Tsaekal Kaiku – Einige Antworten

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1. Wie sieht ihr Held aus?
Überdurchschnittlich groß für einen Nivesen, trainiert, jedoch eher athletisch denn „muskelbepackt“. Da er fast immer leicht auf den Fußballen geht, wirkt er noch größer. Seine mandelförmigen Augen sind nivesentypisch leicht schräg gestellt, in ihm unbekannter Umgebung jedoch immer leicht zusammengekniffen. Wie bei den Nauoke üblich trägt er kein Haupthaar, jedoch den Beginn einen kupferroten Kinnbart (aufgrund seines Alter noch flaumartig), welcher zu 2 Zöpfen geflochten ca. 4 cm tief hängt. Dieser ist mit 2 Holzperlen geschmückt. Seine Haut ist für einen Nivesen ungewöhnlich dunkel, gefärbt/gegerbt von der Sonne welche in seiner Heimat in den kurzen Sommermonaten unbarmherzig vom Himmel brennt. Von seiner rechten Schulter herab bis zum unteren Rippenbogen zeichnet ihn eine deutlich sichtbare Narbe eines Hiebes der so mächtig war, dass er ihm fast den Arm von Körper gespalten hat.

Im Gegensatz zu den meisten Nivesen trägt er eine weite Leinenpluderhose, welche ihn in er Bewegung so wenig wie möglich einschränkt (da er gelernt hat das „zivilisierte“ Menschen sich ihres nackten Körpers schämen) Über dem Oberkörper trägt er das gegerbte Fell des ersten Wolfrüden, welchen er mit bloßen Händen erlegt hat. Die charakteristische Nivesenmütze trägt er nicht, da sie seinen Hörsinn einschränkt.

2. Wie wirkt der Held auf einen Fremden?
Aufgrund seines martialischen Aussehens wirkt er befremdlich/barbarisch auf andere Menschen, insbesondere wenn diese aus gemäßigteren Regionen kommen. Auch sein fehlendes Verständnis für Manieren/soz. Normen verstärkt dieses Bild. Sein durchdringender und abschätzender Rauptierblick verunsichert viele. Umso überraschter sind Menschen, die sich auf ihn einlassen wenn sie feststellen, dass er recht überdachte (wenn auch unorthodoxe) Meinungen zu vielen Themen hat.

3. Wie ist ihr Held aufgewachsen?
In seiner Sippe. Im Alter von 9 Jahren wurde klar, dass er die Verwandlung in einen Wolf bewusst steuern kann und er wurde in den Kreis der Nauoke aufgenommen.

4. Hat der Held noch eine enge Bindung zu Menschen aus seiner Jugend?
Da seine Sippe zerschlagen/gemeuchelt wurde ist seine (starke) Bindung rein emotional. Er weiß nicht, ob noch weitere Sippenmitglieder aus der Sklaverei entkommen sind.

5. Warum ist der Held zum Abenteurer geworden?
Aus der Not heraus, seine Sippe wurde ausgelöscht.

6. Wo ist der Held schon gewesen?
Er wuchs in den Ausläufern des Ehernen Schwertes auf und wurde – nach der Versklavung – nach Bjaldorn verschleppt. Dort konnte er fliehen – in die Taiga, wo er von der Nivesensippe der Kaiku aufgenommen und aufgepäppelt wurde.

7. Ist der Held sehr götterfürchtig?
Er verehrt die Himmelswölfe, seinem Stamm typisch, besonders Gorfang und Grispelz. Dabei hält er sich nicht an irgendwelche Rituale, vielmehr versucht er ihnen durch sein Verhalten seine Würdigkeit zu beweisen um so in der Nachwelt in ihr Himmelsrudel aufgenommen zu werden. In Bjaldorn lernte er den Firun-Glauben kennen, die Wege dieses Gottes und die Weltanschauung seiner Jünger deckten sich in vielen Teilen mit seiner eigenen, sodass er begann sich auch diesem Gott nahe zu fühlen.

8. Wie steht der Held zu Zauberei?
Seine Kontakte mit Magie halten sich sehr in Grenzen. Auch wenn er selbst magieähnliche Fähigkeiten besitzt sieht er diese eher als natürliche Begabung bzw. Geschenk der Himmelswölfe. Das Wunder des Firuntempels war seine erste bewusste Begegnung mit Magie (wenn auch klerikaler). Da er diesem sein Leben und seine Freiheit verdankt ist er Magie gegenüber nicht negativ eingestellt. Er wird sie – wenn er ihr begegnet –  wahrscheinlich als Begabung ansehen und nach den mit ihr vollbrachten Taten urteilen.

9. Für wen oder was würde der Held sein Leben riskieren?
Für jeden Menschen welchen er als Familie betrachtet, die Rache an Halman und die Befreiung von Sklaven – Freiheit und Selbstbestimmtheit sind für ihn hohes Gut.

10. Was ist der größte Wunsch des Helden?
Seinen Platz in Gorfangs Rudel zu verdienen um dort neben ihm und bei seiner Sippe bis in alle Ewigkeit zu jagen.

11. Was fürchtet der Held mehr als alles andere auf der Welt?
Zu sterben bevor der Tod seiner Sippe gerecht ist. Erneut in Sklaverei zu geraten.

