Lyoschos Ausbildung in den Hallen des Quecksilbers

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Ein unerwünschtes Kind
Am 26. Ingerimm 1002 BF brachte Haschandra Jenko, eine Norbadin, einen Halbelfensäugling zum Waisenhaus des Wildsganstempels der Travia in Festum. Sie sagte, sie könne es nicht bei sich behalten, denn sie hätte nicht genug Milch für dieses und ihr eigenes Kind. Weiterhin gab sie an, sie hätte es vor neun Wochen von menschlichen Bauern kurz nach der Geburt angenommen. Diese hatten dem Neugeborenen keinen Namen gegeben, und darum taufte Ihre Sippe das Kind auf den Namen Lyoscho.

Sie machte einen eingeschüchterten, aber auch entschlossenen Eindruck. Man wollte Ihrer Geschichte nicht recht Glauben schenken, doch war es offenkundig, dass sie das Kind nicht liebte. Lyoscho wurde im Waisenhaus aufgenommen.

Niemand wollte ein so fremdartiges Kind adoptieren. Wenn Lyoscho auf den Straßen Festums auf Elfen traf, so sah er Verachtung in Ihren Augen. Die anderen Waisenkinder behandelten ihn mit einer Unbarmherzigkeit, wie es sie nur unter Kindern gibt. Ständig war er in Raufereien verwickelt. Auch machten sie sich über sein zweifarbiges Haar lustig – er hat eine weiße Strähne in der Mitte über der Stirn im ansonsten kastanienbraunen Haar – und zogen ihn oft daran. Im Waisenhaus sah man das pragmatisch und schor es ihm – er hasste das. Doch es war schon verwunderlich, wie schnell es immer wieder nachwuchs.

Als er mit sieben alt genug war, um etwas arbeiten zu gehen, versuchte man ihn bei den Künstlern im Hesindendorf unterzubringen. Doch hieß es entweder er sei zu alt oder zu jung. Musiklehrer wiesen ihn als unbegabt zurück. Kaufleute, die sonst immer gerne billige Helfer haben wollten, fürchteten Lyoscho würde die Kundschaft vertreiben. Handwerker hatten keine Geduld mit ihm und Bauern um Festum meinten, ein Halbelf sei für körperliche Arbeit zu schmächtig. So ließ man ihn im Waisenhaus arbeiten, aber er bereitete den Frauen viel Kummer, so dass sie mehr Mitleid mit sich selber hatten als mit dem kleinen Teufel, der Lyoscho geworden war.

Geringer als ein Goblin
Mit etwa neun Jahren passierten gelegentlich seltsame Dinge, wenn Lyoscho zornig wurde. Kerzen gingen aus oder Sachen bewegten sich, aber erst als eine verängstigte Amme oben auf einem Schrank vorgefunden wurde, begriff man, dass er die Gabe hat. Umgehend brachte man ihn in der Halle des Quecksilbers. Die prüfenden Blicke schüchterten Lyoscho nicht ein, fühlte er doch, dass sich endlich jemand für ihn interessierte.

Im folgenden Jahr durfte er zur eigentlichen Aufnahmeprüfung kommen. Solange sollte er Übungen machen, damit er nicht weiterhin unbeabsichtigt zauberte. Noch war nicht gewiss, ob er hier angenommen werden würde. Bei der Prüfung im Herbst 1013BF konnte sich das Kollegium nicht sofort einigen – Hilbert von Puspereiken befand Lyoscho für kaum geeignet. Seine Spektabilität Rakorium Muntagonus nahm nicht daran teil, sondern hatte die Leitung dieser Aufgabe damals schon Jaunava Dagoneff überlassen. Eher zufällig kam er hinzu und bemerkte nebenbei „Einen Halbelfen hatten wir schon lange nicht mehr. Nun, da braucht ihr nicht lange beraten.“ Damit wandte sich Jaunava Dagoneff an Lyoscho „Der Unterricht beginnt am 30. Hesinde.“

Doch sein Glück hielt nicht lange. Die zehn anderen Eleven seines Jahrganges schnitten ihn. Keiner von ihnen war aus einem Waisenhaus. Die meisten kamen aus respektablen Familien. Nicht wenige stammten aus wohlhabenden Verhältnissen, oder ihre Familien hatten reiche Gönner, und konnten die jeweilige Monatsgebühr von 10 bzw. 30 Batzen begleichen. So schauten die Pfeffersäcke und Goblins gemeinsam auf ihn herab.

