall) darf natürlich auch nicht fehlen. Allerdings alles in Maßen.

 

18. Wie sieht es mit der Liebe aus?

Die große Liebe ist ihm bisher nicht begegnet. Natürlich hatte er bereits zahlreiche Liebschaften, sei es nun eine hübsche Magd, eine attraktive Zofe oder eine bezaubernde Dame. Er kommt gut an bei den Frauen und ist auch begehrt in den höfischen Kreisen. Allerdings hatte er trotz zahlreicher Avancen kein Interesse sich mit einer Frau dauerhaft zu binden. Er sucht nicht nach einer weltlichen Verbindung zu einer mächtigen oder vermögenden Familie sondern nach seinem Ideal der wahren Liebe.

Seine große Liebe ist ihm allerdings bereits in einem Traum begegnet. Dort sah er eine bezaubernde Elfe mit seidigem silbernem Haar und smaragdfarbenen Augen tief wie die Andrafälle. Sie lachte, tanzte und sang auf einer licht-durchfluteten Waldlichtung und spielte ein Lied auf einer Harfe welches ihn vollends in den Bann zog. Ihre Stimme klang so lieblich wie der Gesang der Götter. Diesen Traum hat er bereits mehrfach geträumt, so deutlich und klar als wäre es Realität. Seitdem liebt er insgeheim diese unbekannte Elfe.

 

19. Gibt es ein dunkles Geheimnis aus Agrawans Vergangenheit?

Als Agrawan im Jahre 1029 BF zur Jagd im Steineichenwald unterwegs war begegnete er einem Silberwolf, eine Wolfsart die eigentlich nur im Hohen Norden vorkommt. Der Wolf zeigte sich zutraulich, doch plötzlich erschien ein Werwesen, halb Mensch, halb Wolf und griff den Silberwolf an. Agrawan zögerte nicht und verteidigte den Silberwolf, zu dem er eine besondere Bindung spürte. Mit der Kraft der Göttin erschlug er den Werwolf mit seinem Andergaster, doch der Werwolf war nicht tot. Er erhob sich, fügte dem völlig erschrockenen Ritter eine Bisswunde zu und floh tiefer in den Wald. Der Silberwolf leckte die Wunde des Ritters und verschwand ebenfalls im Wald. Trotz Bisswunde dieses Werwesen brach bis heute keine Krankheit aus, was Agrawan dem Wirken der Herrin Rondra zuschrieb.

Ein weiteres Geheimnis ist seine besondere Affinität zu Wölfen, was auf Gegenseitigkeit beruht. Außerdem träumte er bereits mehrfach von Geisterwölfen in einer Geisterwelt, von Drachen die ihn beim Namen nennen und sah die Geister von Ahnen und Kriegsveteranen. Was diese Träume und Visionen bedeuten ist ihm bis heute nicht klar. Vielleicht sendet ihm Rondra diese Visionen, um seinen Glauben zu prüfen?

 

20. Welche Charakterzüge bestimmen Agrawan?

Der Stolz seiner ritterlichen Abstammung bestimmt seinen Charakter. Als Ritter des alten Schlags hält er die Tugenden der Ritterlichkeit in seinem Herzen. Ehre, Mut, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit aber auch Gnade, Barmherzigkeit, Großzügigkeit, Demut sind die höchsten Güter die er achtet und nach denen er versucht zu leben.

Durch seine nordische Abstammung fehlt es ihm allerdings an Selbstbeherrschung, so kann sein Temperament mit ihm durchgehen, er schnell aufbrausend und jähzornig reagieren, besonders wenn jemand seine Ehre befleckt oder seinen Gerechtigkeitssinn heraus fordert.

Wenn ihn etwas interessiert ist er voller Leidenschaft und Enthusiasmus, allerdings kann ihn  seine große Neugierde auch zu Risiken verleiten. Sein Stolz und sein Selbstbewusstsein erwecken den Eindruck von Arroganz und trotz seiner aufgeschlossenen Art hat er einige Vorurteile und der Aberglauben des andergastschen Erbes haftet an ihm.

Verrat, Intrige, Hinterhältigkeit sind ihm fremd, er ist von offener direkter Art, natürlich mit diplomatischer höflicher Art seinem Stand angemessen. Sein Herz ist voll Hoffnung, er liebt das Leben und fürchtet weder die Gefahr noch für die gerechte Sache sein Leben zu geben.

Seine unbändige Willenskraft und Disziplin wenn er etwas erreichen will, sind fast schon beängstigend. Nichts und niemand können ihn von seinem Weg abbringen, wenn er sich einer gerechten Sache verschrieben hat. Verzweiflung, Aufgabe, Resignation scheint er nicht zu kennen, wobei er auch eigenes Leid und Schmerzen ignoriert.

 

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