Die Schlacht am Amon Naugrim

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So dämmerte der Morgen des 3. Novembers 2946 DZ, an dem wir frühzeitig zum Drachenkopf aufbrachen, um nach Seestadt überzusetzen. Zu unserem Schrecken fanden wir das Gasthaus verwüstet vor. Unter dem Steg trieb im Wasser Ohtar, der Wirt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Dank der Heilkunst unseres Hobbits kam er auch wieder zu Bewusstsein. Vor gerade einmal einer Stunde hatten zwei Dutzend Orks und Warge den Drachenkopf angegriffen. Angeführt wurden sie vom Halbork Magog.

Scheinbar waren sie auf der Suche nach einem alten Nordmann, Theuderic, und seinem Begleiter, Lifstan, die auf dem Weg nach Thal waren. Sie waren wohl im Besitz der alten zwergischen Karte. Außerdem, so wusste Ohtar zu berichten, entführten die Orks die Aldis, die Schankmaid Thora und die beiden Stallburschen. Was für uns bedeutete, so schnell wie möglich aufzubrechen, um die Geiseln (Verpflegung der Orks) noch lebend zu erreichen. Es war ein leichtes, ihren Spuren zu finden und zu verfolgen. Gegen Abend allerdings entdeckte Leudast eine zweite Spur welche die Orkspuren, die sich in Richtung des Grauen Gebirges fortsetzten, kreuzte. Es war die eines Wolfes, die allerdings so groß wie der eines Bären war.

Bei der Suche nach einem geeigneten Nachtlager entdecken wir in einem kleinen Wäldchen einen Hinterhalt der Orks, der wohl dazu gedacht war mögliche Verfolger aufzuhalten und auszuschalten. Da wir nun aber alarmiert waren, gelang es die Orks ihrerseits in einen Hinterhalt zu locken und zu überwältigen. Am nächsten Morgen nahmen wir die Spur Richtung Norden wieder auf. Am Mittag entdeckten wir ein verlassenes Lager der Orks und gegen Abend ein weiteres. Da es in der Nacht keinen Sinn machte, den Spuren weiter zu folgen, schlugen wir in einem nahen Wald das Nachtlager auf.

Am nächsten Morgen, es war der 5. Novembers 2946 DZ, zogen wir weiter in Richtung der Ruine des Amon Naugrim. Leudast führte die Gruppe an, die ihm im Abstand von einer Meile folgte, bis wir den Turm erreichten. Ferdibrand und Leudast machten sich auf, das Gelände auszuspähen und entdeckten etwa zwei Dutzend Feinde, bestehend aus Orks und Wargen. Unter anderem einen Spähtrupp der Orks, den wir ebenfalls in einen Hinterhalt locken und besiegen konnten.

Bei der Beratung wie wir nun vorgehen wollten, waren wir uns schnell einig. Angriff war die beste Verteidigung und so rollten wir das Lager von vorne auf. Es entbrannte ein heftiger Kampf an der Ruine der alten Schenke, die Feinde umzingelten uns in Scharen, doch am Ende waren wir siegreich und erschlugen den Orkhäuptling, einen besonders Großen Ork. Wir kamen nur knapp mit dem Leben davon und leider konnte der Halbork Magog in den Wirren der Schlacht entkommen.

 

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