Auch wenn Hilbert von Puspereikens Bedenken bezüglich Lyoschos Eignung von seiner Spektabilität nicht beachtet worden waren, so bestanden diese weiterhin. Während andere Eleven für jedes Anzeichen von Magie belobigt wurden, bekam Lyoscho aufwändige Strafarbeiten von ihm aufgebrummt, so dass er kaum Zeit fürs Lernen fand. Mit Ausnahme von Alwin K. Wippflügler beachtete das Kollegium diese Schikanen nicht – dieser schien Freude daran zu haben, Lyoscho vor Hilberts Launen zu beschützen.

Sein ihm zugeteilter Tutor war ihm auch keine Unterstützung. Germogen war der dickliche Sohn eines Festumer Kapitäns und gehörte damit theoretisch zu den Pfeffersäcken. Doch er war nur wenig begabt – weswegen ihn die anderen Pfeffersäcke ausschlossen – und was wohl auch der Grund war, weswegen er Lyoschos Tutor geworden war. Besonders schlimm wurde es, als sich dieser ins siebte Jahr kam, und Lyoscho dem Studiosus die Fleissarbeit abnehmen musste. Aber so lernte Lyoscho Dinge, die er sonst erst in einigen Jahren zu Gesicht bekommen hätte.

Studienjahre
Er war ins vierte Jahr gekommen und nun Novize. So oft er es vermochte ging Lyoscho in den Hesindetempel, um dort für sich zu sein. Was er gar nicht leiden konnte waren Worte wie „Was will ein Elf im Tempel? “ zu hören. Er ignorierte die Stimme, doch die Hesindenovizin fragte „Ich darf mich zu Dir setzen?“, ohne die Antwort abzuwarten. Verwundert blickte Lyoscho zur Seite. „Nun schau nicht so bös. Ich bin Volanda.“ Sie scherte sich nicht darum, was die anderen von ihm hielten, und dass er arm war. Sie war fasziniert von ihm, und wahrscheinlich auch ein wenig verliebt in ihn. In den folgenden Monaten verbrachten sie soviel Zeit miteinander, wie es ihnen möglich war. Es stellte sich heraus, dass sie mehr über Elfen wusste als Lyoscho selbst. Doch auch nicht so viel – sie durchstöberten die Bibliothek nach allem über Elfen.

Es hatte sich gezeigt, dass einige Magier Aventuriens, einschließlich Studiosi und frischgebackener Abgänger, es in letzter Zeit nicht so genau mit den Vorschriften der Gilden genommen hatten. In Festum hatte man für die zukünftigen Jahrgänge eine strengere Maßgabe festgelegt. Damit sollte gegenüber Adel und Volk die Integrität der Magier betont werden. Untereinander sollte die Wichtigkeit und Bedeutung einer funktionierenden Gemeinschaft herausgestellt werden – dass Magie nicht zur Sicherung und Mehrung von Macht und Einfluss dient, sondern dass es die vornehmliche und edelste Aufgabe ist, Wissen zu bewahren, zu mehren und es an Kollegen und den Nachwuchs in verantwortungsvoller Weise weiterzugeben.

