Schlagwort-Archive: Splittermond

Kettenrasseln IV – Gedenkt der Toten

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… und wieder steht Mor am Tresen einer Taverne und erzählt dem Wirt sein Leid, während er ein Bier nach dem anderen runterstürzt.

„Ich nehm noch eins, noch einen großen Humpen von dem süßen Bier. Das brauch ich jetzt, weißt du. Ich hab’s nämlich nicht leicht, sag ich dir. Die denken alle nie nicht und sind unfähig. Da oben die, weißte?!

´s war erst vor ein paar Tagen, da ham wir draußen auf der Sonnenfeld-Lichtung etliche Untote erschlagen. Ja, glaubste mir nicht, war aber so. Die haben da so zwischen den Leichen der Leute aus Sturzbach gelegen, nur auf uns gewartet. Haste wahrscheinlich von gehört…“ Nachdenklich nimmt er einen tiefen Schluck des süßen Gebräus. Noch ganz in Gedanken an die vergangenen Erlebnisse schüttelt er angetrunken sein Haupt, um dann plötzlich umso lebhafter weiter zu erzählen. Weiterlesen

Das Wesen

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02. Saatmond 990 – Ruine der Burg Tannhag

Unsere Krankheiten und Verletzungen sind größtenteils auskuriert. Auch Teldor geht es schon besser, seine entstellenden, eitrigen Pusteln und der Brechdurchfall sind beinahe abgeklungen.

Trellok untersucht weiterhin das Portal, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln, zum Beispiel, wohin es führt. Er ist seiner Aussage nach von der Portalgilde schon vor den seltsamen Ereignissen losgeschickt worden, weil man bei der Portalgilde eine besondere Mondstellung ausmachte, die dieses Portal begünstigten. Oder die hatten einfachso ein Gefühl, richtig verstanden habe ich das nicht.

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Kettenrasseln III – Gedenkt der Toten

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15. Wassermond 3. Monat im Jahr 991 LZ

Zwischenbericht IV zum aktuellen Stand der Expedition. 7 Tage nach dem ich auf die Reisenden getroffen bin. Noch keine neuen Erkenntnisse zu den seltsamen Waffen. Es zeigt sich, dass die Reisenden anscheinend ungewöhnliche Ereignisse anziehen.

Nach der Rettungsaktion in den Minen und dem Kampf gegen die Grabbeißer konnten wir zurück in die Stadt mit einigen Überlebenden. In der Mine fanden wir eine Wand mit Drachling Symbolen und ein gebrochenes Siegel, die Ursache des Erdbebens. Die Symbole waren ähnlich derer die wir am Turm fanden, es scheint einen Zusammenhang zu geben, der sich mir aber noch nicht erschließt. Weiterlesen

Nacht über Tannhag 2 – Der Knotenpunkt

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Nacht vom 24. Auf den 25. Wassermond: Während der Großteil der Gruppe den verlassenen Turm erkundet, erholen sich Naruar und Yadri von ihren Erkältungen. Dies gelingt dem Alb wesentlich schneller als dem Zwerg. Gegen Abend erscheint im Gasthaus ein vornehm gekleideter, aber dem Anschein nach mies gelaunter Gnom aus Richtung Arwingen, welcher sich sogleich einem üppigen Abendmahl widmet. In dieser Zeit zieht langsam die Nacht herauf und während sich die Wirtin Almar und Yadri, sowie ein unbekanntes Mädchen zurückziehen, verweilt Naruar mit dem Gnomen zusammen im Schankraum. Mit einem Mal wird das Gasthaus von einem starken Ruck durchzogen. Bis auf Naruar und den Gnomen scheint dies allerdings von niemandem sonst bemerkt worden zu sein. Von dem geschwinden Erheben des Gnomes überrascht folgt der noch leicht Erkältete Naruar diesem vor das Gasthaus. Anstelle einer ruhigen und dunklen Nacht ist der Himmel in ein merkwürdiges rotes Leuchten gehüllt. Beim Versuch dem Gnom Informationen über das mysteriöse rote Licht im Norden zu entlocken kommt es zu dem ein oder anderen Kommunikationsproblem, sodass Naruar schlussendlich aus dem Dorf geworfen wird. Weiterlesen

Kettenrasseln II – Unter Fels begraben

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Im Eindruck der vergangenen Ereignisse schrieb ich die Zeilen für einen neuen Heldengesang. Leider konnte ich nicht so viel Zeit darauf verwenden, wie es für ein Kunstwerk angemessen wäre. Es ist daher nur als Entwurf anzusehen für einen künftigen Gesang, den ich erschaffen zu gedenke, wenn es meine Zeit wieder zulässt.  Weiterlesen

Kettenrasseln I – Unter Fels begraben

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Geschätzter Freund,

ich schreibe Dir von meinen Erlebnissen als ich noch eine junge Albin war.

