Die Saat des Zorns – Teil 10

Schreibe eine Antwort

10. Firun, spätnachts

Nachdem die letzte Schlacht geschlagen ist, kehrt eine friedliche Stille ein. Das Böse an diesem Ort wurde vollständig besiegt.

Wir bergen die drei Gefäße mit dem Teriak (Naramis) sowie die Rohalsgefäße (Xargrosch) und begeben uns auf dem Weg an die Oberfläche. Ganz offensichtlich befindet sich hier keine Teriakquelle, sondern Sumus Blut wurde hierher verbracht, denn Teriak wird unter Eis gefunden. In den Gemäuern begegnen uns keine Geister mehr, doch an der Oberfläche taucht noch einmal der Geist von Asmodeus Zornbold auf, der uns ein letztes Mal bedroht, bevor er verschwindet. Wir werden ihm wohl früher oder später erneut begegnen.

Die beiden einzigen überlebenden Amazonen Eidan und Rolana sind geläutert und bestürzt über den Tod von Laris, doch sehen sie ein, dass Laris und besonders Zafera zu tief im Glauben an die falsche Göttin gefangen waren, um errettet zu werden. Die beiden schließen sich uns an, da wir Richtung Dragenstein aufbrechen werden.

Wir bergen die Leiche des Bruders von Gwendala Sonnenhaupt sowie die hochelfische Waffe, die er mit sich führte. Ich werde sie Gwendala übergeben.

Gamelon taucht auf und will nun das Teriak und die große goldene Beherrschermaske kaufen, doch wir lehnen ab. Daraufhin will er Agrawan dazu verleiten, eine Dosis Teriak zu verwenden, um die große Sumpfranze beim Amphitheater zurück zu verwandeln. Angeblich sei dies ein entfernter Verwandter Agrawans, der dem Morgendornstrauch zum Opfer fiel. Da dies kaum glaubwürdig ist, lehnen wir auch dies ab.

Auf dem Weg zu den Elfen können wir beobachten, wie sich die Verseuchung der Umwelt immer weiter zurückzieht und verschwindet. Eine Wache der Strumwächter bringt uns zunächst in einen Ruheraum, wo Verpflegung und eine ruhige (restliche) Nacht auf uns warten.

11. Firun, morgens

Wir treffen den Rat der Elfen: Isaliel Schwingenschlag, Alari Quellensinn, die Heilerin und den weisen Bogenbauer Linwen Eulenflug. Ich erbitte eine Dosis Teriak von Naramis und begleite Linwen und Alari zur schwer kranken Lynissel Buchenlachen. Tatsächlich kann sie durch Sumus Blut geheilt werden, kann uns aber in ihrem geschwächten Zustand nur kurz Auskunft geben. Tatsächlich war es zunächst Turolfus Tricorius, der sie bei Broggen gefangen hielt und folterte, beim zweiten Mal waren es weder Kaltenstein noch Asmodeus, doch trifft ihre Beschreibung wage auf Gamelon zu…. Hmmmm.

Lynissel nimmt über das Elfenleid Kontakt zu ihrem Gefährten Eiliniel Wasserreiter auf, der umgehend zur Sippe zurück kehrt und überglücklich ist. Er entschuldigt sich sogar für den Angriff auf mich und kehrt in den Rat der 8 zurück, der sich darauf vorbereitet, das mehrere Tage dauernde Bannritual erneut zu sprechen. Auch die Saat des Zorns, die er über die Gegend um Broggen legte hebt Eiliniel auf. Als letztes bittet er seinen Bruder Linwen, einen ganz besonderen Bogen für mich anzufertigen, um sine Dankbarkeit zu zeigen. Wir alle werden zu Freunden der Sturmwächter ernannt und erhalten eine Brosche aus Silber in Form eines Ahornblattes, der die Verbindung symbolisiert.

Ich übergebe die Leiche Ihres Bruders und das hochelfische Schwert an Gwendala Sonnenhaupt. Sie wird ihren Bruder bestatten und zu unserer Sippe zurückkehren.

12. Firun

Die Gefallenen der Elfen und Amazonen, Assim und Keldren werden in einer Feuerbestattung sowie unter einer Eiche mit dem eingeritzten Symbol Borons zur Ruhe gebettet.

Ariolan Weißstab und Racalla Meerflucht werden uns nach Burg Dragenstein begleiten. Er berichtet uns erneut von dem geheimnisumwitterten Magierturm in der Waldwildnis, den niemand finden konnte und den Keldren angeblich einst nutzte. Dies wäre womöglich das geeignete Versteck für die geborgenen Rohalsgefäße.