12. Wie sieht es mit seiner Moral und seiner  Gesetzestreue aus?
Das Gesetz der „zivilisierten“ Welt ist ihm fremd und bedeutet ihm nichts. Dennoch lebt er nach einem strengen Moralkodex der den Wert der Familie/Sippe über alles stellt. Er glaubt an eine natürliche Hierarchie in der die Stärkeren über den Schwächeren stehen und diese anleiten. Dabei sollte jeder die Möglichkeit haben sich eine höhere Stellung zu erkämpfen. Nach der Begegnung mit den Söldnern und seiner Sklaverei hat er zum ersten Mal etwas erfahren, was er als Unrecht empfindet, dieses neu entdeckte Bauchgefühl hilft ihm seit dem Entscheidungen zu treffen.

13. Ist er Fremden gegenüber aufgeschlossen?
Kinder sind, fernab ihrer Zugehörigkeit schützenwert, Alte, egal welche, die ihre Zeit überschritten haben (und auch nicht durch ihre Weisheit nutzen können), unnütz und eine Last für die Sippe. Andere Nivesen und Norbaden hat er in Laufe seiner Zeit kennen gelernt und steht ihnen, trotz Unterschieden in der Weltanschauung, positiv gegenüber. Bornländer hat er nur während seiner Sklaverei kennen gelernt, sowohl im negativen (Söldner), wie im Positiven (Bevölkerung Bjaldorn, die sich während des Angriffs – im Tempel –  um seine Wunden kümmerte). Dem fernen Mittelreich (aus Erzählungen der Nivesen bekannt) steht er gleichgültig gegenüber. Elfen und Zwerge kennt er ebenso fast ausschließlich Geschichten, mit ersteren könnte er sich jedoch aufgrund ihrer Weltsicht gut verstehen. Er sah einige bei der Schlacht um Bjaldorn auf Seiten der Angreifer versteht die Welt jedoch gut genug um zu erkennen, dass dieses Überläufer und nicht typische Vertreter ihrer Art waren.

14. Welchen Stellenwert hat Leben für ihn?
Das Leben derer die er als Familie/Rudel ansieht ist ihm heilig und er würde sein Leben riskieren um dieses zu schützen. Als Raubtier hat er kein Problem damit Leben (aus unterschiedlichen Gründen, sei es Hunger, Verteidigung, Ruhm in den Augen der Götter oder Hass) zu nehmen, dies ist der Lauf der Dinge. Dennoch würde er nie ohne Grund töten, dies wäre „Verschwendung von Ressourcen“.

15. Wie steht der Held zu Tieren?
Tiere sind Beute oder Jäger. Auch wenn er es schon gesehen hat, ist ihm das Konzept „Nutztier“ fremd und er empfindet es als einschränkend. Einen Sonderfall bilden die Wölfe, welche er jagt um seinen Göttern zu gefallen und seine Überlegenheit als Jäger zu demonstrieren.

16. Hat ihr Held einen Sinn für Schönheit?
Er hat einen sehr einfachen Sinn für Schönheit, z.B. werden potentielle Geschlechtspartner werden nach ihrem gesunden Aussehen/ihrer Vitalität gewählt. Körperschmuck findet er wichtig, ebenso eine gewisse Hygiene. Er liebt erzählte Geschichten und kann diesen, wenn sie von Begierde, persönlichen Kämpfen (nicht Kriegen!) und den Göttern handeln stundenlang lauschen. In den letzten Monaten hat er erstaunt entdeckt, dass ihm die nivesische Musik gefällt.

17. Was isst und trinkt er am Liebsten?
Fleisch ist er ausschließlich roh, am besten selbst und frisch erlegt, sodass er noch die Angst (sprich Adrenalin) des Beutetieres schmecken kann. Fernab davon mag er frische Früchte sehr gerne. Brot und Milchprodukte ist er nur, wenn es sein muss und selbst dann nur widerwillig. Trinken tut er fast ausschließlich Wasser, selten Milch. Alkohol hat er noch nie zu sich genommen und wird diesen, aufgrund des Kontrollverlustes auch nicht mögen.

18. Wie sieht es mit der Liebe aus?
Er war noch nicht in der Position selbst Nachkommen zeugen zu dürfen, sodass er Sex nur der Entspannung wegen erlebte, dabei waren ihm beide Geschlechter gleichermaßen recht. Wirkliche Liebe hat er noch nicht erlebt, allenfalls langanhaltendes und verzehrendes körperliches Begehren. Nachkommen wird er erst in die Welt setzen wollen, wenn seine Rache ausgeführt und er eine passende Frau gefunden hat. Die Vorstellung irgendwann selbst Anführer einer Sippe zu werden findet er verlockend.

19. Gibt es ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit?
Als seine Sippe ausgelöscht wurde war er vor Angst erstarrt und konnte ihnen nicht helfen.

20. Welche Charakterzüge bestimmen ihn?
Er steht der großen Welt, die sich ihm erst in den letzten Monaten eröffnet hat misstrauisch gegenüber, jedoch hat diese große Unbekannte auch seine Neugier/sein Interesse geweckt. Es ist begierig darauf mehr kennen zu lernen, dennoch stets vorsichtig und misstrauisch, neues (sei es Situation oder Wesen) abschätzend und stets seine eigene Stellung im Blick habend. Wenn etwas sein Interesse weckt oder ihn erzürnt handelnd er schnell und unüberlegt, wobei ihn diese Impulsivität schnell in Schwierigkeiten bringen kann. Denjenigen, die er als Familie annimmt ist er offenherzig und herzlich gegenüber nachdem die Dominanzstreitigkeiten geklärt sind oder er sie als überlegen/unterlegen anerkennt. Dennoch kann es – von ihm initiiert – immer wieder zu Stellungskämpfen kommen.

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