Der Stab des Wegwächters – Teil 2

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02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts

Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.

Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.

Ennalda berichtet uns, was sie erfahren konnte. Unser alter Gefährte Leudast lebt und befindet sich auf dem Hof von Othbald. Dort ist seine Schwester versklavt und er hat sich freiwillig in die Sklaverei begeben, vermutlich, um seine Schwester zu befreien.

Viglunds Tochter, Aestid, soll mit Othbald vermählt werden, will das wohl aber nicht und plant am Tag der Hochzeit eine Flucht, bei der die Sklaven befreit werden sollen. Des Weiteren gibt es einen viglundischen Helden namens Thunar, der mit Viglar, Viglunds Sohn, verfeindet ist.

Alles in allem drängt sich der Eindruck auf, dass bei den Viglundingern nicht alles in bester Ordnung ist. Eventuell ergeben sich ja Möglichkeiten, Zwietracht zu sähen. Ennalda weiß zudem, dass Viglunds Hof versteckt ist und niemand so recht weiß, wo der Hof wirklich liegt. Um ihn herum sollen aber viele weitere Höfe liegen.

Sie möchte so schnell wie möglich zu Beorn und ihn überzeugen, aktiv zu werden. Die Viglundinger verhandeln nämlich mit den Hügelmenschen vom Gundabadberg und eine solche Allianz wäre für die Beorninger eine Bedrohung, zumal Ennalda erfahren hat, dass die Viglundinger danach trachten, den Beorningern Land abzunehmen.

Zunächst aber übernachten wir bei Theodebart, obwohl Ennalda das gar nicht gefällt. Alleine will sie aber merkwürdigerweise auch nicht weiterreisen.

02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Morgens

Wir machen uns zügig auf den Weg zu Beorn. Als wir gegen Abend das Östliche Gasthaus erreichen, sehen wir von Süden eine Reiterschar kommen. Wie vermutet handelt es sich dabei um Osred. Zusammen kehren wir im Gasthaus ein. Osred ist auf der Suche nach dem Viglundingern. Dazu können wir ihm einige Informationen liefern. Danach begeben wir uns zur Ruhe.

03. April 2952 DZ, östliches Gasthaus, Morgens

Früh machen wir uns wieder auf den Weg, während Osred und seine Schar nördlich reiten.

04. April 2952 DZ, Beorns Haus, Abends

Wir erreichen Beorns Haus und tatsächlich treffen wir ihn an. Wir berichten zusammen mit Ennalda, was geschehen ist. Auch erfahren wir interessante Dinge von Beorn. Viglund ist ein Hautwechsler wie Beorn und auch Wulfen. Seit langem sind die beiden aber verfeindet, warum erfahren wir nicht. Einst hat Araw der Jäger (Oromee) deren Volk ins Schattenbachtal geführt. Sollte es eine Möglichkeit geben, Viglund richten zu lassen, wäre Araw wohl der einzige, von dem Viglund ein Urteil akzeptieren würde. Problem: Araw ist seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen worden.

Insgesamt will Beorn aber keinen offenen Krieg mit Viglund, was wir nicht nachvollziehen können. Aber es ist seine Entscheidung. Wahrscheinlich wird es eher darauf hinaus laufen, Zwietracht bei den Viglundingern zu sähen. Viele Höfe haben sich widerwillig unter Viglunds Schutz begeben.

Das werden wir aber zunächst nicht machen können, da unser Ziel ja die Versammlung und der Große Markt der Waldmenschen in Waldmenschen-Stadt ist.

Beorn hat aber noch eine Bitte. Er sucht einen Nachfolger für das Richteramt des verstorbenen Merovech. Dafür hat er drei Kandidaten ausgewählt: Grimfast den Jäger, Wiliferd den Krieger aus Stanfort und Gerold den Söldner. Wir sollen ihn beraten, wer der geeignetste ist.

Beorn verabschiedet sich, während Ennalda (zwischendurch von Beorn weggeschickt) wieder auftaucht. Sie bietet an, uns zur Versammlung zu begleiten. Nun ja. Wir bekommen noch ein Festmahl und legen uns schlafen, da wir früh am nächsten Morgen Richtung Alte Furt aufbrechen.

