Die Anstalt platzt

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Nach dem ungeheuerlichen Experiment wird der hilflose junge Mann zur Nervenheilanstalt gebracht, während Butch sich hinter der Bühne unauffällig postiert hat. Linda ist besorgt, dass der Abend eskalieren und zu einer Massenpanik führen könnte. Sie schaut nach Fluchtwegen, bleibt unscheinbar und wachsam.

Die Anderen gesellen sich zu verschiedenen Grüppchen und hören den Gesprächen zu, manche beteiligen sich aktiv daran. Norvid lauscht bei den Wissenschaftlern. Dort geht es eher um die Möglichkeiten die grünen Steine zu nutzen. Das warum tritt in den Hintergrund. Ida kann in den Kirchenkreisen eine Zweiteilung heraushören. Während der Erzbischof von Schweden der Nutzung der Steine mit Zweifeln gegenübersteht, ist der Erzbischof von Canterbury voller Begeisterung. Das Problem der überfüllten Nervenheilanstalt sollte mit dem Entsenden von Exorzisten gelöst werden.

Im Adel und Gefolge beeindrucken besonders die Erfolge und Fähigkeiten der noch sehr jungen Sigrid Magnusson, wie Clara mitbekommt. Die Ärzteschaft, in deren Nähe Sunna sich aufhält, bespricht begeistert die Möglichkeiten der medizinischen Nutzung. Nur Dr. Rasmussen bremst etwas den Enthusiasmus. Derweil freut sich Prof. Freyd sen. schon auf seine neue Position als Forschungsleiter in der Abisko-Mine. Ob der Überfüllung der Heilanstalt wird der Sohn des Professors für unfähig gehalten. Bengt ist von den Überlegungen des Militärs schockiert, die Kraft der Steine als Massenvernichtungswaffe zu Nutzen.

Obwohl der Großteil der Ballbesucher pro Magnusson eingestellt ist, hat die Familie hier mehr Leibwächter als sogar der König von Schweden.

Dann sieht Norvid unerwarteten Besuch. Kollo taucht in der Nähe der Bar auf. Ida hat Vilma af’Zimt getroffen. Sie meint nur, dass der Junge sehr tapfer sei. Mit dem Begriff Vanadisir kann sie nichts anfangen. Vielleicht hat sie es ja einmal vom Geist eines Verstorbenen gehört. Eine Seance auf Gyllenkreutz könnte interessant sein.

Dann hält Karl Magnusson eine Rede voller Selbstbeweihräucherung und eigener Glorie. Kollo steigt dabei auf die Bühne. Magnussons Frau scheint das Vaesen zu bemerken. Wenn Karl es gesehen hat, lässt er sich davon nicht beeindrucken. Erst Kollos Übernahme des Klaviers und der restlichen Musik beendet die Rede.

Die Gesellschaft von Gyllenkreutz trifft sich im Garten. Kollo taucht vor der Gruppe auf und beginnt zu jonglieren, mit grünen Steinen! Auf die Frage, wie er zu dem Missbrauch der Kraft von Vaesen steht, hält er das für Mummenschanz und Taschenspielertricks.

Im Licht des vollen Mondes erscheinen geschundene Menschen, die zum Teil Wolfsgeheul nachahmen. Im Süden von Upsala erscheint eine Rauchsäule. Polizeipfeifen schallen durch die Gassen. Ida ruft: „Die Anstalt brennt!“ Entlaufene Patienten belästigen gewaltsam Ballgäste. Panik bricht aus. Unentschlossene Gesellschafter vertun Zeit.

Während die Panik andauert, werden Waffen aus der Kutsche geholt. Querfeldein geht es zur Nervenheilanstalt. Ein großes Loch in der Mauer ist zu sehen. Patienten laufen hindurch. Viele werden eingefangen. Der Wächter Rasmus Brugge wird überredet die Gruppe auf das Gelände zu lassen.

Das Loch in der Hauswand wurde durch Druck, wie bei einer Explosion verursacht. Allerdings gibt es keine Hinweise auf bekannte Sprengstoffe. Auf der Treppe in das Untergeschoss finden sie Amanda. Sie sieht aus, als hätte sie Folter erleiden müssen. Die Stimme von Johann Mörk versucht Irritation zu schaffen. Clara sieht ihn oben an der Treppe stehen und erstarrt. Karl Krabbe sitzt mit Teetasse in einem Raum und meint es hätte funktioniert, die Bombe.

Amandas Hand ist am Geländer verkrampft. Von unten hören wir:“ Meister“ sowie schmatzend und schlürfend klingende Geräusche. Amanda scheint nach unten gezwungen. Als Schritte von dort näherkommen und Flügelschlag zu hören ist, überwältigt die Gruppe sie und tritt den Rückzug an.

Freyd Junior sieht vom Balkon aus zu und grinst. Sunna kann Amanda stabilisieren. Linda holt die Kutsche und die Geschundene wird nach Gyllenkreutz mitgenommen. Amanda wird sofort auf die Krankenstation gebracht.

Geklapper in der Küche. Gierige Kobolde? Dafür steht eine Tür im Wohntrakt offen. Dahinter findet sich ein geräumiges Ankleidezimmer mit einem sehr großen Fundus. Die Gesellschafter bemerken, dass Ingrid und einige Kleider weg sind. Da sie daran in dem Moment nichts ändern können, beschließen die Donnerstagskinder erschöpft schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen steht Sigrid Magnusson vor der Tür…

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