Albträume von Angmar – Teil 6

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30. Oktober 2953 DZ

Dafür das wir in Angmar übernachten war die Nacht ruhig. Wir beraten wir wir jetzt sinnvoll vorgehen sollten und kommen überein, erst die Treppe in die Katakomben Angmars zu untersuchen, obwohl ich mit davon nicht viel verspreche, denn dort kann nur Übles wohnen. Dann prüfen wir, ob wir an dem Troll an der Oberfläche etwas ausrichten können. Sollten wir dann immer noch Leben konzentrieren wir uns auf das Gefängnis.

Die Wendeltreppe führ tief hinab und es ist eigentlich schnell klar, das dieser Weg seit Ewigkeiten nicht benutzt worden ist und die Untersuchung damit eigentlich überflüssig ist. Aber ganz vielleicht ist dort ja doch irgendetwas zu finden. Als wir die Sohle erreichen haben wir allerdings nur Schatten und Geister aus alten Tagen wahr genommen und keiner von diesen hatte ein erfülltes Leben. Außerdem spüren wir dort unten alle ein dunkle, tödlich Kälte. Vom Treppenende führen Gänge in zwei Richtungen weiter. Einer dieser Gänge führt wieder leicht Berg an. Der andere Gang führt in eine riesige Höhle, die von Räumen und Kammern durchzogen ist.

Earendil versucht mittels seiner elbischen Gaben mehr über die Umgebung zu erfahren und die Steine berichten ihm von unglaublichem Leid, das hier geschehen ist. Wir befinden uns im Bergfried des Hexenmeisters und irgendwo in diesen Höhlen haust vermutlich noch ein alter Geist, der Statthalter des Hexenmeisters. Wir haben genug, hier gibt es außer Tod und Kälte nichts zu finden. Auch als Fluchtweg scheidet dieser Weg aus, vermutlich würden wir die Kinder nicht mal zum Abstieg überreden können. Also machen wir uns wieder auf den Weg nach oben.

Auf dem Weg an die Oberfläche, aber bereits nach dem Gang zurück ins Labyrinth, kommen uns einige Hügelmenschen entgegen und sofort entbrennt ein Gefecht. Wir können sie überwältigen und machen sogar einen Gefangenen, den wir befragen wollen. Wir ziehen uns mit diesem in einen weiteren Gang zurück, diesen hatten wir bisher nicht untersucht, dort finden wir allerdings keine ruhige Ecke, sondern noch mehr Hügelmenschen, die dort zu Leben scheinen. Dieses Mal entbrennt nicht sofort ein Kampf, denn diese Hügelmenschen werden von Essylts Vater angeführt.

Essylt ist wie vom Donner gerührt, denn sie hat ihren Vater Heddwyn für tot gehalten. Er ist bei einem Orküberfall verschwunden und alle haben ihn für tot gehalten. Hier ist er aber alles andere als ein Gefangener, sondern er wirkt wie der unangefochtene Anführer der Hügelmenschen. Er versucht Essylt zu umgarnen, wie froh er ist sie wieder zu sehen, was für Macht er hier gefunden hat und das er nur darauf gewartet hat diese mit seiner Tochter zu teilen, bla bla bla. Schließlich ist es Ferdibrand der Essylt ins Gewissen redet und klar und einfach feststellt, das ihr Vater dem Schatten anheim gefallen ist und schon lange nicht mehr der ist, der ihr Vater war.

Essylt löst sich von ihrem Vater und wir machen kurzen Prozess mit den anwesenden Hügelmenschen. Hoffentlich kann Essylt dieses Erlebnis verarbeiten, wenn sie es überwindet kann sie genau die Verbündete sein die wir bei den Hügelmenschen suchen. Um ihren Anspruch zu untermauern müssen wir jetzt nur noch den Rest der Familie finden. Der Gefangene Hügelmensch will dazu leider nichts beitragen, so das wir weiter nicht genau wissen, wo die Kinder sind.

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