07. April 2952 DZ, Alte Furt, Abends

Wir erreichen die Alte Furt und kehren im Gasthaus ein. Gelwira begrüßt uns und weist uns den großen Tisch zu. Dort sitzen schon andere, so dass wir uns gut unterhalten können. Dort sitzen auch einige bekannte Gesichter.

Oderic, der Jüngling aus Stanford, gerüstet und bewaffnet. Ihm ist es gut ergangen, auch wenn er in Stanford noch nicht gut angesehen ist. Er berichtet aus Stanford und lädt uns zum Erntefest ein. Dort soll es auch einen Wettbewerb geben. Wiliferd will wohl Dorfvorsteher werden, wobei sein Verhalten wohl merkwürdig ist.

Ein Besuch zum Erntefest böte sich für uns an, dann könnten wir uns auch Wiliferd genauer ansehen und beurteilen, ob das Richteramt das Richtige für ihn ist.

Des Weiteren treffen wir im Gasthaus Iwgar Langbein, einen Beorninger, der Gruppen über den Hohen Pass führt. Dann sitzt dort noch ein Pärchen, Turin der Kesselflicker, ein Mensch und Loni der Händler, ein Zwerg. Turin ist viel herumgekommen und berichtet beiläufig, dass Viglunds Hof wohl im sogenannten Staubmund liegen soll.

Später am Abend, als der Raum schon leerer geworden ist, erzählt Turin noch eine Geschichte. Er hat von einem der Händler vom Flussvolk eine sehr alt aussehende Kiste gekauft. Hauptsächlich trieb ihn die Neugierde, weil die Kiste von der Hexeninsel stammen soll. Auf Umwegen ist sie in den Besitz des Flusshändlers gekommen.

In dieser Kiste hat er allerlei Tand gefunden aber auch etwas interessantes. In einem Geheimfach war ein Dokument versteckt. Diese zeigt eine Menge alter Symbole, die niemand von uns kennt. Dazu gibt es noch eine Karte aufgezeichnet, auf der zwei Orte verzeichnet sind. Zum einen die Bleichflusshöhlen südöstlich der Alten Furt. Irgendein alter, trauriger Ort. Zum anderen ein Turm, mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ruine in Stanford. Zudem berichtet Turin, dass er an diesem Turm Symbole ähnlich denen auf dem Dokument gesehen hat.

Er überlässt uns die Karte, möchte aber keine Bezahlung. Wir bieten ihm an, dass falls wir etwas wertvolles finden, ihn beteiligen werden. Damit ist er einverstanden. Wir übernachten und brechen am nächsten Morgen nach Waldhall auf.

12. April 2952 DZ , Waldhall

Im Laufe des Tages erreichen wir Waldhall. Hier ist wenig los, da sich schon viele zur Waldmenschenstadt aufgemacht haben. Am Tor bittet uns eine Wache, Bregdan aufzusuchen. Das tun wir und er berichtet uns, dass er sich Sorgen um Ingomer macht. Dieser wird immer schwermütiger.

Wir werden daraufhin zu Ingomer geführt. Er sieht schlecht aus, ausgemergelt und ohne Energie. Ingomer hat sich viele Gedanken gemacht und möchte mit uns über Mogdred sprechen. Er bittet Roderic, herauszufinden, ob Mogdred wirklich sein Sohn Ingold ist. Danach verlassen wir ihn wieder und Iglund, sein anderer Sohn, spricht ebenfalls mit uns.

13. April 2952 DZ, Waldmenschenstadt

Wir reisen zusammen mit Beranhild der Schnellen und Hunwald dem Dritten Auge, einem Meisterschützen, zum Markt. Da kommt ein Bote mit einer Nachricht von Geirbald, dem Schwestermörder, der gerne wieder in die Gemeinschaft der Waldmenschen aufgenommen werden möchte.

Beran der Sucher bringt Kunde über den Tyrannenhügel. Die Männer dort haben die Engstelle des Waldes gut im Griff und halten die Orks gut in Schach. Und er berichtet von einem Schwarzen Reiter, der aufgetaucht ist und Mogdred sprechen wollte. Eine Beunruhigende Nachricht, aber Beran weiß, dass dieser Reiter von Mogdred herausgeworfen wurde. Das wiederum ist eine gute Nachricht.

 

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