Die göttliche Erleuchtung IV – Konferenz der Toten

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Dhanas Hütte wurde auf das Gründlichste untersucht und man fand einiges an Tränken, die sogleich unter den Gefährten aufgeteilt wurden. Da aber ansonsten kein weiterer Erkenntnisgewinn erlangt wurde, beschloss man den restlichen Tag vom 5. Firun zu nutzen und den Angriffswellen der Untoten entgegen zu ziehen. Tsaekal nahm gekonnt die Spur auf und führte die Gefährten zielsicher in Richtung Totensümpfe. Ohne besondere Vorkommnisse verstrich der Tag. Wachen wurden eingeteilt und nur seltsames wolfsartiges Geheul drang in der Nacht an das Lager.

Der 6. Firun verstrich ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse. Zum Abend hin schien es so, dass man so langsam die Ausläufer der Totensümpfe betreten hatte, denn es roch ziemlich streng und der Untergrund wurde zunehmend moorig. Ob es an den Gasen aus dem Sumpf lag oder an dem mühsamen Reisetag, alle schliefen schlecht und träumten von einer seltsamen Stadt.

Es war Mittag am 7. Firun, als man auf eine kleine Reisegesellschaft mitten im Totensumpf stieß. Insgesamt 4 Personen stellten sich vor. Die Kriegerin Luta Nagraski samt Knappe Bosjew, Bannstrahler Neerjan Ouvenske und ein alter bekannter Bannstrahler – der leider nicht mehr so trinkfreudige – Gerion Karolus. Kurz gesagt beschloss man zusammen weiter zu reisen. Man hatte das gleiches Ziel, wenn auch vielleicht eine andere Motivation. Unbehelligt verging der Tag nur des Nachts wurde jeder von schlechten Träumen geplagt. Diesmal tauchten schemenhaft die Gestalt des Meistervampirs samt beider Hexen auf. Aber auch das Gesicht des Boronides aus Brandthusen war zu erkennen.

Im Laufe des 8. Firun verschlechterte sich das Vorankommen in den Sumpf immer mehr. Der Gestank trug sein übriges zur eher schweigsamen Stimmung bei. Immer mal wieder wurden im Laufe des Tages Untote gesichtet aber es kommt zu keinen Kampfhandlungen. Nach und Nach tauchen alte Ruinen aus den Sumpflöchern auf. Missmutig wurde das Lager aufgebaut. In der ersten Nachtwache schlägt wie aus dem Nichts ein Blitz vermutlich recht zentral in den Sümpfen ein. Und mit dem grollenden Donner raste einen nebelhafte dämonische Gestalt durch das Lager. Bis auf diese Schrecken verlief die Nacht aber ansonsten ruhig.

Man war noch nicht lange am 9. Firun unterwegs, als wieder die typischen Moorleichen sich den Gefährten in den Weg stellten. Es kam aber nur zu einer kurzen Verzögerung ohne nennenswerte Verletzungen auf Seiten der Lebenden. Gen nachmittag tauchten deutlich die Ruinen einer Stadt, die Steine von Ser’rak, auf. Eine kurze Inspektion zeigte, dass sich dutzende Untote in den Ruinen tummelten. Darunter gab es mehrere besonders auffällige. Zum einen war dort ein hühnenhafter Nivese, wahrscheinlich Madan, der dem Schattenrat zu zuordnen ist. Desweiteren eine ziemlich große Mumie, die eine Standarte mit sich führte und eine schwarz gerobte Person, die man auf die Entfernung zunächst einmal nicht näher identifizieren konnte. Man setzte sich zusammen und heckte einen Plan zum weiteren Vorgehen aus. Daraufhin wurde ein Lager etwas abseits der Ruinen aufgeschlagen. Balthasar drang dann des Nachts als Nebelgestalt in das Untotennest ein.

Am Morgen des 10. Firun kehrte der Druide unbeschadet zurück. Er konnte tatsächlich eine Unterhaltung zwischen den drei prominenten Untoten belauschen. Dabei kam heraus, dass in dem Keller eines Turms in der Ruinenstadt ein Portal stand, aus dem jeden Tag diese dämonischen Entitäten entwichen, die sodann die Moorleichen animierten. Außerdem suchten die drei etwas, das sie Schwarmseele nannten. Diese brauchten sie, um die beiden Hexen beim nächsten Neumond wieder zu erwecken. Denn dann stand der Wiederbelebung des Meistervampirs nichts mehr im Wege. Auf dem Weg raus aus der Stadt konnte Balthasar noch feststellen, dass in einer nahen Gruft 2 Särge lagerten in denen vermutlich die beiden Hexen lagen.

 

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