Ruhe in Frieden

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In der Höhle endeckten wir überall Symbole an den Wänden, welche von Pilzgeflecht bedeckt waren. So begannen wir vorsichtig das Geflecht zu entfernen, was uns auch recht gut gelang. Hin und wieder wurde ein Pilz zerstört worauf hin er Sporen frei gab. Als wir damit fertig waren, enthüllte sich am Boden eine alte Landkarte. Diese kam uns recht bekannt vor, denn sie bildete Alt-Drakenstein ab, mit einigen Landmarken darauf.

Eine Markierung war an der Position der Höhle, wo ganz offensichtlich das Element Humus sehr stak vorhanden war. Insgesamt waren es sechs Markierungen, welche wir uns merkten um sie später ab zu laufen. An der Decke fanden wir noch eine Sternenkarte aus der Zeit als die Karte angefertigt wurde.

Waru und Viseris gingen zurück ins Dorf, um Pettar von der Entdeckung zu berichten. Auf dem Weg erschienen zwei weibliche Geisterwesen. Daraufhin wurde den beiden schwarz vor Augen und sie verloren das Bewusstsein.

Währenddessen wollten Banjew, Manthus und Vincent den Abstieg vom Wasserfall wagen, was den anderen zu gefährlich erschien. Sie schafften den 10m tiefen Abstieg ohne Probleme und machten sich ebenfalls auf den Weg zu Pettar Muselken.

Waru wachte unterdessen in der Wohnhöhle der Goblinin Gariguuna auf, die ihn bewusstlos fand. Sie erzählte ihm das Viseris nicht bei ihm war, als sie ihn fand. Da es zu gefährlich war, ihn in der Höhle zu suchen, beschloss er zu Pettar zu gehen, in der Hoffnung das die anderen schon da wären.

Ungefähr zeitgleich trafen sich nun alle bei Pettar Muselken. Dieser war gerade dabei eine Stützmauer zu stabilisieren, welche unterspült war. Wir beschlossen ihm zu helfen, doch auf einmal vernahmen sie die Stimme von Viseris. Diese schien von unter der Erde zu kommen. Nach mühevoller Arbeit schafften sie es, die Mauer zu stabilisieren und ein Erdloch kam zum Vorschein. In diesem befand sich Viseris, den wir ganz erstaunt retteten. Denn er hatte keine Erinnerung wie er dort hin gekommen war.

Da es schon langsam dämmerte, beschlossen wir erst am nächsten Tag die Landmarkierungen zu suchen und so wollten wir zu den Kaleschkas. Auf dem Weg bemerkte Waru einen Jungen, welcher beim Spielen unter einem Eisenhaken stand. Plötzlich schien das Seil welches den Haken hielt zu reißen.

Doch er konnte ihm mit einem Zauber ablenken. Wäre dies nicht geschehen, wer weiß was mit dem Jungen geschehen wäre. Ein weiteres Indiz für den organischen Verfall, der sich immer weiter ausbreitete. Nach dem wir uns über die Ereignisse des Tages ausgetauscht hatten gingen wir zu Bett.

Manthus fing wieder an zu Träumen. Er war gefesselt in einer dunkeln und engen Umgebung. Wasser fing an ihn zu umgeben. Sofort realisierte er, das er sich in einem Fass befand und das Wasser konnte nur bedeuten das er im See versenkt wurde. So war ihm klar, er war wieder im Körper von Mija. Plötzlich wechselte der Traum und er sah, wie die Schwester von Mija dabei war ihr ein Amulett um den Hals zu legen. Er wacht auf.

Am morgen berichtet Manthus von seinem Traum und wir sind uns einig, das es sich um eine Art Schutzamulett zu handeln schien. Dieses war auch auf der Statue von Ailgur sichtbar. So hatte Mija ihm diese wohl geschenkt, um ihn vor dem Fluch zu bewahren.

Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns nun auf, die Landmarken zu suchen, von denen wir eine ungefähre Vermutung hatten wo sie zu finden seinen. Die Karte war leider nicht ganz genau. Am ersten Punkt angekommen war eine alte Brücke zu sehen. Nach ein wenig suchen, endeckten wir eine ähnliche Glyphe, welche wir zuvor schon in der Hölhe entdeckt hatten.

Am zweiten Punkt, fanden wir einen Brunnen. Manthus beschloss in den Brunnen zu klettern, da wir von außen keine Glyphe fanden. In 3 m Tiefe fand er sie am Mauerwerk des Brunnens. Am vierten Punkt sahen wir einen großen Findling. Dieser war nur halb bewachsen, halb kahl. Auch hier beschloss Manthus hinauf zu klettern. Oben fand er die Glyphe.

Der fünfte Punkt war am Grabmal des Boronangers. Wir fanden die Glyphe recht schnell an dessen Rückseite. Bei allen sechs Markierungen zeigten die Glyphen Richtung Dorf. So wurde uns noch deutlicher, das es sich um einen begrenzten Fluchbereich handelte.

Danach gingen wir zum See, denn Waru hatte zuvor seinen Djinn losgeschickt, um die Knochen von Mija im See zu bergen. Dies hatte er auch schon vollbracht und so legten wir Mijas Gebeine zu Ailgur Ornald von Drakenstein ins Grab.

Kurz darauf erschien der Geist von Mija und wir sahen wie sie sich zu ihm legte. Dieser Fluch schien gebrochen, denn wir stellten fest, das Eis schmolz und auch gegen Abend stieg kein Nebel mehr auf.

Dieses neue, zusätzliche Zeitfenster wollten wir gleich nutzen, um in der Dämmerung bei der alten Brücke die Glyphe heraus zu meißeln. Dies gelang Vincent und er positionierte ihn etwas mehr in Richtung See, in der Hoffnung damit den Fluchumkreis zu verändern.

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