Wir erwachen mit Muskelkater aber immerhin gut ausgeruht, wenn auch hungrig. Es herrscht eine kameradschaftliche und geschäftige Atmosphäre, überall wird trainiert, während andere sich beim Essen stärken.
Kurz unterhalten wir uns mit dem Halblingskoch Robbo Brombeerdaune und als dieser von Christophs Profession als Apothekarius erfährt, kündigt er an, diesem in der kommenden Woche eine Liste mit “leistungssteigernden Kräutern” mitzugeben, die Christoph ihm besorgen soll.
Danach werden wir kurz von Felix Eisenseite begrüßt und können danach frei trainieren, natürlich abhängig von der Farbe unserer Bänder, Karl grün, Christian gelb, Christoph und Baldur rot, während Champions blaue Bänder haben.
Wir hören uns nach dem verschwundenen Bruder Yannick um und erkunden den Bereich. Dabei stellen wir fest, dass die Tiere gut behandelt werden und sogar eigene Tierpfleger haben, die sich fachkundig um sie kümmern. Die gesamte Anlage, sowohl der Bereich für Tiere wie auch der für Menschen, ist ausgezeichnet sauber und gepflegt.
Bei seinem Rundgang entdeckt Christian auch einige der Personen, die früher im inzwischen zerschlagenen Kampfzirkel waren und offenbar hier einen neuen Platz gefunden haben.
Im Käfigbereich der Tiere gibt es anscheinend Tunnel die tiefer nach unten führen und Christian versucht sich einen Weg auszudenken, um darüber in den unteren Bereich zu gelangen.
Christoph hat vor zu Cordelia zu gehen und informiert Robbo Brombeerdaune darüber, der ihm dann eine Kräuterliste zum Besorgen mitgibt, zusammen mit einem gut gefüllten Geldbeutel. Auf dem Weg zu Cordelia schlägt Christoph etliche Haken, um eventuelle Verfolger abzuschütteln und sieht dabei, dass die Tore der Burg Schwarzfels offen stehen und gerade mehrere Dutzend Kavalleristen hinein reiten.
Bei Cordelia angekommen erfährt Christoph von dieser, dass Christoph Engel ihn dringend und eilig zu Schwester Haberkorn in die Burg Schwarzfels schickt. Wenn Engel es so dringlich macht, wird die Schwester vermutlich umgehend Hilfe brauchen. Umgehend eilt Christoph daraufhin in Richtung der Burg.
Unterdessen zieht eine Gruppe von etwa 15 Leuten in den Zinnsporn ein, die allesamt nicht aus dem Imperium zu stammen scheinen, die direkt hinunter zu den Champions gehen. Viele davon tragen das Zeichen Ulrics.
Karl erfährt, dass bereits in den letzten Wochen immer mal wieder kleine Grüppchen von sehr fähigen Kämpfern angekommen sind und den Zinnsporn nicht wieder verlassen haben, ein etwas mysteriöser Vorgang, der Fragen aufwirft. Seitdem hat der Champion gar nicht mehr gekämpft und die tödlichen Kämpfe finden immer seltener und seltener statt.
Das wirft die Frage auf, wer all das finanziert, denn allein die Versorgung mit Essen und der Erhalt der hervorragenden Umstände dürfte Unsummen kosten. In der Zeit, seit Reikhart Gestenstark den Zinnsporn übernommen hat, nachdem er Felix Eisenseite besiegt hat, sind wohl schon an die 50 erfahrene Kämpen eingetroffen und halten sich seitdem im Zinnsporn auf.
Christoph erreicht unterdessen die Burg Schwarzfels und sucht nach der Sigmaritin Schwester Haberkorn. Diese erläutert Christoph, dass sie den jüngsten Sohn der Jungfreuds, Wendelin von Jungfreud, versteckt hält, dass aber in Kürze gründliche Durchsuchungen stattfinden werden, sodass der Junge schnellstmöglich in Sicherheit gebracht werden müsse.
Tatsächlich kommt der Junge (12 Jahre alt) in dem Moment von unten hinauf in die Kapelle und wird umgehend von Schwester Haberkorn wieder in sein Versteck geschickt. Beunruhigend ist natürlich der Vorfall in der nächtlichen Stadt, bei dem offenbar der Kult der Gesichtslosen nach dem Jungen suchte. In zwei Nächten wird der Chaosmond Morrslieb wieder voll am Himmel stehen und damit Unternehmungen der Kultisten begünstigen. Alle Anzeichen verdichten sich, dass etwas Großes bevorsteht.
Eilig verlässt Christoph die Kapelle um das Brückenhaus aufzusuchen, in dem, wie man weiß, inzwischen der Besitzer des ehemaligen “Roten Mondes“, Franz Lohner, untergekommen ist. Christoph hofft, dass dieser irgendwie helfen kann, den Jungen sicher aus der Stadt zu schmuggeln.
Leider gibt Lohner ihm zu verstehen, dass er für derlei Angelegenheiten kaum der Richtige sei, sodass Christoph nach einem gemeinsamen Mittagessen das Brückenhaus wieder verlässt. Im dem Moment streift Christoph ein Giftdorn, dem er jedoch zum Glück weitgehend widerstehen kann. Im Brückenhaus gibt er sofort eine Nachricht an seine Brüder auf und bestellt sie dringend und umgehend dorthin.
Als der Brief nachmittags übergeben wird, erkennt Christian, dass er bereits sehr fein und fachmännisch geöffnet wurde, vermutlich vom Postmeister Gustav Schtupp.
Die drei melden sich daraufhin kurz bei Felix Eisenseite ab und machen sich auf den Weg zum Brückenhaus. Noch außerhalb der Stadt sehen sie überall berittene Patroullien und eine große Präsenz von Altdorfer Soldaten auf der Stadtmauer.
Nachdem man sich im Brückenhaus zusammensetzt, erklärt Christoph relativ vage die Situation, da Karls Loyalität zu den Altdorfern für das Unterfangen problematisch ist. Erst auf dem Weg zurück zu Cordelia als Christian und Christoph unter sich sind, weiht Christoph seinen Zwillingsbruder ein.
Unterdessen begeben sich Karl und Badur zum Rudelvater Horst Kretschmer im Ulrictempel, der sich Sorgen um einen möglichen Alleingang Hauptmann Rakers macht.
Auf dem Rückweg zum Zinnsporn werden die zwei von Hauptmann Wulfhelm Raker von den Weißen Wölfen abgefangen und nach unserem Wissensstand hinsichtlich der Ereignisse im Zinnsporn befragt. Sie informieren ihn, woraufhin er ihnen sagt, sie sollen Reikhart entweder in eine Falle locken oder den Weißen Wölfen Zugang in den Zinnsporn verschaffen.



