Doc John Statson – Arzt

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Mein schlimmster Alptraum:

Mein Gewehr bellt auf, mein Gegner stürzt tot zu Boden. Auf dem Seziertisch öffne ich mit dem Skalpell seinen Brustkorb, doch plötzlich quillt ein Strom schwarzer Maden heraus und spült wie ein reißender Strom um den Tisch und meine Füße. Mit einem Mal bricht rotes feuriges Licht aus der geöffneten Brust, in der sich unvermittelt ein brennender Abgrund auftut. Ich weiß es in meinem tiefsten Inneren, das ist der Abgrund der Hölle! Meine Schuld zieht mich mit schwarzen Ranken hinein und ich spüre wie ich falle. Das Fleisch brennt mir von den Knochen, bis nur noch mein verkohltes Skelett vor Schmerzen schreit, während der Boden aus der Tiefe auf mich zurast. Noch Sekunden nach dem Erwachen spüre ich am ganzen Körper den tödlichen Aufprall.

John Abraham Statson wurde in Boston geboren als zweiter Sohn von Thomas J. Statson und Mary Louise Statson, geb. Hawthorn. Der Vater führte mit einigem finanziellen und gesellschaftlichem Erfolg ein Handelsunternehmen, mit dem er sich schon frühzeitig auf Ausstattungswaren für Armeebedarf spezialisierte. Nach Thomas’ J. Statsons früher Heirat mit Mary, bekam das junge Paar insgesamt 3 Kinder, im Abstand von jeweils etwa zwei Jahren. Der älteste Sohn Robert, dann John als mittleres Kind und zuletzt Patricia Mary, das Nesthäkchen. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Nord- und Südstaaten ließen das väterliche Geschäft bald florieren, sodass Thomas Statson es auf weitere Ostküstenstädte ausdehnen konnte, indem er zunächst in Providence und Portland, dann in New York, Philladelphia und Washington Kontore eröffnete. Das finanzielle Wohlergehen der Familie war somit gesichert und Robert soll traditionsgemäß eines Tages das Geschäft übernehmen.

John jedoch zeigte eher geringes Interesse an der Familienfirma und hatte als mittlerer Sohn zudem die Freiheit, ein Leben nach seinen Wünschen zu führen. So studierte er Medizin an der renomierten Harvard Medical School, bei der er mit Suma cum Laude abschloss. Bei Ausbruch des Bürgerkrieges strömte John, wie so viele andere auch, zu den Fahnen und er schrieb sich in die Reihen der Union als Feldarzt und Chirurg ein. Doch mit dem Auftreten der Magie und den damit einhergehenden Veränderungen, verließ John die Armee schließlich und wurde von Neugier und Abenteuerlust in den Westen getrieben. Gerade erst entdeckt er, dass er einen natürlichen Charme besitzt und dass Menschen ihm zuhören und er sie inspirieren kann. Gepaart mit seinen umfänglichen Medizinkenntnissen, sollten einem tatkräftigen jungen Mann wie John, im Westen doch alle Chancen offen stehen, oder?!

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