Ferdibrand Goldwert: Erinnerungen an Froschmoorstetten

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Geboren wurde ich im Jahre 2912 des Dritten Zeitalters in der kleinen Ortschaft Froschmoorstetten, gelegen im Ostviertel des Auenlandes. Nicht weit vom Zufluss der Wässer in den Brandywein entfernt. Dort bin ich auch aufgewachsen und mit meinem Vater Isembard als kleiner Junge gerne in den Schwimmenden Balken gegangen um die Geschichten von Ohm Weisman zu hören. Meine Mutter Lily pflegte zwar immer zu sagen dies wäre Zeitverschwendung, aber sobald die Arbeit erledigt war lies sie uns doch meist ziehen.

 Frühling des Jahes 2947 des Dritten Zeitalters
Gästequartiere von Thranduils Hallen, Düsterwald

Ich erinnere mich noch genau an die Geschichten von Elben und Zwergen die der Ohm zu erzählen wusste. Auch seine Geschichten über den Alten Wald und die Urbarmachung des Auenlandes waren hörenswert. Wenn er erzählte glaubte man fast das er dabei gewesen sei, wobei das natürlich vollkommener Unsinn ist, denn er ist nie über die Bockenburger Fähre hinaus gekommen und obwohl er nicht mehr der jüngste war, so war er doch keinesfalls älter als der Alte Tuk. Aber gut erzählen konnte er trotzdem und so saß ich viele Abende dort am Feuer und hörte zu.

Im Balken lernte ich auch Hamson und Bandobras Seiler kennen, mit welchen ich in meiner Jugend viel Zeit verbrachte. Hamson war in meinem Alter, Bandobras ein paar Jahre älter, aber das hielt uns nicht davon ab in den Auen der Wässer gemeinsam auf Froschjagd zu gehen. Von Bandobras hieß es später er habe zuviel Tukblut in seinen Adern gehabt, denn nach einer schicksalhaften, nächtlichen Begegnung begann er die ausgetretenen Straßen zu meiden und ging abseits der Wege. Er hatte uns davon erzählt, wie er in dieser Nacht eine Schar Elben beobachten konnte, aber geglaubt haben wir ihm natürlich nicht. Als er alt genug war, zog er aus um am Alten Wald vorbei nach Bree zu gehen. Seitdem habe ich ihn nicht wieder gesehen.

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