Gruft der sterbenden Träume 5 – Das Grabmal von Hurian-Lo Apak

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5.9.21 Der Morgen – Wir sind noch in dem Außenposten. Temedo braut Tränke und Salben. Tomsel lebt noch ist jedoch ohnmächtig. Es ist ein kühler Morgen und der Dunst breitet sich von dem See aus über das Land. Alles ist mit Raureif übersäht. Der Winter kommt unaufhaltsam immer näher.
Temedo wird auf den Ausspruch „kleiner Zauberer“ durch uns angesprochen, streitet jedoch ab ein Zauberer zu sein. Wir belassen es zunächst dabei und planen die nächsten Schritte wie die Reiseroute. Das schließt auch die Beseitigung, meine Beisetzung, der Toten ein.

Wir brechen auf in Richtung des Turms. Auf dem Weg sehen wir immer wieder die lila Blumen, die auf dem toten Land gedeihen. Den Turm erreichen wir gegen Mittag. Wir verbrennen die 5 Leichen auf einem Scheiterhaufen während die Nacht und damit auch die Dunkelheit über uns einbricht. Ich entfache den Scheiterhaufen mit einer Feuerkaskade und die ausgetrockneten Leichen werden schnell durch das Feuer verzehrt.

6.9.21 – Wir werden durch die aufgehende Sonne geweckt und setzen unseren Weg zur Gruft fort. Salazan weist gedanklich Ianoscho den Weg. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir eine Lichtung. Von der Lichtung aus sehen wir ein Tor, dass in den Berg führt. Der Boden der Lichtung ist platt getrampelt aber wir können keine Werkzeuge oder Ausrüstungsgegenstände finden. Wir errichten auf der Lichtung erst einmal ein Notlager. Ianoscho kann im Osten der Lichtung eine menschengroße Gestallt erkennen die sich rasch entfernt. Nach dem Spurenbild trug er schwere Stiefel mit Größe 43. An einem Findling in der Nähe kann er weitere Spuren von Personen ausmachen.
Während Herogais Wache tritt eine Person in unser Lager. Es ist Grieffen.
Ich werde geweckt und wir unterhalten uns. Er berichtet, dass auch er und seine Leute in die Gruft wollen, um die Geschichte der Krone zu erforschen haben dies aber jedoch noch nicht gewagt. Auch er kennt die Dunkelheit. Einer seiner Männer hat sie aus der Entfernung gesehen und ist auf einen Schlag um 10 Jahre gealtert.
Die Lichtung wurde durch seine Männer „aufgeräumt“.
Grieffen wünscht uns viel Erfolg und wird außerhalb der Gruft auf uns warten und den Ausgang bewachen. Nachdem er die Lichtung verlassen hat, kann Ianoscho beobachten, wie Malrogan auf ihn zu tritt ….
Dennoch beschließen wir, in die Gruft zu gehen. Es scheint alternativlos zu sein …

7.9.21 – Xanatha spricht zu uns beschreibt den Weg zu der Tür, die sie nicht betreten kann. Der rechte Weg führt in die Dunkelheit, zur Dunkelheit der Dornenkönigin.
Wir betreten die Gruft. Wir erkennen Runen an dem Tor. Es sind Runen aus dem alten Symbaroum. Mehr kann ich nicht deuten. Wir folgen der Wegbeschreibung.
In der Mitte der Halle liegen drei Körper / Leichen.
Kleidung eines alten Kriegers/einer Rüstung, die einer Magier und die Leiche einer Person, die zuvor wohl an einer Expedition ihr teilgenommen hatte. Das reich verzierte Mosaiken weist dort ein Riss auf. Wir bemerken etwas in den Tiefen des rechten Weges, ein Kratzen, aber es kommt nicht näher. Wir spüren aber eine Thermik. Danach untersuchen wir die Leichen.
Die Rüstung ist leer und scheint von innen ausgebrannt zu sein. Der Körper scheint vollständig verbrannt zu sein. Es sind keine Überreste da.
Bei der Magierin scheint es sich um ein Mitglied des Ordo Magica zu handeln. Es war eine sehr junge Frau. Sie ist offensichtlich von mehreren Stichen in den Rücken getötet worden. Das Ganze scheint jetzt ungefähr zehn Tage her zu sein. In ihrer Umhängetasche finden wir ein Notizbuch in der ein längerer Text von einer Grabinschrift ist. Es handelt sich wohl um eine Übersetzung.

