Die Quelle des Nagrach IV – Die Göttliche Erleuchtung

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Mein Lieber Bruder im Praios. Es tat gut mal wieder von dir zu hören. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, da wir zusammen im Scriptorium saßen und bei Kerzenlicht die Schriften des Gerechten studierten, duplizierten und von Reisen in fernen Ländern träumten, in denen wir das Wort des Gerechten predigen und den Ungläubigen das Seelenheil zurückbringen.

Mit Spannung und Bewunderung habe ich deinen letzten Reisebericht aus Al’Anfa, der Pestbeule des Südens, studiert.

Mich hingegen hat es in den Norden verschlagen. Nachdem ich ein Mitglied des Ordens der Jagd wurde, traf ich auf meine neuen Reisebegleiter. Hier zeigte sich einmal mehr, wie unerklärlich doch die Wege des Gerechten sind. So sind meine neuen Begleiter so gar nicht das, was man sich unter einer göttlichen Fügung eigentlich zuerst vorstellen würde. Aber wer bin ich, dass ich die Wege des Gerechten anzweifeln würde.

Da haben wir zum Beispiel Isblom. Eine nordische Schönheit, die etwas traumverlorenes und  zeitloses umgibt. Wenn meine neuen Begleiter in meiner Gegenwart über sie reden, geschieht dies fast ausschließlich hinter vorgehaltener Hand als ob ein düsteres trauriges Geheimnis sie umgibt.

Dann haben wir Styrvake, den Nordmann und Brandfahrer. Ein Raubein, einfach gestrickt, oftmals maßlos in seinem Verhalten und mit dem Wort aber er hat wohl das Herz am rechten Fleck. Er scheint aber nicht die besten Erfahrungen mit unserem Herrn Praios gemacht zu haben. Ich habe ihn aber noch nicht aufgegeben.

Dann haben wir Sheanna, eine Geweihte der Rahja. Eine Schwerttänzerin ihres Ordens und wie die meistens ihres Ordens eine Augenweide ihrer Göttin. Sie scheint zudem eine recht große Familie zu haben, die jedoch entweder aus Priesterinnen oder gar Hexen besteht. Wenn du denkst, dass dies nicht schon genug des Guten sei, so scheinen ihre Schwestern auch regelmäßig auf Abwegen zu geraten. Wie auch jetzt, so müssen sie wohl des öfteren von der Gruppe gerettet worden sein.

Lyoscho ist eine weiße Robe aus Festum. Wie alle seiner Zunft scheint er begierig nach Wissen zu sein. Er hat eine recht sympathische mitteilsame Art. Sein vertrauensvolles Wesen, was Informationen an andere weiter zu geben betrifft, erinnert mich jedoch bisweilen an die Beilunker Morgenpost, die wir so gerne neben den Schriften des Praios studiert hatten. Von dem Makel abgesehen, dass er Magie einsetzt, scheint es jedoch, dass er dies mit Umsicht und Professionalität macht.

Tsaekal scheint der Jüngste in der Gruppe zu sein. Er hat eine ungestüme animalische Art und ein wie mir scheint recht einfaches Bild auf die Welt. Und mein lieber Freund, wenn ich animalische Art schreibe, dann meine ich dies auch so. Ich habe mehr als einmal gesehen, dass er sich in einem Wolf verwandelt und wie ein Tier gebärt. Er scheint die Himmelswölfe zu verehren. Aber auch er steht wohl für das Gerechte ein.

Hagen hingegen ist wohl auch recht neu in der Gruppe. Ich vermute, dass er ein Händler mit mehr wie zweifelhaften Fähigkeiten zu sein scheint. Seine Profession erschließt sich mir noch nicht in Gänze. Oftmals verhält er sich so betont unauffällig wie ein Fuchs, der umherschleicht und alles versucht zu erfassen und dann auftaucht, wenn etwas passiert. Er ist listig und manchmal schwer zu fassen wie ein Schatten.

Und dann gab es noch eine Person Namens Bosjew oder Balthasar… Ein Name der gelegentlich genannt wurde. Ich vermute es war ein Druide. Er hat aber wohl die Gruppe verlassen. Die Hintergründe aber sind mir nicht klar und auch nicht, ob die anderen darüber froh oder entsetzt waren.

Den Namen Balthasar habe ich im Bornland schon des Öfteren gehört. Ein Name der entweder mit Ehrfurcht oder Angst ausgesprochen wurde.

Wie du siehst mein Freund, ist bei dieser Gruppe ein klerikaler Beistand doch absolut unumgänglich und mir wird immer klarer, warum mich der Gerechte dorthin geführt hat. Alles scheint nun einen Sinn zu ergeben. Nun lass mich aber von meinen Erlebnissen berichten.

