Der Unglückswolf III – In der Gelben Sichel leben Goblins

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Der im Brunnenschacht des Laboratoriums gefundene Leichnam hatte einen Waqqif und ein Medaillon mit seltsamen Zauberzeichen bei sich. Der Brunnen selbst war mit solchen Zeichen verziert und hatte die Macht jedes Lebewesen, das den Schacht hinabstieg zu versteinern. Nachdem wir den am Boden liegenden Unglücksraben mit vereinten Kräften nach oben beförderten, durchsuchten wir die restlichen Räumen, vor allem die vorhandene Bibliothek. Doch irgendwann beschlossen wir endlich zurück zum Lager zu kehren.

Als wir am 16. PHE das Lager erreichten, standen einige der Jurten bereits lichterloh in Flammen. Von da an kämpfte die Mannschaft tapfer an der Seite der Nivesen gegen die heimtückische Krankheit und als nach zehn entbehrungsreichen Tagen das Ende der Epidemie gekommen zu sein schien, geschah das Undenkbare. Einer der Gefährten, Leif, brach zusammen. Vom Fieber geschüttelt und erste Anzeichen der namenlosen Krankheit zeigend, lag er auf seinem Lager und wurde von Tjalf gepflegt. Eine ganze Nacht lang währte der Kampf gegen die Krankheit und als schließlich alle Hoffnung vergebens schien, siegte der Tapfere Leif über die Pocken. Doch der Kampf hatte Spuren hinterlassen. Leifs Gesicht sollte von diesem Tage an für immer von den Zorgan Pocken gezeichnet sein…

Am 27. PHE wurde ein großes Fest zu Ehren der Helden und der Götter gegeben. Es wurden Karene geschlachtet und ausgiebig gefeiert. Während der Feier schlich sich Nyrka barfuß aus dem Lager doch der aufmerksame Jäger Tjalf folgte ihr in sicherem Abstand. Sie ging zu den singenden Steinen, von wo aus das unheimliche Wolfsgeheul ausging. Dort vollführte sie ein altes Nivesisches Ritual und dankte ihren Göttern für die Rettung des Stammes.

Am 30. PHE Bindete der Druide an den Tenyos einen mächtigen Elementaren des Erzes in einen Stein und rang ihm einige Dienste ab.

Der Stamm der Hokkaidos hatte zwar die gefährliche Krankheit überwunden, doch der Preis, der dafür gezahlt wurde war hoch. Der Stamm war bedeutend dezimiert und ein Fortbestehen des Stammes schien unmöglich. So wurde beschlossen am nächsten Tag die verbliebenen Karene zusammen zu treiben und nach Festum zu reisen, um die Tiere dort zu verkaufen und mit dem Erlös einen neuen Anfang zu wagen.

Am 1. PER bracht dann die neue Gruppe samt einer großen Herde Karene auf in Richtung Kirma. Von dort aus ging es am 10. PHE weiter nach Süden in Richtung Gerasim. Während der Reise vernahmen die Helden ein permanentes Geheul eines einzelnen Wolfes in der Nähe. Auf der Suche nach der Ursache fanden sie einen verletzten Wolf, den Nyrka „Blauauge“ nannte. Seine Flanke zeigte tiefe Furchen eines Prankenhiebes. Da Tjalf Tjalvasson der Anblick des verletzten Tieres mit Trauer erfüllte, legte er ihm sanft die Hand auf die Verletzung und schloss sie auf magische Weise.

Am 15. PER kamen sie in Gerasim an und reisten weiter in die Gelbe Sichel, die sie drei Tage später am Abend des 18. PER erreichten. Nun galt es den gefährlichen Pass zu überqueren und heil am anderen Ende herauszukommen.

Am zweiten Tag der Passüberquerung kam es zu einem Zwischenfall. Eine künstlich hervorgerufene Steinlawine stürzte auf den Zug nieder und trieb die Karenherde auseinander. In der Ferne konnten einige Goblins ausgemacht werden, die sich daran machten einige Karene zu entführen. Während die Helden die Verfolgung aufnahmen, kümmerte sich Gideon um die Beseitigung der Steinbrocken und half beim Zusammentreiben der verstreuten Tiere.

Die Goblins verschwanden in einer Höhle und konnten dort schließlich gestellt und im Kampf bezwungen werden. Die Höhle führe zu einem Tal, in dem eine ganze Sippe Goblins wohnte. Aller Bemühungen zum trotz konnten nicht alle entführten Karene wieder eingefagen werden und da ein Kampf gegen eine ganze Horde Goblins aussichtslos erschient, wurde beschlossen mit den wenigen Karenen zurück zum Zug zu gehen.

Am 21. PER wurden Reiter in der Ferne gesichtet, die sich parallel zum Trek bewegten und ihm keine Beachtung schenkte. Im Laufe der nächsten Tage konnte beobachtet werden, wie die Anzahl der Reiter mal zunahm und auch mal abnahm. Dies ging solange bis am 27. PER keine Spur mehr von ihnen zu sehen war..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 + = 7