Im Waldlandreich

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Nach kurzem Aufenthalt in Beorns Haus machen wir uns auf den langen Weg über den Elbenpfad in Richtung Waldlandreich. Nach einer beschwerlichen aber ereignislosen Reise erreichen wir das Waldtor am 15. September 2947 DZ. Der Torwächter hält uns auf und befragt uns ziemlich intensiv. Wir sind darüber etwas erstaunt und vielleicht auch verägert, nach allem, was für für Irimee getan haben. Er lässt uns dann aber doch ein. Drinnen treffen wir auf Lindar. Dieser heißt uns willkommen und weist uns ziemlich komfortable Gästekammern zu. Wir können ein erfrischendes Bad nehmen und sogar unsere Kleidung wird gereinigt. Dann essen wir uns erst einmal satt. Zwar ohne Braten, aber trotzdem herrlich sättigend.

Während wir beim Essen sitzen, gesellt sich Galia zu uns. Diese erzählt uns von einem Kampf gegen Orks, bei dem sich ein Mann in einen Wolf verwandelte und zwei Elben tötete. Für uns nicht überraschend, aber beunruhigend. Weitere Neuigkeiten erfahren wir aber nicht und begeben uns erst einmal zur Nachtruhe.

Am nächsten Morgen werden wir nach dem Frühstück von Legolas und Tauriel abgeholt, die uns dann zu Thranduil bringen. Thranduil ist für die meisten von uns ein eher unangenehmer Geselle. Widerworte lässt er nicht zu, er wirkt überheblich und behandelt uns eher herablassend. Und trotzdem strahlt er eine Erhabenheit aus und die Weisheit von tausenden Lebensjahren. Es ist auf jeden Fall eine Begegnung, die ich sicherlich nicht vergessen werde. Thranduil fragt uns aus, als ob er uns prüfen würde. Zumindest scheinen wir ihm nicht völlig zu missfallen, er bietet uns nämlich ein Quartier für den Winter. Zudem trägt er uns auf, mit Ormal dem Lampenmacher und danach mit Radagast zu sprechen. Ein Lampenmacher? Hm, vielleicht kann ich einer dieser Elbenlampen käuflich erwerben, das wäre praktisch. Dann werden wir verabschiedet. Falls wir nochmal mit Thranduil sprechen wollen, sollen wir und erst an Legolas wenden.

Später treffen wir auf die Dame Rodwen. Wir fragen sie nach Heutal und sie bestätigt uns, dass unser Traum damals auch so passiert ist. Zudem erzählt sie uns, dass der Dunkelelb aus den Kerkern einen Ring trug. Als sie selber von der 50er-Schar aus den Kerkern befreit wurde, wurde dem Dunkelelb die Hand mit dem Ring abgeschlagen. Der Ring von Valandar ist dieser Elbenring. Und sie weiß, dass der Dunkelelb aus den Kerkern in der Lage war, Tote zu erwecken.

Am nächsten Tag brechen wir früh in Richtung Ormals Haus auf. Dieses liegt nördlich im Wald und wir erreichen es über einen verschlungenen Pfad. Das Haus sieht ziemlich interessant aus und man hört Schmiedegeräusche. Ormal steht hinter dem Haus in seiner Schmiede und arbeitet. Er ist etwa zwei Meter groß und eine imposante Erscheinung. Zwar bemerkt er uns nicht, aber wir machen dann auf uns aufmerksam, woraufhin er uns begrüßt und ins Haus bittet.

Hier zeigen wir ihm die Ringe. Den Ring des Befehls nimmt er an sich, bringt ihn nach draussen und zerstört ihn mit Hammer und Amboss. Wahrscheinlich ist es das Beste, was man mit diesem Ding machen konnte. Den Ring, den Valandar versteckt hielt, kann er ebenfalls identifizieren. Er ist sehr alt und wurde kurz vor den drei Elbenringen von Celebrimbor selbst geschmiedet. Der Name des Ringes ist „Winterbann“ und seine Macht ist kaum schwächer als die der drei Ringe. Er war einst für einen Zwergenherrscher aus dem Grauen Gebirge bestimmt.

Über das Buch des Geheimen Feuers hat er mehrere Informationen. Es enthält Wissen über die Macht alter Elbenherrscher und es kann viel Gutes aber auch viel Zerstörung bringen. Es hat wohl eine gewaltige Macht. Die Karte, die wir haben, könnte den Weg zu diesem Buch sein. Offenbar sind wir bestimmt, das Buch zu holen, wenn sein Aufenthaltsort feststeht. Ormal will die Runen der Karte entschlüsseln, um diesen Ort zu finden. Allerdings braucht er dafür Zeit. Wir gehen derweil zurück in Thranduils Hallen. Leider habe ich vergessen, nach einer Lampe zu fragen.

Da nun der Winter mit aller Macht hereinbricht, entscheiden wir uns, diesen im Waldlandreich zu verbringen. Es ist zwar etwas ungewohnt, so lange unter der Erde zu bleiben, aber wir werden gut versorgt und die Elben sind sehr unterhaltsam. So vergeht der Winter für uns ziemlich schnell.

Als der Schnee taut und die Temperaturen Nachts angenehmer werden, es ist inzwischen Anfang März 2948 DZ, brechen wir Richtung Rhosgobel auf. Galia begleitet uns auf dieser Reise. Wir reisen über den Elbenpfad, das Östliche Gasthaus, Beorns Haus (wo wir Leudast treffen) und Waldhall und kommen unbehelligt Mitte April in Rhosgobel an.

 

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