22. Boron 1023 BF

Am Morgen erscheint ein Praiosgeweihter des Hüterordens, namens Praiodan Gerwinder. Wir werden in die Stube des Barons gebeten. Der Baron erwartet uns. Er stellt uns den Geweihten vor. Wir kennen ihn aber schon. Er wurde von dem Baron wegen der letzten Ereignisse gerufen.

Er berichtet uns, dass der Abt des Hüterordens Träume hatte. Es hatte wohl mit einer Praioshatz zu tun und sah Zusammenhänge mit unserem Problem. Praiodan wurde dann umgehend zu uns geschickt. Wir berichten ihm von den jüngsten Ereignissen. Sheanna und Tsaekal berichten melodramatisch. Hagen drängt währenddessen zum Aufbruch.

Wie brechen auf Richtung des Klosters Urischalur zusammen mit Praiodan. Während der Reise fragt er uns aus. Er macht sich sichtlich Sorgen um die Sicherheit des Klosters und seiner „Geheimnisse“. Wir erfahren zu unserer Verwunderung, dass es keine Bannstrahler mehr im Kloster gibt. Wir beschleunigen unser Reisetempo, sind aber zu Fuß unterwegs.

Praiodan sucht das Gespräch mit mir, nachdem die anderen sich mit Informationen zurückhalten. Ich berichte von dem, was ich weiß. Es ist ja nicht viel. Praiodan ist nun noch mehr in Sorge. Er sucht erneut auch das Gespräch mit Sheanna und kondoliert ihr bezüglich ihrer Schwester.

Wir erreichen den Ort Vierwinden. Nach einer kurzen Diskussion ob wir den örtlichen Baron ins Vertrauen ziehen oder nicht, beschließen wir, nach einem guten Einwand von Styrvake, es nicht zu machen. Wir übernachten daraufhin im dortigen Gasthaus.

Hagen erfährt im Gasthaus, dass die Blutgräfin Libussa Ouvenskaja  wieder umher gehen soll. Er erzählt dies Sheanna und sie klärt ihn auf. Es wurden in der Nähe von Brandthusen blutleere Leichen gefunden. Tsaekal verbringt die Nacht im Wald. Er spürt seine Verwundung bei der Verwandlung zum Wolf. Lyoscho verbringt die Nacht mit den Mysterien kommt aber noch zu keinem konkreten Ergebnis. Am nächsten Morgen brechen wir auf.

23. Boron 1023 BF

Wir entscheiden uns zu einem Gewaltmarsch nach Persanzig und erreichen die Stadt in der Nacht. Wir kehren in das Gasthaus ein. Ich ziehe es vor, mich früh zurück zu ziehen.

Tsaekal mischt sich unter die Dörfler im Gasthaus und versucht heraus zu finden, was an den Geschichten der Blutgräfin dran ist. Er erfährt mehrere Gerüchte. In der Umgebung von Brandthusen sollen Leichen aufgetaucht sein (aus dem Moor… die Leichen waren nicht zerfetzt aber blutleer). Es gibt wilde Geschichten von der Blutgräfin und Kinderopfern. Gerade die Betrunken schmücken die Geschichten immer mehr aus.

24. Boron 1023 BF

Tsaekal informiert uns am nächsten Morgen. Ich halte wie an jedem Morgen ein Gebet am Tisch. Tsaekal ist erschrocken, wie einfältig die Dörfler hier sind in Bezug auf die Gerüchte. Wir sind sichtlich beunruhigt. Tsaekal nimmt seit er gebissen wurde seltsame Anwandlungen an. Ich bin wirklich beunruhigt behalte es aber erstmal für mich. Wir besprechen die weitere Route unsere Reise.

Wir reisen weiter in Richtung Karenow. Tsaekal bemerkt, dass die Natur nicht in Ordnung ist. Sheanna spürt die Präsenz von Geistern. Am Abend kommen wir in Karenow an. Wir erfahren dort das Baron Vigo Bornski der neue Souverän ist. Wir erkennen den Wirt wieder (naja ich weniger aber der Rest).

Auch treffen wir Grimjan Baernsen (der der die Wölfe beißt) in der Schenke. Alkohol umnebelt erkennt er uns kaum. Er ist in Trauer um seine Tochter die er für tot hält. Tsaekal klärt Grimjan auf. Er hat seine Tochter vor noch nicht mal einer Woche gesehen und berichtet es. Grimjan heult vor Freude, steht auf, wankt und stürzt zu Boden. Er ist fassungslos vor Glück. Tsaekal ist auf seine Art erstaunlich einfühlsam. Er zeigt sowas wie Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen. Ich werde mal mit Lyoscho reden müssen. Tsaekal bringt Grimjan zu Bett.