Wir bitten Ariolan herauszufinden, ob die Sumpfranze tatsächlich früher einmal ein Verwandter Agrawans war. Er blickt in die Vergangenheit der Kreatur und beginnt zu lachen. Hätten wir auf Gamelon gehört, hätten wir eine Dosis Teriak verschwendet, um die Ranze in einen Oger zurück zu verwandeln. Nun ist endgültig klar, dass wir Gamelon (sofern das überhaupt sein richtiger Name ist) nicht trauen können!

12. Firun

Die Elfen beginnen, den Bann zu weben, was drei Tage dauern wird. Bevor wir abreisen, bittet uns Alrari, weiterhin nach Ihrer Schwester Sanray Lockenglanz Ausschau zu halten, die noch immer in den Reihen Kaltensteins vermutet wird.

Auf dem Weg nach Taguleth kommt Ariolan erneut auf den Turm zu sprechen, der sich in der Nähe von Beilstadt an der Ornib Quelle befinden könnte. Warum ihn noch keiner finden konnte, ist unbekannt.

Ariolan berichtet außerdem vom Zirkel von Nabuleth, den es in der Nähe der Feste Ganterkast geben soll. Selbst der finstere Magier Morgul (erschlagen von Helden vor langer Zeit) soll dort gesichtet worden sein. Der Turm und die Feste könnten sich im selben Gebiet bei Beilstadt befinden.

13. Firun

Arbogast und Kiamu Sen schließen sich uns an. Der Widersacher Yehodan sucht immer noch nach Ni´uan. Er soll mit Korticor, dem wahnsinnigen Höhlendrachen im Bunde sein, der seinen Bruder Takrandir (den wir ins Eisverlies verbannten) befreien möchte. Im Frühjahr wäre ein Treffen mit Lepitopir (Bruder der beiden) sinnvoll.

Arbogast berichtet Xargrosch: der Helm, den er dem Goblinhauptmann abgenommen hat, wurde von Greiffax und Emmeran untersucht. Der Helm verstärkt die Kraft des Trägers, raubt Zwergen aber die Magieresistenz (ein Werk von Zulipan von Punin).

In Taguleth ruhen wir uns aus und treffen Walhilda von Zwitscherbach wieder, die eine neue Heldenwaise über die Befreiung der Frauen aus dem Klauen der Drachenkultisten zum besten gibt.

Wieder unterwegs treffen wir die Waldschrate Schwarzknarz, Siebenfinger und Traumtänzer wieder, die wie wir um Karakal trauern. Sie sind auf dem Weg in die Waldwildnis bei Beilstadt, wo Zwerge und Orks angeblich den Wald zerstören. Zwerge und Orks? Merkwürdig! Die Schrate werden Latu und mich rufen, sollten sie Hilfe benötigen.

17. Firun

Wir erreichen die Burg Dragenstein, in deren Schatten mittlerweile ein vorzeigbares Dorf entstanden ist. Man bereitet uns einen überschwänglichen Empfang und wir berichten Clagunda von den Begebenheiten.

Oswin von Otternpfod können wir durch eine Gabe Teriaks heilen und er widmet sich wieder seinen Geschäften. Wir erhalten jeder 100 Dukaten als Belohnung. Die Schmiede von Xargrosch wurde ausgestattet und ist nun voll einsatzfähig. Diese Wohltaten sind möglich, da der Schatz, den wir unter den Gewölben fanden mittlerweile von seinen Flüchen befreit wurde. Dragenstein ist wohlhabend geworden.

In 5 Tagen wird die Hochzeit von Leaja und Agrawan stattfinden, wofür eigens die Gauklertruppe Kornplotz engagiert wurde. Auch Gwydon Silbersang sorgt für musikalische Unterhaltung. Ein großer Hofstaat wird zum Fest erwartet.

Ulfried Zornbold leitet die Bestattung des ermordeten Geweihten Rhondren Gandri von Andergast und von Karakal, der in der Gruft unter der Burg beigesetzt wird.

Die Gruppe um Ardo vom Eberstamm erreichte vor einer Woche sicher die Burg und überbrachte die große Goldmaske (Beherrschungsmaske) sowie die Knochenkeule Tarrak Wash in die Obhut der Burg (lagern beiden im Turm). Mora Onswin sorgt sich nach wie vor um ihre entführte Tochter Claddis. Die Gruppe um Ardo brach vor 2 Tagen erneut auf, um das Lager von Kaltenstein zu infiltrieren. Kurz darauf verschwand Don Gonzalo spurlos.

