Haldurin Eisenaxt

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Haldurin erblickte am 3. Adamachtis im Dry-Forge des Jahres 302 das Licht auf Krynn. Er wurde in die Sippe Eisenaxt geboren, welche unter den Bergzwergen einen guten Ruf als Waffenschmiede genießen. Sein Vater Ibralosch lehrte ihn früh das Handwerk des Waffenschmiedes doch er bewunderte stets seinen älteren Bruder Murgrosch für sein Geschick mit der Axt und auch seinen Mut. Doch in der letzten Zeit ist mein Bruder immer wieder mit unserem Vater in streit geraten. Dabei ging es meistens um die Menschen. Und das er nicht glauben würde, das alle von ihnen schlecht seien und der Dunklen Königin folgen würden. Dabei hat er immer wieder von einem Helden mit dem Namen Caramon gesprochen, welcher mit seinen Gefährten sich ihrer Armee in den Weg gestellt hat. Ja sie sollen sogar die Götter wieder auf die Welt geholt haben. Unser Vater hielt von den ganzen Geschichten recht wenig. Die Götter wären nie wirklich fort gewesen, man hätte nur nicht richtig an sie geglaubt. Xerbina unsere Mutter hat immer versucht zu schlichten, doch an einem Tag im Dry-Anvil des Jahres 358 eskalierte der Streit zwischen den beiden und mein Bruder verließ mit seinen Sachen unsere Wohnhöhle.
Später haben wir erfahren, das er durch die Tunnel bis nach Pax Tharkas gereist ist. Wochen später, ereilte uns eine Nachricht, das er und einer meiner Vettern, Gotrek aus der Sippe Eisenhammer aus Solace eine Nachricht über die Auslöschung des Dorfes Lot nach Pax Tharkas geschickt hat. Menschen die auf einem Schiff unter der Flagge des Kondors gereist sind, sollten dieses Verbrechen begangen haben. Drauf hin fing mein Vater wieder an, gegen die Menschen zu wettern. Doch konnte ich in seinen Augen sehen, das er sich sorgen um meinen Bruder macht, welcher sich an die Fersen der Zwergenmörder gehangen hat. Ich hoffe er kann sie finden und Richten.
Danach kehrte bei uns der Alltag ein und wir hörten lange nichts mehr. Am Ende des Monats Dry-Heat war es dann soweit. Doch die Nachricht war alles andere als Erfreulich. Angeblich würde mein Bruder auf einem Schiff von einem Minotaurus als Rudersklave gehalten. Der Schock darüber erfüllte meinen Vater mit Schmerz. So Fragte ich ihn was man tun könnte, und seine ernüchternde Antwort: „Nichts“, lies mich erstarren.
„Sollte er noch leben, kann man ihn bestimmt befreien, oder ihn frei kaufen“, warf ich ein.
Doch er winkte nur ab. Ich wäre zu jung und würde das nicht verstehen. Doch ich verstand genug. Mein Vater hat Murgrosch aufgegeben. Doch ich konnte dieses nicht Akzeptieren. Tagelang lag ich ihm damit in den Ohren und machte bis hin zu: „Wir könnten doch auch eine Armee aufstellen, ihn zu befreien“, viele Vorschläge. Vielleicht habe ich es auch übertrieben, als er schließlich zu mir sagte: „Du hast genau so einen Dickkopf wie er. Von mir könnt ihr das nicht haben. Doch werde ich dich nicht Aufhalten, solltest du dein Leben weg werfen. Möge Reorx dir gewogen sein und deine Schritte leiten, doch meinen Segen kann ich dir nicht geben. Solltest du ihm folgen, verliere ich auch dich“, und ich kann die Tränen in seinen Augen sehen.
„Vater ich habe dank dir eine gute Ausbildung genossen und das Blut in mir sagt, es ist noch nicht alles verloren. Ich werde meinen Bruder finden und wir werden beide zu dir zurückkehren. Das Schwöre ich dir. Bei Reorx.“
Zu dem Zeitpunkt wusste ich es noch nicht besser, wie falsch ich damit liegen sollte. So packte ich das Nötigste zusammen und bekam noch ein paar Stahl von meiner Mutter für die Reise. Mein erstes Ziel sollte Solace sein. Dort lernte ich wirklich diesen Caramon kennen. Von ihm erfuhr ich, das mein Bruder und mein Vetter, zwei weitere Begleiter hat. Einen Menschen der zu den Stämmen der Ebenen gehören soll und auf den komischen Namen Fuchsohr hört, und zum anderen einen Elfen, mit dem Namen Eldoril. Was bei Reorx. Einen Elfen? Das kann ich fast gar nicht glauben. Seines Wissen nach müssten wir in Neuhafen sein. Sollte ich dort hin reisen, könnte ich einen Priester der Majere mit dem Namen Karon-thor aufsuchen. Er könnte mir bestimmt weiter Helfen. Ein komischer Name und wahrscheinlich liegt Caramon deswegen ein lächeln auf dem Gesicht. In Neuhafen allerdings fiel mir das lächeln eher aus dem Gesicht, als ein riesiger Minotaurus mit dem Namen vor mir stand. Es viel mir schwer, ihm vertrauen zu schenken, doch von ihm konnte ich in Erfahrung bringen, das mein Bruder sich in Schallsea aufhalten würde. Das Schiff, Wellenreiter würde in zwei Tagen dort hin aufbrechen. Im dortigen Hafen sollte ich nach einem Ritter mit dem Namen Di-Caela fragen oder bei der Burg um eine Audienz bitten. Und so Beginnt die Reise.

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