Danach zwingt uns der Gastwirt ein Gespräch auf. Er vermutet, dass wir den Baron besuchen wollen.  Wir erfahren noch, dass der Baron einen neuen Verwalter Namens Boris Karlof hat. Man erzählt sich auch von einen Jagdunfall des Barons und seiner Gesellschaft. Danach soll der neue Verwalter eingesetzt worden sein.Wir halten noch etwas kurzweiliges Getratsche.

Uns fällt auch auf, dass Isblom heiser geworden ist und nach Shaennas Angaben eine frostige Aura haben soll. Wir begeben uns zur Nachtruhe. Praiodan wird immer unruhiger, je näher wir dem Kloster kommen.

25. Boron 1023 BF

Wir nehmen ein Frühstück ein. Praiodan wirkt zunehmend beunruhigter. Wir brechen früh auf. Nach zwei Stunden sehen wir einen Schatten zwischen den Bäumen. Ich kann eine menschen große Gestalt mit Schwingen erkennen. Bei Praios wo sind wir hingereist? Ich teile dies den anderen mit und Tsaekal warnt uns, diesen Wesen nicht in die Augen zu sehen. Wir gehen vorsichtig weiter.

Tsaekal sucht oberflächlich auf dem Weg nach Spuren. Er findet durch Zufall Spuren abseits des Pfades, Spuren zwischen den Bäumen von einer leichtfüßigen Frau. Die Spuren sind keine 24 Stunden alt. Er vermutet, dass es die Spuren von Sheannas Schwester sind.

Eine Stunde später riecht Tsaekal Rauch. Er spricht von einem Brand. Praiodan rennt los und Tsaekal versucht ihn zu bremsen. Es kommt vom Kloster. Wir hören Rufe und Schreie. Es herrscht dort Panik. Das Haupthaus brennt. Es wird versucht zu löschen.

Wir erkennen, dass es kein natürliches Feuer. Es scheint magisch zu sein. Ich spüre eine Präsenz, die hier nicht sein dürfte. Ein Lächeln huscht über Styrvake Gesicht als er dem Drama gewahr wird. Es herrscht Chaos.

Hagen versucht zu einem Fenster hoch zu klettern, wo ein alter Praiot am offenen Fenster steht und um Hilfe ruft. Hagen reicht den alten Mann zu Tsaekal herunter. Hagen sieht noch eine zweite Person im Zimmer und versucht sie auch zu retten.

Lyoscho und mir wird gewiss, dass es sich um ein Feuerelementar handelt. Er wirkt einen Wasserstrahl auf den Elementar. Der Elementar flüchtet und die Löschversuche tragen Früchte.

Ich versuche Menschen aus dem brennenden Haus zu retten. Praios sei Dank gelingt es mir. Ich schaffe es einen Mönch zu retten. Hagen versucht Menschen aus der ersten Etage zu retten.

Hagen und Styrvake merken an, dass es der richtige Zeitpunkt wäre, in die geheime Bibliothek einzudringen. Wir vermuten, dass dies alles ein Ablenkungsmanöver war. Lyoscho wirkt erneut einen Zauber, der den Rauch beseitigen soll.

Wir finden die Tür zur Bibliothek offen vor. Es lodern dort kleine Schwelbrände. Es sieht so aus, als hätte jemand dort versucht Feuer zu legen. Wir finden dort drei Personen vor, die am Boden liegen und tot sind.  Eine Magd, einen Novizen und einen Mönch. Sie weisen Wunden auf. Bei dem Novizen wurde die Kehle durch Krallen zerrissen. Alle weisen solche Verletzungen auf. Tsaekal deutet die Verletzungen von einer Frauenhand mit Krallen stammend. Lyoscho sucht mit uns alles ab. Es fehlen an speziellen Stellen Bücher. Es wurde wohl gezielt bestimmte Bücher entwendet. Welche es sind erschließt sich uns jedoch noch nicht.

Wir suchen die restlichen Räume im Keller ab, stellen jedoch nichts mehr fest. Nachdem Tsaekal alles untersucht hat geht er von einer Person aus, die hier war. Styrvake versucht nun die Bibliothek in Brand zu setzen, kann jedoch von mir abgehalten werden. Praios sei Dank. Aber war es die richtige Entscheidung?