19. Firun

Der Hofstaat des Königs trifft ein. Es gibt ein Wiedersehen mit so manchem Freund und Feind. Die Draconiter haben einen weiteren Drachenkult (Goblins) zerschlagen und die entführten Frauen befreit.

Arbogast und Argoslaus Eichwart besprechen die Modalitäten der Nutzung der Kultgewölbe. Gemäß ihrer Vereinbarung werden die Druiden zunächst das Nutzungsrecht beanspruchen, während sich Magier (außer Naramis) fernhalten werden.

Wir übergeben die Rohalsgefäße, die Maske und die Knochenkeule in die Hand von Zita Zidona vom ODL. Einskaldir behält das Löwenhaupt.

20. Firun

Am Abend kehrt die Gruppe um Ardo zurück. Sie konnten heimlich das Lager von Kaltenstein infiltrieren und Claddis befreien! Kaltenstein lagert mit 100 Getreuen in der Nähe der Burg Argenstein und in einer Nachbarschlucht lagert der Schamane Aschepelz mit 200 Kriegern. Die beiden Heere lagern zusammen! Also sind Kaltenstein und Aschepelz ein Bündnis eingegangen! Kaltenstein lockte Aschepelz mit dem Versprechen, Tarrak Wash zu beschaffen und forderte im Gegenzug Hilfe bei der Eroberung des weißen Berges. Magister Piramor von Eslamsgrund wurde ebenfalls dort gesichtet genauso wie Gwinnling von Borkenquell. Es gibt eine große Verschwörung, doch ist vor dem Frühjahr wohl nicht mit einem Angriff zur rechnen.

Ein weiterer Mann wurde dort gesichtet: Don Gonzalo! Er besitzt nun eine etwas veränderte Erscheinung. Augenscheinlich ist Don Golzalo der Jerganer und dieser Name nur eine seiner Tarnidentitäten!

Nun meldet sich Alriko von Thana zu Wort, ein Almadaner, der sich Ardo anschloss. Alriko verfolgt den Jerganer schon lange. Er arbeitet nicht nur für Kaltenstein, sondern auch auf eigene Rechnung für den Kult der Schlitzer. Er ist ein Eingeweihter des Kultes und entwendete eine Statue des namenlosen aus Phexcaer, führte einen Anschlag auf den ODL in Lowangen durch und war dann an der Verführung des Lukian “von Timiskos“ durch Piramor von Eslamsgrund beteiligt. Ein äußerst gefährlicher Mann!. Alriko zeigt uns eine entwendete Liste von Zielpersonen, auf der auch wir stehen, neben König Efferdan und seinen Getreuen. Ungeheuerlich!

Mit der Gruppe von Ardo erreichte auch Leif Iskirson, ein Thorwaler, die Burg.

21. Firun

Der Tag der Hochzeit von Leaja und Agrawan. Das Fest ist rauschend und erinnert an die Hochzeit von Traverike von Bärenthal und Ysgol von Tatzenhain. Ein Tag ohne schlechte Nachrichten.

22. Firun

Kanzleirat Kereborn GalahanTormin von Berg (Draconiter) und die Ermittlerin Alwinia Sperberling beraten mit uns. Der Jerganer ist zweifelsohne sehr gefährlich. Daher wird entschieden, dass uns Alriko und Leif auf unseren weiteren Reisen begleiten werden.

25. Firun

Alle großen Gruppen sind abgereist. Der Wintereinbruch fesselt uns zunächst an die Burg.

(Alle Charaktere erhalten zwei Monate zur freien Verfügung)

20. Tsa

Ich kehre zur Sippe der Sturmwächter zurück, um nach meinen Schwestern und Brüdern zu sehen. Das Land ist vollständig von der Verseuchung des Bösen genesen. Die Sturmwächter sind wachsam, haben aber seit unserer Abreise keine verdächtigen Vorgänge beobachten können.

Von Linwen erhalte ich den versprochenen, meisterhaft auf meine Körpermaße angepasste Bogen, den er auf meinen Wunsch hin wie den Bogen, den mein Vater mir baute, aus makellosem Birkenholz herstelle. Meine Pfeile treffen zielsicher und schnell.

Ich bleibe noch einige Wochen bei den Elfen und reise dann zurück zur Burg Dragenstein.

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 vote
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments