6. Peraine 1038 BF, Drakenstein
Die Mutter des Schulzen spricht am nächsten morgen mit Vincent und will einen Götterdienst mit seiner Hilfe wegen der Geschehnisse der letzten Tage abhalten. Vincent stimmt zu und sie will daraufhin erstmal etwas vorbereiten. Die Gruppe frühstückt gemeinsam. Vor der Messe kontrolliert Vincent noch die Glyphe, um zu schauen, ob sich an dem Umkreis etwas geändert hat. Tatsächlich hat sich die Natur an der Brücke wieder erholt. Es ist auffällig das die Glyphe nicht mehr aktiv ist und sich somit der Umkreis des Fluchs geändert hat. In dem kleineren Umkreis schreitet der Verfall nun deutlich schneller voran.
Es sammeln sich alle Dorfbewohner zu dem Götterdienst. Alle werden aufgefordert nach vorne zu treten und eine geschnitzte Heiligenfigur aus Holz anzufassen, um zu beten. Als Manthus nach vorne tritt hört man ein lautes Knacken und die Holzfigur in Danjas Händen zerbricht. Die Figur von Manthus scheint auch zu knarren, zerbricht aber nicht. Danja lässt die Figur fallen und die ganze Gemeinschaft verstummt. Nach der Schrecksekunde gibt es großes Gezeter und viele geben Danja die Schuld an dem Fluch und dem Unglück von Drakenstein.
Manthus versucht die Meute zu beruhigen. Aber erst als der Dorfschulze auf den Tisch haut verstummt die Masse. Er ruft den Dorfrat zusammen, um zu beraten was nun passieren soll. Banjew will als Fürsprecher fungieren, das wird ihm aber nicht gestattet. Vincent übernimmt das an seiner Stelle. Der Saal leert sich. In einem Moment der Unachtsamkeit läuft Danja weg und Vincent hinterher. Als Danja rausrennt, versucht Waru sie zu packen, erwischt sie und hält sie fest. Dann kommt die Mutter und nimmt sie wieder mit rein. Danach schließt sich die Tür.
Während Viseris die Glyphen weiter untersucht geht der Rest der Gruppe nochmal zum Grab von Ailgur Ornald von Drakenstein. Bei der Durchsuchung finden wir nichts weiter. Banjew untersucht den in den See gerutschten Teil der Garnison weiter. Manthus und Vincent sehen in Verlängerung des Wasserfalls einen Schwarm Vögel der aufgescheucht wird. Waru bereitet sich vor einen Erdelementar zu beschwören. Manthus springt mit ins Wasser und unterstützt Banjew. Nach einiger Zeit finden sie etwas. Banjew musst sich dann erstmal aufwärmen, während Manthus weiter sucht. Banjew holt seine Kaleschka zum See.
Vincent hört von dort wo die Vögel auf gescheucht wurden ein lautes Holzknacken, holt sein Pferd und dorthin. Banjew und Manthus wärmen sich grade in der Kaleschka auf. Alef kommt zur Kaleschka und ruft Banjew, verwundert sieht dieser das die Axtwunde an Alefs Bein geheilt ist, darauf hin erzählt der Junge das der Kirschbaum am Brunnen plötzlich angefangen hat zu blühen und als die Wunde mit dem Wasser gewaschen wurde hat sie sich geschlossen.
Vincent sieht einen halben Kilometer entfernt eine Wagenburg von den Norbarden aufgebaut und reitet zurück, um zu berichten. Banjew und Vincent gehen gemeinsam zu den Larsinnen. Die Larsinnen wollen die Glyphen sehen und die Gebeine erhalten, die wir beerdigt haben. Diese sind ein Teil ihres Erbes und gehöre ihnen, die Gebeine sollen in ihrem Familiengrab bestattet werden. Sie bitten uns zwischen ihnen und den Dorfbewohnern zu vermitteln, damit sie friedlich das Dorf betreten dürfen.
Wir haben dann den Dorfschulzen über alles Informiert was wir herausgefunden haben und auch über die Bitte der Norbarden, seine Reaktion war sehr durchwachsen. Er selbst meint er kann keine Entscheidung treffen, er muss den Rat befragen.
Dazu ist Danja erneut aus Angst weggelaufen, Banjew geht auf die Suche nach ihr. Waru und Banjew suchen zuerst bei der Goblinfrau Gariguuna. sie reden mit ihr und erfähren das Danja bei ihr ist. Dazu erfahren wir das Danja besondere Gaben besitzt und Geister sehen kann.
Im Dorf sieht Vincent das Okro Larsinnen in der Dunkelheit zum Dorfschulzen geht und dieser nach einem Gespräch auf einmal wie ausgewechselt wirkt. Banjew und Waru kommen zurück und holen Vincent und Manthus ab, um zu Gariguuna zu gehen, zusammen mit der Mutter von Danja.
Vincent fällt auf das die Fluchzone sich verändert hat, es gibt Bereiche im Inneren die deutlich schlimmer betroffen sind. Durch den Magier haben wir noch herausgefunden das die Glyphen elementare und temporarere Magie enthalten.



