Jäger auf der Jagd

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Es ist die Nacht auf den 7. November. Wir lagern versteckt an einem gedeckten Feuer. Trotzdem findet uns eine große Person, die sich vorsichtig, aber nicht versteckt unserem Lager nähert. Es ist ein großer Beorninger, er heißt Grimwulf und ist auf der Jagd nach einem riesigem Wolf. Wir laden in an unser Lager ein, aber nur Friedegar und Gwendalas setzen sich länger mit ihm auseinander. Es wird schnell klar das er Elben nicht besonders mag und so zieht er auch schon mitten in der Nacht weiter. Gwendalas kann seinen Schatten noch gerade in der Nacht erkennen, als dieser sich verändert, noch massiger wird und auf allen Vieren in die Dunkelheit verschwindet.

Wir setzten am Morgen unsere eigene Jagd nach den Orks fort. Wir finden aber als erstes ein Lager von Spähern aus Thal. Die Späher sind bestialisch niedergemetzelt worden und es waren keine Orks. Die Spuren, die wir finden sagen, das es ein riesiger Wolf war, der die Späher aus reiner Mordlust niedergemacht hat.

Am Nachmittag erreichen wir den Amon Naugrim, eine Lichtung auf dem die Ruine eines alten Turmes steht und unterhalb des Turms die Ruine eines Gasthauses. Um nicht entdeckt zu werden, haben wir alle Wege ignoriert und uns querfeldein durch den Wald der Lichtung genähert. So haben wir die ein oder andere Patrouille der Orks, die dort lagern, umgangen. Roderic erkundet die Gegend und schlägt vor den Orks in den Rücken zu fallen. Gesagt getan, um das Tageslicht noch zu nutzen machen wir uns auf. Ohne nennenswerte Probleme erklimmen wir den Hügel. Dort schleichen wir uns an den Turm heran und bekommen mit, wie der Halbork Magog eine Leiche in den Turm schaffen lässt und dort ein dunkles Ritual durchführt. Aus dem Innern des Turms kann man ein rotes Leuchten erkennen und wir spüren die Präsenz einer dunkle Macht aus dem Turm. Magog hat sein Ziel, die Karte eines Turms, bei den Nordmännern gefunden. Er soll die Gefangenen jetzt los werden.

Das ist unser Zeichen zum Angriff. 4 Uruks, 2 Warge und 2 Snagas können wir auf dem Turmplatz ausmachen. Mit unserem Überraschungsangriff töten wir in der ersten Runde die Hälfte der Monster. Und trotzdem verlangt uns der Kampf alles ab. Ein Großer Ork kommt aus dem Turm und mit seiner großen Axt schlägt er Hergrim ohnmächtig und auch Friedegar kann sich nach dem Kampf kaum noch auf den Beinen halten. Zum Glück befreien sich die Gefangenen und fallen dem riesigen Ork in den Rücken. Er hätte uns sonst vermutlich alle zum Abendbrot verspeist.

Erst als im Turm der Kampf zu Ende ist, nehmen wir Kampflärm von der Lichtung war. Ein Trupp Reiter aus Thal macht die Orks auf der Lichtung nieder. Wir versorgen die Verletzten und kommen zur Ruhe. Die Nordmänner konnten den Halbork Magog beobachten, wie er mit seinem Warg im Turm in einen Schatten ritt und dort von diesem verschluckt wurde. Wir haben jedenfalls keinerlei Spuren mehr von ihm entdecken können. Die beiden Nordmänner, Theuderic und Lifstan,waren auf dem Weg zu König Dain, um von ihm Schürfrechte im Grauen Gebirge zu erhalten. Als Geschenke haben sie diverse Kostbarkeiten mit und erstaunlicherweise fehlt nur die Karte.

Diese zwergische Karte hat der Halbork an sich genommen. Der alte Nordmann Theuderic berichtet, das die Karte uralt ist und die Lage eines Wachturms in der Dürren Heide beschreibt und ein Wort „Mazarbul“ das an den Turm geschrieben wurde. Gwendalas kommt das Wort bekannt vor, er bringt es mit einem machtvollen Gegenstand in Verbindung, aber wirklich mehr werden wir nur von den Elben aus dem Düsterwald oder in der Bibliothek im Erebor erfahren können. Also brechen wir mit den Reitern auf, zurück zum Drachenkopf und weiter nach Thal.

 

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