Entscheidungskampf zwischen den Elfen

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2.7.889 n.G.
Während Kleckser ins Verlies gebracht wird, fragen sich Knirps Made, Wylan, Julius und Vater Garwin, die im Gasthaus zurückgeblieben sind, wie es kommt, dass man ihn für den steckbrieflich gesuchten Würger von Kreutzing hält. Knirps vermutet, dass Wächter Offo gemeldet hat, wie seine Familie von Kleckser bedroht wurde. Oder der Goblin Schubi, dem Kleckser damit einen Gefallen tuen wollte, hat sie hintergangen. Aufgrund der Anschuldigungen, wird Kleckser sicherlich nach Kreutzing gebracht werden, so dass es genügen sollte, die Nacht abzuwarten und am nächsten Morgen auf der Burg Einspruch zu erheben.

Der Wächter der Gärten drängt sie, schnell weiterzuziehen, solange ihr Verfolger sich noch von seinen Verletzungen erholt, was wenig Zuspruch findet, solange Kleckser nicht mitkommen kann. Knirps verwandelt sich draußen in einer dunklen Ecke in eine Eule und fliegt in der Dunkelheit zur Festung, wo er durch ein geöffnetes Fenster in ein Offizierszimmer schlüpft und alle Papiere auf dem Schreibtisch an sich nimmt. Derweil muss sich Kleckser im Kerker vollständig entkleiden und auch sein Bernsteinamulett abgeben. Knirps, der selber nicht lesen kann, zeigt Julius und Garwin die Schriftstücke, in denen steht, dass Peer Offo den Ork angezeigt hat, worauf hin man alle verfügbaren Kräfte für dessen Verhaftung zusammengezogen hat. Einige der Morde fallen in den Zeitraum, in dem sie alle in Martereck waren.

Doch um nichts dem Zufall zu überlassen, gehen sie am späten Abend zum Haus der Familie Offo, um den Mann dazu zu bringen, seine Anschuldigung zu widerrufen. Aus keinem Zimmer scheint ein Licht, und niemand öffnet ihnen. Von einem wachsamen Nachbarn erfährt Garwin, dass die Familie der Stadt verlassen hat. Ohne seine Dietriche gelingt es Knirps nicht, die verschlossene Tür zu knacken, so dass Julius kurzzeitig ein Portal ins Innere erschafft. Knirps sieht beim Durchgehen, dass ihr Treiben von einer verhüllten Gestalt beobachtet wird.

Das Haus wurde ordentlich verlassen und viele Habseligkeiten sind im Haus verblieben. Die Offos sind scheinbar nicht ausgezogen, sondern nur für ein paar Tage weggefahren. Auf dem Rückweg ins Gasthaus schlagen Vater Garwins tapfere Worte eine Gruppe von Banditen in die Flucht, die all ihr Geld haben wollten, so dass diese Nacht niemand zu Schaden kommt. Je einer wacht im Schlafsaal, so dass alle eine gute Nacht verbringen.

3.7.889 n.G.
Kommandant Winnifried
empfängt am nächsten Morgen den Magier und den Priester und stellt derweil fest, dass ihm seine Unterlagen zum Würger von Kreutzing abhanden gekommen sind. Er gestattet ihnen, mitzureisen, wenn Kleckser in drei, vier Wochen nach Kreutzing überstellt wird, um vor Gericht für ihn auszusagen. Ein Tumult auf dem Hof weckt ihre Aufmerksamkeit – es war nach einem Priester geschickt worden. Vater Garwins Angebot zu helfen, wurde ignoriert, aber der herbeigerufene Vater Leonhard, nimmt ihn – und nur ihn – mit ins Verlies.

Kleckser, der weiterhin außer seinem eigenen Pelz keine Kleidung trägt, ist von einer für alle sichtbaren Aura aus dunklen Schatten umgeben. Leonhard wirkt einen Verweis, der von den Schatten abprallt, was den Priester und alle Wachen die Flucht ergreifen lässt. Das Bernsteinamulett war von den Wachen im Feuer zerstört worden, was scheinbar den darin gefangenen Dämon befreit hat. Während sie alleine sind, betet Garwin für Klecksers Seelenheil, aber es scheint kein Wahnsinn auf ihm zu lasten.

Zu der Zeit verlassen Wylan und Knirps Kaltwasser und folgen mit dem Wächter der Gärten einer Spur von Spriggans auf der anderen Seite des Flusses. Beim Kampf gegen sie wird der Elf von einem ihrere Dornenpfeile betäubt und verliert das Bewusstsein. Wylan wird auch von einem Betäubungspfeil getroffen, und Knirps geht mit Wunden übersäht zu Boden. Als Knirps erwacht, hat der Wildelf einen Pfeil auf ihn gerichtet. Dem Wächter der Gärten hat er die Kehle durchgeschnitten. Dann streut dieser ein Pulver über den Goblin, was ihm wieder das Bewusstsein nimmt.

Julius handelt sich im Burghof Ärger ein, indem er darauf drängt, auch ins Verlies eingelassen zu werden. Als Garwin wieder heraustritt, erfahren sie, dass Vater Leonhard nach Inquisitor Randolfus schicken soll, damit an Kleckser in etwa vier Wochen ein Exorzismus ausgeführt werden kann. Wie sie die Burg verlassen, überlegen der Magier und der Priester, ob sie selber auf Julius Art nach Kreutzing zum Inquisitor sowie dem Magier Caribdus reisen sollten.

Zurück im Gasthaus berichtet ihnen der Wirt, dass die anderen über die Brücke nach Westen aus der Stadt gehen wollten. Sie versuchen sie auf der Straße durch den Wald einzuholen, aber keiner von ihnen vermag Spuren zu lesen wie der eingekerkerte Ork. Mit leichtem Gepäck teleportiert Julius sie beide in Klecksers Zelle. Da nun klar ist, dass sie ausbrechen werden, geht der Ork durch die Schatten aus seiner Zelle hinaus und in der Vorraum hinein, um seine Ausrüstung zu holen. Julius und Garwin gucken baff.

Mit einer weiteren Teleportation soll es zu dritt zurück zum Gepäck gehen, aber Julius findet sich auf einem Müllberg am Stadtrand wieder, Garwin auf einer ihm unbekannten Straße, die nach Kaltwasser führt, und Kleckser im Kalten See, wo ihn die Rüstung und seine Streitaxt in die Tiefe ziehen.

Nach und nach finden sich alle – bis auf der Ork – am Westende der Brücke über den Kalten Fluss ein. Erschöpft und niedergeschlagen berichten alle von ihren Missgeschicken. Was Garwin zuerst für ein lästiges Insekt gehalten hat, stellt sich als die befreite Dämonenfliege aus Klecksers Anhänger heraus, die sie zu einem Bootshaus bei einem Dorf am Ostufer des Kalten Sees führt. Darin liegt der Leichnam ihres Gefährten.

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