Gruft der sterbenden Träume 6 – Eine Karaffe voll Finsternis

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15.09.21 – Wir steigen die Treppe hinauf und erreichen einen Raum mit vier Altären. Hier ist einiges zu Bruch gegangen. Eine geplünderte Opferkammer. Zwei Ausgänge, einer nach Norden, der andere Vergessen irgendwie. Es kommt mir alles irgendwie bekannt vor. Es riecht nach Schwefel. In der Ferne ein Kratzen. Eine weitere Leiche – Ordo Magic. Allein einer Wende sehen wir einen großen schwarzen Fleck. Meine Gefährten durchleuchten den Raum. Der Ordo Magica scheint verantwortlich für die geschwärzte Wand. Wir erkennen Meisterin Selenja. Sie wurde erstochen. Tribor findet in Selenjas Gepäck archäologisches Werkzeug und eine Schriftrolle und noch zwei Fläschchen. Die Schriftrolle enthält ein Rezept für Purpursaft. Ich würde sagen Korruption hopp und weg. Temedo untersucht weiter die Leiche. Wie wir jetzt erfahren, Hauptbestandteil des Trans sind die lila Pflanzen in der Todesschneise. Nun betreten wir einen Nebenraum in diesem Raum sehen wir circa zwölf große aufrecht stehende Rüstungen. Dahinter, ein Loch im Gemäuer. Wir weichen zurück und gehen durch den Torbogen in den Gang gen Norden. Eine lang gezogene mit Säulen gesäumte Halle. Am Ende ein Thron. Eine kopflose Leiche sitzt darauf. Auf ihrem Schoß liegt ein Speer. Neben dem Kopflosen steht eine Karaffe mit strahlender Schwärze. Diesen Speer, ich will ihn haben. Ich eile auf den Thron zu … und ergreifen die Karaffe und trinke – einen Tropfen.
Etwas übernimmt meinen Geist, meinen Körper. Tribor attackiert mich und Janoscho schließt. Er trifft mein Bein. Doch ich habe Glück, der Pfeil prallt ab. Nun setze ich die Karaffe ab. Janoscho lässt seinen Bogenfallen, versucht mir die Karaffe zu entreißen. Er scheitert. Doch Tribor gelingt es, mir die Karaffe zu entreißen. Nun ist es Tribor, der sich mit der Karaffe von uns entfernt. Der König hat meinen Geist verlassen. Dieses schwarze Flüssigkeit machte mich mächtig. Doch nun ist mir schwindelig. Doch endlich, ich ergreife den Speer. Der Speer liegt in der Hand. Nun ist es Tribor, der mit dem Geist ringt. Wir wollen hier nur noch raus. Eine der Rüstungen, die wir vorhin sahen nähert sich uns. Janoscho schließt. Er trifft. Mein Speer, den ich ebenfalls in Richtung der zum Leben erwachten Rüstung schleuderte, richtet kaum Schäden an. Ein weiterer Pfeil von Janoscho bringt die Rüstung letztlich zu Fall. Nun begehrt auch Temedo die Karaffe. Er und Tribor ringen nun beide um die Karaffe. Offenbar bemächtigt sich der Geist des Königs unser einem nach dem anderen. Ich schlage sie Temedo aus der Hand. Doch das Ringen um den Saft geht weiter. Eine weitere Rüstung setzt sich in Bewegung. Wir kämpfen gegen die Rüstungen. Temedo ist wieder „bei uns“. Temedo beschaut sich eine Tür hinter dem Thron. Hier findet er jedoch keinen Ausgang. Die Rüstungen fallen, eine nach der anderen. Temedo flieht in Richtung Ausgang. Uns ist es gelungen alle Rüstungen nieder zu ringen. Temedo hat die Tür am Ausgang erreicht, doch kann sie nicht öffnen. Es gelingt uns die Tür zu überwinden. Wir gehen raus.

Xanathar tötet auf unseren Wunsch hin Grievens Wache. Es ist ein kalter sonniger Tag. Die Arachne erwartet uns. Hinter uns jedoch ergießt sich die Finsternis. Nun ringen wir mit uns selbst. Sollen wir die Karaffe der Spinne übergeben? In Anbetracht dessen was ich uns nähert, scheinen mir keine andere Wahl zu haben. So überlassen wir der Spinne das Wasser. Die Spinne setzt sich nun in Bewegung. Sie fliegt, die Finsternis ihr nach. Oh mein Gott! Wir leben! Nach einem kurzen Marsch erreichten wir den Außenposten. Doch lange verweilen wir hier nicht. Wir reisen weiter.

Nach zehn Tagen erreichen wir Distelfeste. Tonsel, der Ärmste, wird wohl nie wieder werden was er einst war. Er lebt, ist aber schlichten Gemüts.

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