König Hurian-Lo Apak, der König der Kupfernen Krone

Die Symbole künden von der Größe und
der Weisheit König Hurian-Lo Apaks. Sie
erzählen davon, wie er sich seinen Thron
verdient hat, nachdem er die Spinnengöttin
Oroke überlistet und die Kröte Drott Arraka
bezwungen hat. Von Oroke erlangte der König
die Quelle seiner Kraft: einen Kelch mit
göttlichem Nektar. Durch die mächtige Essenz
wurde er unsterblich und eroberte alles Land
bis in jeden Winkel der Welt (hier folgt eine
lange Liste von anderen lokalen Herrschen,
die Hurian-Lo Apak entthront und gezwungen
hat, vor ihm niederzuknien). Schließlich
herrschte er voller Macht und Güte über ein
schier endloses Reich. Zumindest sofern man
den Grabinschriften Glauben schenken mag …

Die Spinnenkönigin Oroke wird auch heute
noch von etlichen Barbarenstämmen angebetet
und erinnert in vielerlei Hinsicht an den alten
ambrischen Gott, den man Henker nennt.
Die Kröte Drott ist ein unbekanntes, vermutlich
amphibisches Monster. Eventuell hat sie
etwas mit dem Krötenskelett zu tun, das am
Krötenplatz in Distelfeste ausgestellt ist.

Der „göttliche Nektar“, der im Text erwähnt
wird, kommt in vielen ambrischen und barbarischen
Mythen vor. Vermutlich ist damit
nicht ein- und derselbe Gegenstand gemeint,
sondern es handelt sich um eine erzählerische
Vereinfachung, die, abhängig vom Text, unterschiedlichste
Artefakte und Elixiere beschreibt.

Außerdem scheint sie den Text über der versiegelten Tür übersetzt zu haben:

Wenn der Getreue am Tor des Königs
Worten der Erlösung huldigt
und sein Knie voller Anbetung beugt,
dann öffnet sich der erleuchtete Pfad
zu tränenreicher Freude und Glück.“

Einige Sachen sind auch nicht zu entziffern. Ende der Aufzeichnung.

Während dessen huscht etwas am Eingang vorbei. Wir begeben uns die Treppe hinab nach unten. Dem beschriebenen Weg entlang. Wir kommen in einem Raum der etwas kleiner ist wie die Eingangshalle. Dort sind auch die schon beschriebenen Mosaiken. Vor einer kupfernen Tür liegen mehrere Körperteile. Die scheinen schon einige Tage dort zu liegen. Die stammen wohl von der anderen Expedition. Auf einem Mosaik ist eine Karte mit der Gruft und dem Turm. Es ist dort kein Wald zu sehen aber Städte. Das andere zeigt eine Szene, die auf der Kladde beschrieben war. (Eine goldene Person, eine schwarz gekleidete Person, Kröte und Inschrift auf dem Sperr und Brunnen.)
Wir untersuchen die Tür stellen dabei fest, dass es schmale Schlitze an den Wänden, an der Decke und auf dem Boden gibt.
Ich wirke einen Hexenblick auf die Tür. Dabei sehe ich eine tiefe Schwärze, ein pulsierende schwarzes etwas wie ein Herz, was alles hier in der Anlage durchzieht.
Nachdem wir etwas rätseln wir weiter vorgehen wollen entschließen wir uns erst einmal wieder hoch zu der Halle zu gehen.
Wir untersuchen noch einmal die Leichen. Dabei stellen wir fest, dass die Rüstung Zauber Runen aufweist. Sie scheint etwas mit Runen und Feuer zu tun zu haben.
Danach begeben uns wieder zu der Tür. Wir untersuchen sie können aber nichts weiter feststellen. Herogai wirft mehrere Sachen gegen die Tür aber es passiert nichts. Herogai steckt Waffen in die Schlitze und die Falle so zu blockieren. Ianoscho versucht die Tür zu öffnen und löst dabei die Falle aus. Die Waffen können die Falle nicht komplett blockieren, so das Ianoscho schwer verletzt wird. Er bricht zusammen und wird von Temedo verarztet. Es schwer verletzt und bewusstlos. Mehr tot wie lebendig. Daher beschließen wir erst einmal zu rasten und den Tag verstreichen zu lassen.

8.9.21 – Die Nacht verstreicht Ereignis los. Temedo versorgt Ianoscho der wiedererwacht. Er ist noch schwer angeschlagen aber scheint über den Berg zu sein. Dennoch beschließen wir solange zu warten bis er wieder fit ist. So verstreicht eine Woche.

15.9.21 – Temedo schafft es die Tür zu öffnen in dem er über den Spruch streicht und sich niederkniet. Der Gang führt aufwärts und führt in einem Raum. Zu spät bemerken wir, wie sich hinter uns die Tür wieder schließt.

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