Der weiße Berg – Der Fluch von Burg Dragenstein II

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23. Rondra 1032 BF, Andrafall

Gegen Mittag in der Taverne tauscht die Gruppe ihre Erfahrungen des letzten Tages aus und beratschlagt, wie sie sich den Dragenhelm zu eigen machen können.

Bevor sie am nächsten Tag Richtung Andergast aufbrechen wollen, machen sie noch einige Besorgungen in der Stadt. Larja und Rubinion suchen zwischenzeitlich Maroxes auf, um mehr über die nähere Umgebung zu erfahren. Rubinion spricht dabei auch die Burg Dragenstein sowie die Umstände, unter denen sie zu dieser gelangt sind, an.

Maroxes berichtet von einem Sumen namens Hork, der ihnen möglicherweise näheres zu der mysteriösen Burg sagen kann. Er selbst kenne bloß alte Geschichten darüber. Es solle auch mal einen Sumenzirkel des weißen Berges gegeben haben. Und dieser habe sich wohl im Zwist mit den Magiern befunden.

Zur Abenddämmerung sitzen alle gemeinsam mit Morwen, auf die die beiden zwischenzeitlich getroffen sind, im Andrafaller Hirschen. Auch ihr erzählen sie die Geschichte. Leider zu offen und detailliert, wie Flammbart findet. Er misstraut Morwen, da sie zufälligerweise immer genau dann auftaucht, wenn ungewöhnliche Dinge geschehen.

Später speisen alle gemeinsam auf der Burg, wo ihnen erneut überschwänglicher Dank zuteil wird.

24. Rondra 1032 BF, Andrafall

Am nächsten Morgen machen sie sich gemeinsam mit Morwen auf den Weg, die umliegenden Dörfer abzuklappern. Sie marschieren den ganzen Tag durch, versuchen den Orks nicht zu begegnen und schlagen ihr Nachtlager an der Stelle auf, an der Bran erschlagen wurde. In der Nacht wacht Erich auf und ist der Meinung, jemand hätte seinen Namen geflüstert. Er blickt in die Richtung des Waldes, aus der er die Stimme vernommen hat und macht eine schemenhafte Gestalt aus, die er eindeutig als Bran identifiziert.

Er fragt Rubinion, der Nachtwache gehalten hat, ob er auch etwas gesehen habe. Nachdem er dies negiert, schauen sich beide etwas näher um. Erich nimmt die Verfolgung mit seinem Bogen auf, während Rubinion am Nachtlager wartet – ein wenig irritiert, da er bislang weder etwas gesehen noch gehört hat.

Als Erich die Gestalt erneut erblickt, setzt er zum Schuss an und lässt einen Pfeil durch sie hindurch schnellen. Der Gestalt geschieht nichts, der Pfeil fliegt einfach durch sie hindurch.

Das Gesicht von Bran nimmt eine neue Form an und Erich blickt plötzlich in das Antlitz von Asmodeus Zornbold. Er feuert einen zweiten Pfeil auf ihn und rennt in Furcht zurück zum Lager. Als Rubinion ihn auf sich zulaufen sieht, weckt er die anderen.

Erich berichtet von dem, was er gesehen hat. Alle halten noch eine Weile Ausschau, doch als sich nichts weiter tut, versuchen sie wieder halbwegs zu schlafen – wobei sie nun jeweils zu zweit Wache halten.

24. Rondra 1032 BF, Am Lagerplatz

Morgens kundschaftet Erich die Umgebung nochmal aus. Keine Spur von der Leiche Brans. Außer seinen eigenen Fußspuren kann er auch an der Stelle, an der er auf die Gestalt getroffen ist, nichts Auffälliges ausmachen.

Nach einem kurzen Frühstück macht die Gruppe sich wieder auf den Weg. Sie halten auch Ausschau nach der Burg, allerdings ist nicht mal der Berg an dem Platz, auf dem die Burg zuvor gestanden hat. Morwen zeigt sich inzwischen eher skeptisch, was die Geschichte von der Burg und den Geschehnissen der letzten Nacht betrifft.