Wie ich Dir zuvor aus dem Jahr 991 Lunare Zeitrechnung im 8. Wassermond berichtete, trafen Dawon und ich in einem unwirtlichen Gebirge genannt Kynhold an der westlichen Grenze auf eine andere Albin und drei unzivilisierte, lebensunwillige Wesen die erstaunlicher Weise eine schwere Bedeutung für mein späteres Leben gewinnen würden. Weiterlesen

Nacht über Tannhag 1 – Der verlassene Turm

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21 Wassermond
Zur Dämmerung kommen die Gruppe in Tannhag an und beschließen, auch aufgrund des Wetters in das Gasthaus mit dem Namen “Eichelhäher“ einzukehren. Die Wirtin und ihr Sohn begrüßen sie freundlich. Es befinden sich bereits einige weitere Personen im Gasthaus darunter ein alter Astrologe, eine sehr stille Frau und ein Zwerg. Dieser erzählt uns, dass der Pass verschüttet ist und es noch einige Tage dauern wird, bis er passierbar ist. Dies ärgert besonders den Astrologen, der eine besondere Sternenkonstellation auf einen nah gelegenen Berg beobachten wollte. Weiterlesen

Morarat Apora Darandor, gen. Mor Dämmerschlag

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Morarat Apora Darandor, gen. Mor Dämmerschlag

Am Tresen der Taverne steht ein hünenhafter Varg, stiert leicht angetrunken in seinen Humpen und erzählt dem nur mit einem Ohr zuhörenden Wirt seine Geschichte…

„Nein, es war nicht das miese Wetter in Baarasz, das mich dazu bewog, meine Heimat zu verlassen. Es war auch keine Not, es ging mir gut. Mein Vater, Vangara beschütze seine Seele, hatte uns genug hinterlassen, um über die Runden zu kommen. Aber das war es ja gerade. Wäre er nicht gestorben, wäre ich jetzt wahrscheinlich auf einer Burg des Wächterbundes stationiert. Hat halt nicht sein sollen, und jetzt bin ich sogar froh darüber. Nein, nicht dass er gestorben ist, sondern der Dienst. Ist sicher auch besser so. Ich kann nicht so gut mit Autror…, äh, Autrito…, also Vorgesetzten.  Konnte schon meine Mutter nicht, nicht nachdem was Vater geschehen ist… War keine schöne Sache. Weiterlesen

Haarok Feuerbauch

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Haarok Feuerbauch

In einer kleinen Kneipe kurz hinter der Grenze zur Furgand:

„Ein Bier Herr Wirt und etwas zackig, ich habe Durst. Ich setzte mich mal zu euch, ihr seht aus als könntet ihr etwas Gesellschaft gebrauchen. Gestatten Haarok, ich bin der Schmied aus Furgand und ja ich bin ein Zwerg wie ihr seht. Ein Vulkanzwerg um genau zu sein. Euer Blick wirkt als hättet ihr noch nie einen Zwerg gesehen?

Ja ich bin nicht besonders groß und sehe auch mehr aus wie ein starker Fels als ein dünnes Ästchen. Aber mit meinen feuerroten Haaren und meinen smaragdgrünen Blick bring ich auch so manche Herzen euer menschlichen Frauenwelt zum Schmelzen. Weiterlesen

Dalariah Thalon

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Dalariah Thalon

Dalariah ist in Farukan, bei den Ashurmazaan, aufgewachsen, als Kind gelehrter Eltern. Die naturkundlich und historisch interessierten Eltern reisten mit ihrer einzigen Tochter umher und trugen zahlreiche Fundstücke zusammen, um sie zu ordnen und zu untersuchen. Dalariah lernte viel von ihren Eltern, erfand aber zu jedem Stück auch ihre eigene Geschichte. Später schrieb sie Geschichten und Lieder und erlernte verschiedene Instrumente. Weiterlesen

Adhara „Iye“ Citlali

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Name: ADHARA CITLALI „Ferner Stern“
Neuer Name: IYE, übersetzt „Rauch“
Dämmeralbin, 23 Jahre

Zwillingsbruder: MAKARAH „Tierfriede“
Vater: CHAKORA AKIOLA „Der Weitsichtige“
Mutter: APONI TAUMETOPEIA „Tausendschwinge“
Großvater mütterlicherseits: CALO TAUMETOPOS „Blutrot“
Zieh-Schwester mütterlicherseits: EREBIA „Mohnblüte“ Weiterlesen

Nacht über Tannhag

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Dragorea, Selenia, 8. des Monats Wassermond im Jahr 991 LZ

Auf meinem Weg in Richtung Arwinger Mark schloss ich mich für den Weg über den Kynhold einer kleinen Händlerkarawane an. Am dritten Tag der Reise quartierten wir uns in Tannhag, auf der Spitze des Blutpasses, in dem Gasthaus „Eichelhäher“ ein. Es regnete unablässig und wir waren entsprechend durchnässt. An diesem Abend saß ich an einem Tisch mit einigen merkwürdigen Gestalten, die ich im Verlaufe der Nacht noch näher kennenlernen sollte.

Einer von ihnen, ein Gnom mit dem Namen Filliam Leichtfuß, begann sogleich, sich zu entkleiden, um uns nur noch mit einer Unterhose bekleidet Gesellschaft zu leisten. Mor Dämmerschlag, ein bemitleidenswerter Varg-Söldner, der sich gesitteter benehmen konnte, hatte während des Essens die nassen Sachen des Gnoms unter seiner Suppe. Haarok Feuerbauch, ein Zwerg vom Clan der Feuerbäuche saß mit seiner Waffe am Tisch und eine dunkelhäutige Dämmeralbin, Iye, drückte sich misstrauisch an unserem Tisch herum. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor

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Nacht vom 12. auf 13. (Neumond)  Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen