In den Tiefen des Nebelgebirges

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Wir verbringen den gesamten Juli 2947 DZ in Beorns Haus. Ruhen uns aus, pflegen uns und unsere Ausrüstung nach den vergangenen Strapazen. Ende Juli verlässt als erster Earendil Beorns Haus. Er soll Galia treffen, die neue Informationen zu der von uns gefundenen Karte hat. Dann schickt Beorn Leudast und Ennalda in den Norden, sie sollen herausfinden, was die Viglundinger vorhaben.  Schließlich hat er auch noch eine Aufgabe für den Rest von uns.

Späher haben berichtet, das Orks einen Elben unter das Nebelgebirge verschleppt haben. Das ist in etwa dort geschehen, wo wir Dindy Brandybock aus den Fängen der Orks retten konnten. Beorn mag Elben zwar nicht besonders, aber den Orks will er sie auch nicht überlassen. Er gibt uns noch Graue Mäntel mit auf den Weg. Sie gehören dem Zauberer Radagast und können uns vor den Orks schützen. Doch wir sollen vorsichtig sein, denn die Diener des Schattens spüren ihre Magie. Ausserdem stellt er uns seine Ponys zur Verfügung, sie sollen umkehren, sobald sie uns am Fuß des Gebirges abgesetzt haben. So gelangen wir schnell wieder zum Nebelgebirge. Wir übernachten zwar in Gelviras Halle an der Alten Furt, bekommen dort aber nichts Neues zu hören, außer das Orks die Gegend unsicher machen und irgend etwas suchen, also keine wirklichen Neuigkeiten.

Wir reisen zu Fuß weiter nach Heutal, der Ruinenstadt im Gebirge, und übernachten wieder in der Ringfestung. Die gesamte Zeit scheinen wir von einem großen Vogel beobachtet zu werden. In der Nacht entdeckt Hergrim eine ganze Anzahl Geisterwesen die wie schwarze Schatten durch die Ruinen ziehen. Bevor wir uns mit diesen anlegen müssen, ziehen wir uns schnell weiter in die Wildnis zurück. Am nächsten Morgen steigen wir in die uns bekannte Höhle hinab. Dank der Grauen Mäntel bleiben wir vollkommen unentdeckt. Selbst ein Höhlentroll zieht an uns vorbei ohne uns wahrzunehmen.

Schließlich finden wir die Wohnhöhlen der Orks der Roten Faust. Wir beobachten die Wachen und als eine ganze Rotte Uruks mit Ghor dem Plünderer auf der Jagd nach einer „Elbenschlampe“ die Höhle verlässt, wittern wir unsere Chance. Durch ein paar Steinwürfe lenken wir die Orkwachen ab und Ferdibrand kann sich in das innere der Höhle schleichen. Er entdeckt dort eine Schmiede, in der ein Ork mit ein paar Bilwissen schmiedet. Er schleicht weiter in die Wohnhöhle, wo er von den übrig geblieben Orks entdeckt wird. Ferdibrand warnt uns lautstark und wir starten sofort einen Angriff, um dem Hobbit den Rückzug zu ermöglichen.

In dem anschließenden Kampfgetümmel geht es um alles. Schwer gezeichnet überwinden wir den Schmied, seine Bilwisse und eine Handvoll Orks. Nur Roderic trägt in dem Kampf keine Wunden davon. Während die anderen sich ausruhen, erkundet er den Rest der Höhle. Neben einigen Schlafhöhlen dringt er auch in Ghors Quartier ein. In einem Verschlag finde ich dort einen ausgemergelten Elben. Der Elb ist nur noch ein Schatten und wurde anscheinend von den Orks am Leben gehalten, um ihnen sein Geheimnis zu verraten.

Er stellt sich als Valandor aus Aerandirs Schar vor. Er berichtet uns von dem verhängnisvollen Weg nach Lorien, wo sie das Buch des Geheimen Feuers im Auftrag Thranduils zur Herrin Galadriel bringen sollten und dem Werwolf, der ihnen am Düsterwaldgebirge auflauerte und Aerandir die rechte Hand abbiss. Schwer gezeichnet von der Last der Jahre voller Folter, berichtet er außerdem von den Düsterwaldbergen, einem Schlüssel zum Gefängnis des Aerandir und dem Buch des Geheimen Feuers, welches Aerandir retten und verstecken konnte. Schließlich bittet er mich, alles Thranduil zu berichten und sein Leben zu beenden, denn das Geheimnis liegt in ihm.

Ohne weiter nachzudenken, vollziehe ich die Bluttat. Ich töte ihn schnell, um anschließend seine Innereien zu untersuchen. Dort finde ich einen silbernen Ring mit einem eisblauen Kristall, der Kälte ausstrahlt. In der Höhle finde ich noch weitere Besitztümer von Valandor, eine Brosche, die einen gefiederten Pfeil darstellt und seinen Elbenbogen. Mit dieser Beute suchen wir das Weite und verlassen so schnell es geht das Nebelgebirge.

 

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