Kurze Zeit später kommen sie in Weißenrod an. Sie werden nicht gerade herzlich empfangen und müssen zunächst Rede und Antwort stehen, während gespannte Bögen auf sie gerichtet sind. Nachdem Larja sie davon überzeugen kann, dass sie keine üblen Absichten haben, werden sie unter der Voraussetzung, ihre Waffen abzulegen, hereingelassen.

Der Dorfälteste Ogulmir begrüßt sie und bietet ihnen in der Taverne einfache Speisen und Trank an. Anschließend sprechen sie über die Geschichten der Burg Dragenstein. Aus dem Hintergrund entgegnet einer der Anwesenden, eine Frau namens Parada könne etwas darüber wissen. Kurz darauf wird sie herbeigerufen, um ihren Teil der Geschichte zu erzählen.

Eine Frau um die sechzig tritt herein und berichtet zunächst widerwillig von einer Liebschaft zu einem Jägersmann, der alle vier Wochen auftauchte, um sich mit ihr zu treffen. Als sie ihm erzählte, sie würde ein Kind von ihm erwarten, freute dieser sich und versprach ihr, von nun an die ganze Zeit über bei ihr zu bleiben. Doch als er dies in die Tat umsetzen wollte, begann er vor ihr plötzlich zu altern und zu sterben. Das Kind jedoch kam gesund zur Welt und wuchs normal heran.

Am Abend macht die Gruppe sich auf den Weg zu dem Platz, an dem die Burg einst stand. Nichts erweckt den Anschein, als hätte hier jemals eine Burg oder gar der Berg gestanden. Sie schlagen ein Lager am Rande des Talkessels auf, um dort zu nächtigen. Die Nacht verläuft ruhig und ereignislos.

25. Rondra 1032 BF, Am Talkessel

Den nächsten Morgen begeben sich die Gefährten auf den Weg nach Broggen, weiterhin geführt durch Morwen. Die Leute dort sind ebenfalls eher misstrauisch. Der Dorfvorsteher Winugold fragt die Gruppe nach ihrem Begehr. Sie bleiben bei der gleichen Geschichte, die sie im Nachbardorf bereits erzählt haben und werden hereingebeten. Im weiteren Gespräch fragen sie nach Hork und werden nachher von einem der Dörfler zu ihm geführt.

Hork lebt scheinbar in einem dichten und dunklen Eichenwald. Hork gibt sich erst zu erkennen, als Flammbart ihn zufällig in der Dunkelheit bemerkt und den anderen davon berichtet. Anschließend kommt er auf die Gefährten zu und unterhält sich mit ihnen.

Rubinion erzählt ihm alles, was er bislang über die Burg Dragenstein erfahren hat und auch von ihrer eigenen Begegnung dort. Er berichtet auch von dem Wunsch der Tochter der Burgherrin, sie von ihrem Fluch zu erlösen. Erst nach einigem Zögern kann Erich Hork überzeugen, ihnen mehr über den Fluch zu erzählen, den die Sumen damals ausgesprochen haben. Anschließend wendet er sich wieder von der Gruppe ab, die sich daraufhin auf den Weg nach Andrafall macht.

27. Rondra 1032 BF, Zurück in Andrafall

Zwei Tage später kommen sie in Andrafall an. Auf der Reise konnten sie gelegentlich Orkspäher ausmachen, ihnen aber ausweichen. Morwen hat sich währenddessen von der Gruppe verabschiedet. In Andrafall gibt es nichts Neues. Nach einer weiteren Übernachtung geht es weiter Richtung Andergast.

29. Rondra 1032 BF, Vor den Toren Andergasts

Die Gefährten treffen auf die Gaukler und alle bis auf Larja nehmen gerne die Einladung an, den Abend und die Nacht im Gauklerlager zu verbringen.

Bei Speis, Trank und Tanz berichten sie von den Abenteuern der letzen Zeit. Von der Burg Dragenstein erzählen sie allerdings nur den Ältesten. Ansonsten lassen sie den Abend in guter Stimmung ausklingen, bevor eine weitere Nacht vergeht.

