Die Steine von Ser’rak III – Borons Blutsauger

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Es war immer noch früh am Morgen des 11. Firun als die Gefährten wieder Herr über ihre Körper wurden. Wie als wäre nichts in der Zwischenzeit geschehen, wurden die Bewegungen fortgesetzt, als hätte die Reise in die Vergangenheit niemals stattgefunden. Aber ein wenig Zeit muss vergangen sein, denn man war nicht mehr unter sich in der Grabkammer. Fjodor Peddersen und Neerjan Ouvenske waren ebenfalls in der Grabkammer und sie waren bei den Göttern nicht untätig geblieben. Denn auch Bannstrahler Gerion war anwesend, allerdings war seine Kehle aufgeschnitten und sein Körper lag in einem kleinem Blutsee. Insgesamt 3 Heshthots hatten dafür seinen Platz eingenommen und sie schienen willig die Befehle von Fjodor und Neerjan entgegen zu nehmen.

Ein kurzer aber heftiger Kampf brauch aus, in dem nicht lange nach dem für und wider gefragt wurde. Leider konnte Neerjan durch einen Transversalis Zauber entkommen aber alle anderen wurden erschlagen. Man muss sagen leider, denn so konnten keine weiteren Erkenntnisse gewonnen werden. Vermutlich wurde der Körper des Bannstrahlers Ouvenske durch den Zauberer Immanuel von Brabak übernommen, warum er direkt bei Kampfanbruch floh, blieb unklar. Ein seltsames Tattoo mit 2 kreuzenden Blitzen wurde auf dem Leichnam von Fjodor Peddersen festgestellt. Man hatte aber den Eindruck als wäre er der Nachfahr von Mironos und gemeinsam mit den Gefährten schicksalhaft an die beiden Frauenkörper in den Sarkophargen verbunden. Ansonsten nichts.

Die Dinge, die man sich selber aus der Vergangenheit geschickt hatte, wurden aus den Steinsärgen entnommen. Abermals beriet man was man nun mit den Zauberinnen aus ferner Vergangenheit anstellen sollte. Und während man diskutierte, tauchte Boronides auf, quasi unverändert trotz der vielen Jahrhunderte. Es stellte sich heraus, dass er ebenfalls ein Vampir war, um genau zu sein ein Marbo-Geweihter. Ein Vampir also im Dienste Borons.

Gemeinsam mit Boronides wurden noch allerlei Dinge in der Ruinenstadt erledigt. Er berichtete, dass Madan tief in die Totensümpfe geflohen war und das Mengbillar mit Hilfe des gestohlenen Seelendrehers wieder erweckt worden war. Außerdem erwähnte er das Marina von Rethis aktuell auf Burg Bathor haust, die Marina von Rethis die vor 800 Jahren von Zerwas erschaffen wurde. Die Marina von Rethis, die das Schwert Seulasslintan besitzt, das einstmals dem Erzvampir gehörte.

Die Gefährten verbleiben für die nächsten 3 Tage in den Ruinen und kümmerten sich um ihre Wunden. In dieser Zeit schloß Boronides das Portal, aus dem immer wieder Dämonen entwichen. Dabei ließ es Boronides nicht bewenden. Zum Schutz weihte er den gesamten Bereich zur höheren Ehre Borons und zum Schutz der Särge vor unredlichem Zugriff. Angriffspläne auf Burg Bathor wurden ebenfalls angesprochen, aber ohne weitere Kenntnisse über Lage und Besatzung war das nur heiße Luft und vielleicht ein wenig Zeitvertreib.

Am Morgen des 15. Firun machte man sich auf den Rückweg. Nach 2 Tagen kam man abermals in Bonna an und traf dort auf den Druiden Lugaid, mit dem man weiter nach Brandthusen zog. Dort kam ebenfalls 2 Tage später an. Als Belohnung für die Bekämpfung der dämonischen Plage aus dem Sumpf erhielt man von Thezmar Karenkis die versprochenen 10 Dukaten. Dabei erwähnte Thezmar, dass er Besuch von Burg Bathor in den nächsten Tage erwartete. Der Baron höchst selbst hatte sich angekündigt. Falls es denn noch der Baron war und nicht ein blutgierender Vampir.

 

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