Die Chronik vom Turm der verdorbenen Stimmen

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Auszug aus den Reiseberichten der Cornifera Grünblatt – Frühjahr 2956 DZ

Während wir auf das erneute Erscheinen des Unholds warteten, verdichtete sich die Dunkelheit und legte sich wie Blei auf mein Herz. Kurz darauf erschien die vom Unhold besessene Kriegerin Gwendaith und der Kampf begann. Der Kampf war hart, aber das Glück war uns hold und der Unhold verließ seinen Körper und löste sich vorerst auf.

Doch das würde nicht so bleiben, solange der Körper von Gwendaith hier in diesem Sarkophag blieb. Also überlegten wir, was zu tun sei. Nach eingehender Beratung entschlossen wir uns den Sarkophag zu öffnen, den Leichnam herauszuholen und draußen im hellen Tageslicht zu verbrennen. Wir waren uns sicher, das dies auch der Wille der Kriegerin gewesen wäre.

Also begannen wir nach einer Rast am nächsten Morgen mit den Vorbereitungen. Tom, Hamfast, ich und die anderen, die geblieben waren, sammelten Holz und schichteten es auf. Yadri, Annungildor und Sigmar öffneten mit viel Mühe den Sarkophag und brachten den leblosen Körper nach oben. Während der Leichnam verbrannte ging ich in den Keller um den Sarkophag und die Grabbeigaben zu untersuchen. Schließlich mussten auch diese „befreit“ und ins reinigende Tageslicht gebracht werden!

Neben ein paar hübschen Kleinigkeiten, die wir aufteilten, fand ich noch einen alten numenorischen Dolch, der mit mysteriösen Zeichen versehen war. Bestimmt eine magische Waffe. Aber da sie so lange in diesem Sarkophag lag, war sie vielleicht auch vom Schatten besessen. Ich beschloss also, die Waffe mitzunehmen, zu verwahren und bei nächster Gelegenheit untersuchen zu lassen.

Als der Leichnam vollständig verbrannt war, machten wir uns auf den Rückweg zu Farrells Hof. Dort blieben wir über Nacht. Mit frischen Vorräten versehen, machten wir uns wieder auf den Weg. Wir wollten Tom, Hamfast und die anderen zur Alten Straße begleiten, damit sie sicher nach Bree zurückkehren konnten.

Wir wollten uns dann auf die Suche nach Hiraval und dem alten Gutshof machen, in der Hoffnung dort mehr über Gorlanc und seine Machenschaften zu erfahren. Beginnen wollten wir die Suche an der Wetterspitze, weil Damrod wusste, dass dort ständig ein Waldläufer in der Nähe Wache stand.

Tatsächlich stießen wir auf einen noch recht jungen Waldläufer namens Edrahil. Er lud uns an sein Feuer ein, und wir erzählten von unseren Erlebnissen. Es stellte sich heraus, dass Edrahil nicht nur Hiravals Sohn war, sondern auch nach diesem und dem Hof suchte. Leider wusste er auch nur ungefähr, wo sich der Hof befinden sollte.

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