Larja begibt sich unterdessen in die Magierakademie und erstattet dort ausführlichen Bericht. Anschließend geht auch sie zu Bett.

30. Rondra 1032 BF, In Andergast

Am nächsten Morgen treffen sich alle gemeinsam in der Stadt, um die weiteren Schritte zu besprechen.

Flammbart trifft auf seinen Onkel Havel und unterhält sich erstmal ausgiebig mit ihm. Dabei berichtet Flammbart sowohl vom Tod seiner Eltern, welcher der Ursprung seiner Reise ist und auch allem, was danach geschehen ist. Havel verspricht, sich in den Archiven nach Informationen zu der Burg Dragenstein umzusehen. Flammbart könne er leider keinen Zugang zur Burg und zu den Archiven verschaffen.

Rubinion spricht derweil mit Hesione von Myranthis über die Vorkommnisse auf seinen Reisen und folgt der Empfehlung, dies mit dem Kanzleirat zu besprechen oder es gar dem König vorzutragen. Zuvor begibt Rubinion sich mit zwei Schreiberlingen ins Archiv, um weitere Informationen zusammenzutragen.

Erich ist bei seiner Suche nach Eslam leider nicht erfolgreich. Dieser sollte ihm behilflich sein, um an den Drachenhelm heranzukommen, der sich derzeit im Besitz von Prinz Wendelmir befindet.

Larja schaut sich zunächst in den Archiven um und erfährt nebenbei vorwiegend von geisterhaften Erscheinungen, die in Zusammenhang mit Asmodeus Zornbold stehen könnten.

Am Mittag treffen sich alle wieder und tauschen die bislang zusammengetragenen Informationen aus.

Rubinion spricht am Nachmittag mit Cereborn Galahan und dieser kann ihnen vermutlich noch für den gleichen Abend eine Audienz bei König Efadan verschaffen.

Erich kümmert sich um die Auslösung der Kopfgelder und sucht im Anschluss das Gespräch mit Marik Meyler, um auch ihn zumindest teilweise in Kenntnis zu setzen.

Larja spricht mit Argoslaus Eichwart. Sie berichtet vom Turnier. Er maßregelt sie, da sie verantwortlich dafür gewesen sein soll, ihre Macht beim Turnier missbraucht zu haben. Sie habe einen Elfen der Nutzung von Magie bezichtigt, was zu seinem Ausschluss führte, um angeblich einem nahe stehenden Bogenschützen mit Magie zum Sieg zu verhelfen.

Flammbart wird darüber informiert, dass sein Onkel sich mit ihm treffen möchte, da er bereits neue Informationen beschaffen konnte.

Insgesamt kann die Gruppe folgende Erkenntnisse aus den Archiven zusammentragen:

ca. 300 BF: Geschlecht der Dragensteiner, Kunold von Angenmar, hat Orkenzauberer erschlagen, wurde zum Freiherr ernannt und durfte eine Burg errichten.
721 BF: Letzter Eintrag, Turnierbericht. Danach taucht das Geschlecht und die Burg nirgends mehr auf.
722 BF: Maraleis von Eschental hat Kono von Dragenstein geehelicht.
723 BF: Untersuchungsbericht zum Ort der weißen Burg. 11. Krieg gegen die Nostrier. Spuren sumischer Magie im gesammten Tal. Keine Burg, kein Berg. Unterschrift: Adeptus Major, Barguslaus von Dunkensprung.
724 BF: Kono vom Dragenstein, Schlachtbericht.
725 BF: Kono vom Dragenstein, Gerichtsprotokoll.
727 BF: Gerichtsprotokoll – Trunkenbold gibt sich als Kono von Dragenstein aus.
727 BF: Magierakademie – Untersuchungsbericht zum. Helm zeigt Zeichen von Sumenmagie.
880 BF: Protokoll div. Gegenstände zum Verkauf aus dem Akademielager, Helm 27 Dukaten

Beim Abendessen werden alle Informationen unter den Mitgliedern der Gruppe ausgetauscht.

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