Amir

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Amir wuchs als Sohn eines Holzfällers in Freidorf auf, seine Mutter starb bei der Geburt. Sein Vater brachte ihm sein Handwerk bei und so verbrachte er viel Zeit in der Natur. Er hatte wenige Freunde und war oft tagelang allein mit seinem Vater im Alten Wald unterwegs. Vor einem Jahr gab es einen Angriff von finsteren Wesen aus den Tiefen des Waldes, sein Vater wurde getötet und auch Amir starb bei dem Angriff. Das letzte was er sah war ein gleißendes Licht über ihm. Doch wie ein Wunder erwachte er schwer verletzt und allein, die Leiche seines Vaters bei ihm und ein kleines metallenes Kästchen ohne sichtbare Öffnung in der Hand, aus dessen Inneren ein seltsames gleichmäßiges Ticken zu hören war.

Zurück in Freidorf, schwer verletzt und tief verstört, schleppte er sich in die Kirche und dort sah er wieder dieses grelle gleißende Licht, ausgehend von der Statue der Heiligen Astrid. Nach diesem Ereignis, Amir war bereits ein junger Mann von 17 Jahren, konvertierte er vom Glauben an die Alten Götter zum Neuen Gott, der ihm augenscheinlich ein zweites Leben geschenkt hatte. Er ging nicht mehr in den Wald, stattdessen wurde er, vermutlich aufgrund seiner großen und kräftigen Statur, von Harald Krey, dem Wächter Freidorfs, als Gehilfe angenommen und im Kampf sowie im Lesen und Schreiben unterwiesen. Seit dem traumatischen Erlebnis im Wald ist er auf der einen Seite zielstrebiger aber auf der anderen Seite gedankenloser geworden.

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