So wurde mit diesem Teil der Lehre zwei Jahre früher begonnen, wie bisher üblich. Magister Hilbert hatte ausdrücklich verlangt, die neuen Novizen hierin zu unterrichten. Wusste er doch, dass kein ungebildeter Halbelf aus dem Waisenhaus jemals den hehren Prinzipien genügen könnte. Er nahm immer wieder Lyoscho dran, doch dieser sagte eine richtige Antwort nach der anderen. Selbst Fragen zu fortgeschrittenen Bereichen konnte er genau beantworten – wenn auch nicht zu Magister Hilberts Zufriedenheit. Was diesen besonders irritierte, war, dass der Halbelf all die Antwort voller Überzeugung und Selbstverständnis aussprach. Nachdem Lyoscho einmal schneller antwortete als Magister Hilbert nachschlagen konnte, wurde er nicht mehr befragt. Danach bekamen die anderen den Zorn ab, der für ihn vorgesehen war – vor allem, weil sie nicht sein Vorwissen hatten. Lyoscho jubilierte innerlich, dass sein Tutor ihn all diese Details hatte heraussuchen lassen.

Im fünften Jahr war Germogen nicht mehr sein Tutor – Lyoscho wurde nun selbst Tutor eines neuen Eleven. Semyon stammte aus einer einfachen Kaufmannsfamilie, war ein aufgeregter kleiner Kerl und sehr verwundert, dass sein Tutor so wenig über die Abende im Hesindendorf zu berichten wusste. Lyoscho gehörte mit zu den ersten, die die Novizenzauber korrekt ausführen konnten. Mit Ausnahme von Magister Hilbert wurde sein Fortschritt von allen Dozenten gewürdigt. Nun sah er aber fast zwei Jahre vor sich, bevor man ihm endlich als Studiosus richtige Zauber beibringen würde. Doch es sollte anders kommen.

Bald darauf kam er von einer Besorgung für Magister Tamorlan von Shamaham zurück und fand einen Brief zwischen den Dingen, die er mitgebracht hatte. Dieser war auf feinem Papier geschrieben und an Lyoscho adressiert – er wusste nicht, wann und wie dieser in die Tasche gelangt war. Schnell verbarg er ihn, bevor der Magister ihn entdeckte. Es war eine Einladung in die Villa eines Festumer Händlers, über die er Stillschweigen wahren sollte. Neugierig ging er zu der Verabredung, die auch ein Scherz seiner Mitschüler hätte sein können. Doch tatsächlich begegnete er dort einer erfahrenen Magierin, die ihm anbot ihn zu fördern und auszubilden, wenn er ihr als seiner Lehrmeisterin Treue schwöre. Eigentlich war es Studiosi und Novizen streng verboten, ausserhalb der Akademie zu zaubern. Doch überdeutlich war Ihre Macht und er willigte sofort ein. Seit seiner Zeit im Waisenhaus hatte Lyoscho weiterhin die Haare kurz geschoren getragen. Doch seine neue Lehrmeisterin gebot ihm, sein Haar wachsen zu lassen.

Als er im Frühjahr eine Besorgung im Hafen machte, hört er hinter sich „Du dreckiger, kleiner Goblin bekommst jetzt eine Abreibung.“ Es war etwas her, dass man ihn so beschimpft hatte. Wütend dreht er sich um, und sah, dass die Worte nicht ihm, sondern einem Goblinkind galten, das unbemerkt hinter ihm gegangen war. Die Bande Hafenkinder deutete Lyoschos Reaktion richtig und einer rief „Da fühlt sich noch einer angesprochen. Machen wir den beiden Missgeburten klar, dass sie hier nichts zu suchen haben.“

Der Goblin war starr vor Angst, doch Lyoscho begann intuitiv einen Novizenzauber zu wirken. Noch bevor er ihn beendet hatte, rannte die gesammte Bande die Gasse zurück. Er schickte ihnen noch einen harmlosen Lichtbogen hinterher, der sie kreischend in die Flucht schlug. Gerettet hatte er ein Goblinmädchen namens Fir-Uunje, die ihn überaus begeistert zu ihrer Familie ins Gerberviertel mitnahm. Sie war die Tochter der Firungeweihten Fir-Uunla und Lyoscho besuchte sie von nun an öfters, wenn er in die Nähe des Gerberviertels kam – und wenn es die Zeit zuließ, ging er auch ohne Auftrag der Akademie dorthin. Fir-Uunje schenkte ihm eine mehrreihige Kette für das Handgelenk mit Perlen aus Horn und einem selbstgeschnitzen Eisbären.

