Der Seufzende Turm 3 – Wolpers ist, nein, war an allem Schuld

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Eurer Hochwohlgeboren sei hiermit pflichtgemäß Meldung erstattet:

Am Morgen des 20.10.1025 kehrten die Objekte Rilke aus der wolperschen Bauernmiliz und die Verbündeten Oolan und Turo ins Lager zurück und führten zwei leere Bierfässer auf einem Handkarren mit. Der Resttrupp der Verbündeten– bestehend aus dem Zauberwirker Hjalmar, dem Halbling Tjaldri sowie meiner Person, Späher EG 15‑03 Grub – hatte die vorangegangenen vier Tage ohne besondere Vorkommnisse unter der lockeren Bewachung der verbliebenen Schergen und der Banditin Wolpers verbracht. Während der Beratung über ein Schwimmgerüst zur Versenkung des Riesen Glam‑Glam in der nahegelegenen Sumpfwiese äußerte Objekt Hjalmar in unzulässiger Lautstärke, dass Objekt Tjaldri Gold aus Wolpers persönlicher Kiste entwendet habe. Objekt Rilke befand sich im Hörbereich und versuchte unverzüglich, diese Information an Wolpers weiterzugeben. Die Versuche, Rilke aufzuhalten, scheiterten; stattdessen erlitt Oolan durch einen fehlgeleiteten Steinwurf Tjaldris eine schwere Platzwunde.

Noch während der Erörterung einer möglichen Schadensbegrenzung durch Zahlung von je zwei Goldstücken führte Wolpers ihre Bauernmiliz in einem Sturmangriff gegen unsere Position. Fünf Bogenschützen und drei Nahkämpfer, darunter Wolpers selbst, griffen an. Im Verlauf des Gefechts gingen Hjalmar und Späher EG 15‑03 kampfunfähig zu Boden. Objekt Turo stabilisierte Hjalmar, woraufhin dieser Wolpers mittels Magie in der Sumpfwiese versenkte. Objekt Oolan tötete Hugo, einen der Milizionäre; die übrigen Kräfte brachen demoralisiert die Formation und flüchteten. Nach Stabilisierung meiner Person durch Hjalmar wurde Wolpers per Levitation von diesem aus dem Sumpf gehoben. Ihr Fluchtversuch scheiterte; Oolan brachte sie zu Fall, und Objekt Tjaldri schnitt ihr die Kehle durch. Die Banditin Wolpers ist damit neutralisiert.

Der Trupp führte eine notdürftige Verwundetenversorgung durch; zwei Mitglieder standen kurz vor dem Tod. Anschließend wurde der Leichnam Wolpers auf den Handkarren verladen und der Marsch zum Wirtshaus zum Wegende aufgenommen. Zur Nacht auf den 21.10.1025 musste ein Nachtlager bezogen werden. Während der Nachtwachen kam es zu Feindkontakt mit Irrlichtern, die die Wachen anlockten. Die Nacht war infolge mehrfacher Eingriffe äußerst unzureichend zur Regeneration geeignet.

Am Morgen des 21.10.1025 manifestierte sich erneut die bekannte geisterhafte Schlachtszene: Orkkrieger marschierten in Formation durch unsere Position und hinterließen beim Durchdringen unserer Körper ein Kältegefühl in den Extremitäten. Die Gefährlichkeit des Ortes ist bestätigt. Am Abend erreichte der Trupp das Wirtshaus zum Wegende, das nach dem Bruch des dortigen Fluchs nahezu verlassen war. Während der Nachtruhe erschien erneut die Entität Stare. Sie berichtete gegenüber der diensthabenden Nachtwache Turo, der Sumpf sei verflucht; Ursprung sei der Turm. Zu ihrer Zeit habe dort eine eidbindende Quelle existiert, die Drachenkaiser Eledain zur Abnahme von Eiden und Verträgen genutzt habe. Nun liege ein nekromantischer Fluch über dem Gebiet. Die Entität ersuchte um Unterstützung bei der Fluchbrechung und betonte die Dringlichkeit. Der Trupp setzte dennoch am 22.10.1025 den Marsch nach Randweiler fort, um den Leichnam Wolpers abzuliefern und das Kopfgeld zur Auffüllung der Vorräte zu sichern.

Am Vormittag des 23.10.1025 erreichte der Trupp das Äußerste Gehöft Randweilers. Die Bäuerin Oda und ihr Sohn Medvin schlossen sich an. Nach Übergabe des Leichnams und Erhalt des Kopfgelds trat der Trupp am 24.10.1025 den Rückmarsch an. Weitere Feindkontakte und Ereignisse werden nicht gemeldet.

Ende der Meldung.

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