Tag zwei nach unserer Wiederankunft in Deadwood. Beim Frühstück kam Sophia auf uns zu. Sie übergab uns eine Zeichnung eines brennenden Deadwood mit riesigen Spinnen. Nach dem Essen gingen wir zu Montana zurück und planten den Tag. Uns fiel eine ungewöhnliche drückende Hitze auf. O‘Malley bereitete sich vor, die mit dem Zug erwarteten Unruhestifter zu überwachen.
Wir beschlossen, dem Bahnhofsvorsteher Fisher an Tag drei nach unserer Rückkunft mit einem Mittel für den Tag eine Magenverstimmung zu verpassen, damit er sich nicht um die Kiste mit der Spinne kümmern konnte. Diese sollte O‘Malley an das Labor liefern lassen. Sister Sarah trug Emily auf, für Dienstag den Gottesdienst vorzubereiten.
Dann ritten wir mit den Deputies, den Iren und Jane zum Siedlertreck, um die Menschen zu retten. Währenddessen wurde die aufziehende Hitze immer schlimmer. Ich flog vor. 15 Weiße lagen auf Felsen oberhalb des Weges und lauerten auf den Treck. Einige von den Männern hatte ich bereits in Holy Spring Water gesehen. Dort waren sie allerdings gestorben. Es schienen also Untote zu sein.
Wir ritten heran und schlichen uns aufgeteilt an den Hinterhalt heran. Routiniert schalteten wir nacheinander die Verbrecher aus. Montana ritt zum Lager, doch das war bereits verlassen. Er versuchte die Männer zu verfolgen, aber es gab keine Spur von ihnen. Wir zerschossen noch die Gehirne der Untoten und ritten dann wieder nach Deadwood.
O‘Malley hatte die Kiste in den Keller der Werkstatt bringen lassen. Montana kam mit einigen Pferden der Banditen zurück. Mir fiel auf, dass sich eine Insektenplage anbahnte. Das deutete auf die apokalyptischen Reiter hin.