Kurz vor den Sommerferien wurde Lyoscho von Germogen zur Seite gezogen. Dieser war letztes Jahr durch seine Abschlussprüfung gefallen und musste sie in gut zwei Monaten wiederholen. Er bat ihn, nein, flehte ihn regelrecht an, ihm zu helfen. Noch einmal bekam Lyoscho einen Blick auf das, was ihn erwartete, und zusammen schafften sie es tatsächlich. Lyoscho kontrollierte und korrigierte seine Gesten und Formeln, vor allem aber übte er mit Germogen sich richtig zu konzentrieren. Dieser bestand nun zum allgemeinen Erstaunen. Auch erwies er sich als großzügig. Er schenkte Lyoscho etwas Geld und mehrere Roben, denn Lyoscho hatte bisher immer nur verschlissene, aufgetragene Gewänder besessen.

Zu Beginn des sechsten Schuljahres hatten Lyoschos Haare eine Länge von gut 5 Spann erreicht. Er trug sie offen und in der Mitte war weiterhin eine Strähe silberweißen Elfenhaars. Die jungen Elevinnen und auch einige der Novizinnen fühlten sich zu ihm hingezogen und fragten ihn, an welchen Kursen er im Hesindendorf teilnehme. Das verneinte er, doch bezeugte er sein Interesse und besuchte tatsächlich einige ihrer Auftritte und Ausstellungen. Außerdem besuchte er oft seine Meisterin und machte die Übungen, die sie ihm auftrug. Volanda beklagte, dass er kaum noch Zeit mit ihr verbrachte, und machte ihm Vorwürfe, dass er sich verändert hatte. Er dagegen genoss die plötzliche Aufmerksamkeit um seine Person. Innerhalb weniger Wochen kühlte ihre Freundschaft merklich ab.

  

Borborads Rückkehr überschattete den letzten Abschnitt von Lyoschos Ausbildung. Einige bekamen Angst in den Krieg gegen die Dämonen zu ziehen, andere prahlten mit Ihrem Können. Gespannt erwarteten die Studiosi, Zauber gegen Dämonen zu lernen. Aber man lehrte sie dieselben wie auch in den Jahren zuvor. Sie sollten erst das Standardrepertoire beherrschen. Seine Meisterin sah das ähnlich. Eigentlich waren alle froh, sicher in Festum zu sein. Der Elf Elsurion Sternlicht war aus Norburg nach Festum gekommen und wurde unter anderem Dozent an der Akademie. Der Studienalltag hatte sie alle bald vollkommen im Griff, und jeder war zufrieden, wenn er neben allen Aufgaben in der Akademie genug Zeit hatte, um zu lernen, was von ihnen erwartet wurde.

Sieben Hauszauber und sechzehn weitere wurden an der Akademie gelehrt. Wer wollte konnte in Zusatzseminaren nochmal bis zu zehn Zauber mehr lernen. Er wäre sofort aufgefallen, wenn er diesem Lernangebot fern geblieben wär. So ging er nur selten zu seiner Meisterin. Zeitweilig sahen sie sich gar nicht, wenn sie außerhalb Festums weilte. Auf der Akademie wurde er gelobt für sein Talent. Doch wenn er mit ihr übte, durfte er sich keine Nachlässigkeit erlauben. Sie ließ ihn in den wenigen Momenten, in denen sie ihn unterwies, hart an sich arbeiten. Bei Ihr lernte er in wenigen Stunden Feinheiten, die in vorangegangenen Wochen an der Akademie nie berücksichtigt worden waren. So musste er an der Akademie sein Können verbergen. Absichtlich machte er kleine Fehler – seine Meisterin sagte, dies wäre eine gute Übung.