Styrvake geht heraus. Hagen nutzt die Chance und entwendet unbemerkt einige Bücher. Zwischenzeitlich wird das Feuer gelöscht. Der Abt wird bis jetzt nicht gefunden. Ich lösche besseres Wissen die Bibliothek während Tsaekal diese nun auch verlässt. Der Rest verteilt sich auf dem Gelände.

Nach dem die Feuer gelöscht wurden mussten wir feststellen, dass wir 6 Tote zu betrauern haben. Der Abt bleibt spurlos verschwunden. Die Toten in der Bibliothek wurden wohl eine Stunde vor dem Brand umgebracht.

Styrvake zieht Erkundigungen ein. Auf Nachfrage sind keine Fremden eingetroffen oder wurden erwartet. Es fehlen auch keine Pferde. Das Feuer brach während der Morgenandacht aus. Da war der Abt auch noch da. Die Toten aus der Bibliothek waren auch nicht zur Andacht da. Es wird versucht nachvollziehen zu können, welche Bücher entwendet wurden.

Folgende Bücher fehlen:

Tagebuch einer Hexe (Eishexe), Die Riten des eisigen Herren, Sankt Praiowin und die Dämonenbuhle, Der Ingrakult in Notmark, Die Feuer der Niederhöllen, Die Chroniken der Zauberpristerinnen, Band über die Erdruferinnen, Der Zirkel der Herrschaft (Hagen), die Macht der Orken (Hagen), Wunderbarer Bildband – Das Hexentreiben im Bornland- (Hagen).

Nach Durchsicht des Bibliotheksverzeichnisses keimt in mir der Gedanke, dass Styrvakes Ansinnen vielleicht doch nicht so verkehrt gewesen war, aber …

Bei der Untersuchung der Kammer des Abtes findet Hagen ein Blatt Papier wo die Worte „Göttliche Erleuchtung“ durchgedrückt wurden. Uns schwant Böses und wir wollen sofort zu dem Steinkreis bzw. Ritualplatz aufbrechen. Styrvake regt noch an, aus der Bibliothek ein schönes Kaminzimmer zu machen …

Wir fühlen uns auf dem Weg beobachtet. Wir werden von Felian dem Novizen begleitet, der uns führt. Kurz vor Einbruch der Nacht erreichen wir den Ritualplatz. In dem Steinkreis ist ein offen liegendes Portal. In dem Kreis liegen drei Personen: Aldare Marnion und zwei Bannstrahler. Aldare Marnion scheint noch zu leben. Die Bannstrahler wurden erstochen. Aldare ist wie ein Paket verschnürt und gefesselt. Tsaekal sucht nach Spuren am Portal. Er erkennt, dass zwei Personen angekommen sind. Reto scheint angekommen zu sein und eine Frau. Diese sind aber andere als die Spuren vor dem Kloster und Spuren von einer Kreatur und noch welche von einer kleinen Person. Während wir noch beraten geht Hagen durch das Portal. Styrvake und Tsaekal folgen. Lyoscho und Shaenna schreiten auch hindurch. Ich stehe nur mit Felian dort. Was machen die da????

Aus einem Impuls folge ich ihnen. Bei Praios!

Wir tauchen in die Hölle ein. Eine Lavalandschaft, stinkend, unheimlich, Ascheregen …. Es sind zwei Türme zu sehen, wo wohl Bewegung zu sehen ist. Wir rücken zum Turm vor. Dort fliegt auch eine Gestalt mit ledrigen Schwingen. Eine Person scheint auf der Brücke zu stehen.

Wir stürmen zum Turm und rennen hoch. Wir sehen Soraja auf der Brücke. Oben warten zwei Personen. Die Blutgräfin und Reto von Sturmfels. Reto schleudert einen Ignifacio gegen Hagen. Hagen kann ihm aber ausweichen.  Es entbrennt ein Kampf. Tsaekal bricht durch und rennt zu Soraja.

Reto und die Blutgräfin flüchten schlussendlich. Sheanna rennt zu ihrer Schwester und versucht sie aufzuhalten. Währenddessen kämpfen wir gegen geflügelte Gestalten auf der Brücke. Sheanna kann sie aber nicht aufhalten. Sie reagiert kaum und ist unmenschlich stark. Sheanna entscheidet sich ihrer Schwester in den Rücken zu stechen aber es erfolgt keine Reaktion. Sheanna wirft sich mit ihrer Schwester Soraja von der Brücke. Hagen wirkt ein Wunder. Soraja verliert den Schlüssel, der am Boden zerschellt. Beide versinken in dem Lavafluss und es wird dunkel um uns herum. Als ich erwache befinden wir uns wieder in dem Steinkreis.

To be continued …

Aus den Reiseberichten von
Luminifer Albin, Ucuriat des Orden des Goldenen Falken

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