Das Leben als Babysitter

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Mein lieber Freund,

die letzten Tage waren ja nun sehr turbulent und du bist sicher gespannt, wie es weiterging, nachdem wir uns mit letzter Kraft in den Turm von Christoph Engels geschleppt hatten…

Nun ja, nachdem wir wieder etwas zu Kräften gekommen waren, verschafften wir uns erst mal einen kleinen Überblick über die Situation und stimmten uns mit Christoph Engels ab. Er ist auf jeden Fall der Meinung, dass die Stadt nicht in großer Gefahr schwebt. Seiner Meinung nach sind die Truppen des Reiklands stark genug. Fürs Erste soll Wendolin im Turm bleiben. Wichtig ist nur, dass er bis zum nächsten Morrslieb ein anderes Versteck findet. Die Familie von Wendolin sieht Christoph Engels nicht als vertrauenswürdig an, Cordelia allerdings schon.

Wir bringen den Gedanken ins Spiel, Wendolin im Waisenhaus unterzubringen und sprechen auch die „Dämonenthematik“ dabei mit Christoph Engels durch. Er sieht dies jedoch nicht problematisch. Er teilte uns danach mit, dass er nicht mehr lange bleiben kann und seine Abreise plant. Er gab uns mehrere Dinge mit. Ruben erhielt einen Brief für Cordelia, den diese öffnen solle, wenn er nicht zurückkehren würde. Für uns hatte er 4 Amulette parat, die uns vor negativen Zaubern und Warpeffekten schützen können sollen (Probe negieren / Warpeffekte 3x modifizieren).

Vor seiner Abreise bekam Ruben von Christop Engels noch eine Menge Aufgaben, Lernmaterial und fortgeschrittene Lektüre für sein Selbststudium. Der Menge nach sehen wir ihn wohl so schnell nicht wieder… Er gab Ruben weiterhin einen Brief, der für ihn persönlich bestimmt ist.

Nachdem sich unsere Wege trennten, machten wir uns auf den Weg zu Cordelia. Von ihr bekamen wir auch zwei Heiltränke. Ich denke, bei unserem Glück werden die auch schon zeitnah zum Einsatz kommen.

Nachdem wir uns einen Plan für die weitere Vorgehensweise zurechtgelegt hatten, machten wir uns erst mal getrennt auf den Weg. Alanus und ich hatten den Rudelvater als Ziel, Ruben und Konrad wollten zum Waisenhaus. Als wir uns grad auf die Wege machen wollten, liefen uns vor der Apotheke aber noch zwei alte Bekannte über den Weg, die Kopfgeldjäger, sowas auch… nicht tot zu kriegen. Die Beiden hatten dann auch noch eine interessante Info für uns, denn sie hatten Hannah Baumann gesehen. Beide wollen auch weiterhin die Augen aufhalten und sich melden, wenn sie was sehen und es auch weiterhin überleben.

Danach trennten sich unsere Wege, um die jeweiligen Aufgaben zu erledigen. Alanus und ich machten uns auf den Weg zum Rudelvater. Der Weg war ruhig. Am Brückenhaus war nix los und unterwegs trafen wir auf einige Altdorfer Soldaten. Vor der Kaserne liefen wir dann Rudi über den Weg. Leider bemerkte er uns und fing etwas Smalltalk mit Alanus an. Ich kenne den Kerl ja nicht näher, aber für mich wirkt er einfach wie eine völlig nervige Labertasche…

In der Kapelle angekommen, mussten wir kurz auf den Rudelvater warten. Offenbar hatte er in dem Moment grad ein anstrengendes Gespräch mit den Hohepriestern. Auf jeden Fall verließen diese recht angespannt die Kammer des Rudelvaters und dieser selbst wirkte ziemlich erschöpft. Wir haben ihn dann über die Situation im Zinnsporn unterrichtet und den Wunsch nach einer Unterredung übermittelt. Der Rudelvater schlug daraufhin einen neutralen Treffpunkt ohne Publikum vor. Das Treffen solle nur mit der Ehrengrade am Abend stattfinden. Wir boten an, den Vorschlag zu überbringen und uns dann nochmals zu melden, ob Reikhart einverstanden sei. Danach machten wir uns auf den Rückweg.

In der Zwischenzeit hatten sich Ruben und Konrad auf den Weg zum Waisenhaus Sankt Bastian gemacht. Er hatte zwischendurch mehrfach das Gefühl, verfolgt zu werden, konnte dies aber nicht belegen. Am Waisenhaus öffnete Frau Gewinder den beiden. Sie bat Ruben und Konrad, 30 Minuten zu warten und dann den Hintereingang des Waisenhauses aufzusuchen. Als die beiden warteten, hatte Ruben das Gefühl, Gunter Grabbe in einer nahen Gasse gesehen zu haben. Auch dies blieb allerdings ohne einen wirklichen Kontakt.

Nach der Wartezeit öffnete Herr Gewinder die Tür und ließ die beiden rein. Bevor er sie ins Arbeitszimmer im Keller ließ, mussten die Beiden allerdings die Waffen ablegen. Der Arbeitsraum erschien dieses Mal sehr harmlos und normal. Auf dem Boden lag ein dicker Läufer, der wohl den Beschwörungskreis verdeckte.

Konrad erzählte Herrn Gewinder dann von dem Kind in Not, wobei er nicht den richtigen Namen nutzte. Die Informationen „gesuchter Spross aus Adelshaus“, „Jung, 12 Jahre“ und „keine Familie in der Stadt“ reichten jedoch dann, um auf den Spross der Jungfreuds zu kommen. Frederich Gewinder zeigte sich dennoch bereit, den Jungen aufzunehmen. Dafür würde er aber etwas Zeit benötigen. Er fragte dann direkt, wer die Verfolger seien, woraufhin Ruben und Konrad die Geschichte komplett erzählten. Dies änderte jedoch nichts an der Zusage, den Jungen aufzunehmen.

Nachdem alles geklärt war, machten die beiden sich dann auf den Weg zum Zinnsporn, den wir als Treffpunkt definiert hatten. Mittlerweile stehen wir vorm Zinnsporn, die beiden sind mit ihrem Bericht durch und wir haben es kurz nach Mittag. Dann mal auf in den Zinnsporn… Ich werde weiter berichten.

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