Da abzusehen war, dass für Lyoschos Jahrgang nicht ausreichend Stäbe aus Holz aus dem Schlangenwald gemacht werden konnten, mussten zwei andere Mitschüler und er sich das Holz beschaffen. Üblicherweise hätte man welches kaufen können, doch es war durch den Krieg mit den Dämonen kaum möglich entsprechende Qualität in Festum zu bekommen. Vor Einbruch des Winters reisten Sie mit Elsurion Sternlicht und Pettar Muselken, aus dem Festumer Drachenmuseum, nach Gartimpen zum Bornwald, um sich das Holz für ihre Stäbe auszusuchen. Pettar unterhielt sie mit allem, was er über Drachen zu berichten wusste, so dass es den beiden Mitschülern schon bald zu den Ohren herauskam. Lyoscho indes sog alles wie ein Schwamm auf. Elsurion zeigte sich Lyoscho gegenüber gerne großzügig, und wenn Pettar eine Pause machte, dann gab er ihm Privatunterricht in Isdira.

Es war bereits dunkel geworden und sie waren tief im Bornwald, als zwischen den Erwachsenen Streit ausbrach, weil sie zu spät bemerkt hatten, dass sie den falschen Weg genommen hatten. Sie hatten Angst, weil sie dem Riesen Milzenis nahe gekommen waren. Noch bevor sie umkehren konnten, brach dieser durch den Wald und kam auf sie zugestürmt. In der panischen Flucht wurde Lyoscho von den anderen getrennt. Als er dann im finsteren Wald einen Abhang hinabfiel, verlor er das Bewusstsein. Als er es wiedererlangte – es war schon spät am Nachmittag des nächsten Tages – blickte er in das Gesicht der Elfe Lahalee. Sie pflegte ihn noch zwei weitere Tage, bevor sie sich zu Fuß nach Gartimpen begaben. Lahalee sagte, dass sie in Lyoschos Träumen gesehen hatte, dass ihn dort Menschen erwarteten.

Aber sie brachte ihn zu drei Frauen, den Gartimpener Schwestern. Diese drei Hexen hatten den Kutscher mit einer Illusion auf den falschen Weg geschickt, beteuerten aber fest, dass nie Gefahr für Leib und Seele bestanden hätte. Wirklich böse konnte Lyoscho ihnen nicht sein, denn sie waren sehr freundlich zu ihm. Als sie erfuhren, dass er gekommen war, um Kernholz für einen Zauberstab zu kaufen, brachte Yoline ihn zu einem Holzfäller, der ihm für einen Batzen das Kernholz aus dem Stamm einer Steineiche verkaufte (fast 2 Schritt hoch und gut 1 Spann im Durchmesser). Im Gasthof Splitterholz fand Lyoscho seine Mitreisenden wieder. Diese staunten nicht schlecht über seine Erlebnisse – nun, seine Mitschüler waren eher grün vor Neid. Sobald sie wieder in Festum waren, übergaben die drei Studiosi Ihr unbehandeltes Kernholz dem Meisterholzschnitzer im Hesindendorf, der jedes Jahr die Zauberstäbe herstellte. Über Lyoschos großes Stück Holz freute er sich besonders. Die Stäbe aus dem Schlangenwald wurden zu seinem Bedauern aus dem Kernholz einzelner Äste gefertigt, und er hatte sonst nur wenig Freiheit bei ihrer Gestaltung.

Das letzte Schuljahr entsprach dem Vorjahr, nur dass es drei Monate weniger für dieselbe Menge Unterrichtsstoff gab. Im Efferd begannen die theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen. Die Examinatio absolvierte er mit Bravur und erhielt am 7. Hesinde 1021 BF das Siegel der Halle des Quecksilbers mit der Inschrift ‚ACADEMIA MAGICA TRANSFORMATORICA FESTVMENSIS‚ in die rechte Handfläche eintätowiert, seinen Zauberstab und alle Würden eines Adeptus Minor. Volanda, die schon im Vorjahr geweiht worden war, kam, um ihm zu gratulieren. Als sie nach langer Zeit endlich wieder miteinander sprachen, erschien ihnen Ihr früheres Verhalten kindisch und die Gründe dafür nichtig. Den Winter über blieb er in der Akademie und assistierte bei Arbeiten in der Bibliothek und den Archiven.

    

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