Archiv der Kategorie: Vampire

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 1.-4. November

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Zehn Jahre sind verstrichen. Berlin ist zweigeteilt in einen Ost- und einen Westsektor. Von Siemens meldet sich bei mir. Der Archivar der Stadt, Karl von Gutenberg, möchte uns morgen Abend um 22 Uhr in der konspirativen Wohnung treffen.

Freitag, 2. November 1956 – Ich fahre zur gewünschten Zeit zum Fuchsbau. Das treffen scheint mit allen aus dem alten Klüngel anberaumt zu sein. Neben von Siemens sind auch von Vieregg und Mackenzie dort.
Karl von Gutenberg erscheint pünktlich und bittet um Diskretion, denn es geht um eine delikate Angelegenheit. Ihm ist Constance nicht geheuer und er bittet uns, Augen und Ohren offen zu halten, ob wir etwas kompromittierendes finden, dass er gegen sie verwenden kann. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 12.-13. April

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Samstag, 12.04.1946
Wir treffen uns im Fuchsbau. Ich verteile die Uniformen. Dann geht es zur Gedächtniskirche, wo schon der britische Militärjeep wartet. So geht es in die Sowjetisch Besetzte Zone, und ich lasse die Jungs in der Nähe des Schlosses raus und kreise im Wagen um den Häuserblock.
Es dauert einige Zeit, dann kehren alle wohlbehalten zurück. Es gibt keine nennenswerte Erkenntnisse, dafür aber eine neue Bekanntschaft mit zwei Klischeerussen. Wir vertagen uns und hoffen auf mögliche Unterstützung durch Kontakte der Briten, die uns der Militärgouverneur in Aussicht gestellt hat. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10.-11. April

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Donnerstag, 10.04.1946 (Fortsetzung)
Etwa zwanzig Minuten nachdem wir einen Boten zu Karl von Gutenberg geschickt haben, tauchen Madame Radeaux, Adelheid von Stürmer und der Brujah Bruno Müller im Lost Souls auf, gehen aber ohne weitere Worte in den Keller, vermutlich zur Befragung von Nadine Walther. Zehn Minuten später tritt Simon, einer der Berliner Nosferatus, an uns heran. Wir sollen in einer Stunde im Elysium des Prinzen am Stadtrand sein, um uns mit Karl von Gutenberg zu beraten. Da es ein wenig dauern wird, das Anwesen zu erreichen, machen wir uns rasch auf den Weg.
Wir müssen längere Zeit warten, bis wir vorgelassen werden und stehen dann etwas unvermittelt vor dem Prinzen und Constance, sowie dem gesamten Ahnenrat der Stadt. Arnold von Siemens trägt den Versammelten vor, was am Abend geschehen ist und welche Forderungen Sekhmet gestellt hat. Außerdem schildern wir die Optionen, die wir für die Stadt sehen (Schatulle holen, Sekhmet an den jungen Himmler verraten oder abwarten). Danach berät sich der Ahnenrat. Wir erfahren währenddessen, dass jemand Nadine Walther im Lost Souls befreit hat. Weiterlesen

Blut auf der Themse 29 – Rückkehr nach York

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Samstag, der 06.01.1883: Nachdem Ms Parr angeboten hat, über einen Mittelsmann in York einen Kontakt zu Lady Ava O´Fallon herzustellen, verabschieden sich Sir William,
Mr. Meriwether und Mr. Wright von Moonfields Geliebten.
Vor dem Liebesnest beschließen sie, dass der Nosferatu die Malkavianerin besser im Auge behalten sollte. Die anderen wollen schon mal beratschlagen, wie die Reise nach York am besten zu bewerkstelligen ist. Zuvor trifft sich Sir William mit Lord Liam, der einige Nächte geschäftlich außerhalb Londons tätig war. Sir William bringt den Toreador auf den neuesten Stand der Entwicklungen, danach treffen sie sich mit Mr. Meriwether beim Elternhaus von Mr. Wright. Im Keller des Gebäudes harren noch immer der flüchtige Tremere Sir Cedric und Moonfield aus. Sie erzählen den beiden, dass sie mit Ms Parr gesprochen haben und nach York reisen wollen, um sich dort mit Lady Ava zutreffen. Den Pakt, den die Grupe mit Herrn Schreckt geschlossen hat, verschweigen sie dabei natürlich. Doch Moonfield sträubt sich gegen die Reise nach York. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10. April

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Donnerstag, 10.04.1946
Endlich ist Post aus Paderborn gekommen. Alle Opfer kannten sich und hatten etwas mit der SS-Gruppe auf der Wewelsburg zu tun. Mit dieser Information fahre ich abends zum Fuchsbau. Nachdem wir uns ausgetauscht haben, geht es zum Hotel Mitte, um dort den angekündigten Gast, Friederich Karl Schneider, in Augenschein zu nehmen. Es ist ein neuer Portier im Dienst. Zimmer Sieben steht leer, Herr Schneider ist nicht eingetroffen.
Draußen regnet es Bindfäden. Mackenzie hat das Umfeld ausgekundschaftet und einen Beobachter in einer Seitenstraße auf einem Schuppen sitzend gesehen. Vielleicht wurde Mackenzie entdeckt, vielleicht auch nicht, jedenfalls entfernte sich der Späher sehr geschickt über die Dächer. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Thomas Ò Ceallaigh

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Thomas wurde in London geboren seine Eltern gehören der Arbeiterklasse an seine Mutter arbeitete als Näherin, sein Vater als Hafenarbeiter. Da das Einkommen aber nicht reichte um die vierköpfige Familie über Wasser zu halten musste Thomas schon im zartem Alter von fünf Jahren mit zur Arbeit in den Hafen kommen, auch wenn seine Mutter zunächst dagegen war. Sie hatte sich etwas besseres für ihren Sohn gewünscht. Eines Tages Thomas war grade zwölf geworden, waren er und James grade auf dem Weg von der Arbeit nach Hause hörten sie die Glocken der Feuerwehr. Wie sie später feststellen sollten war sie auf dem Weg zu der Näherei in der Maggie gearbeitet hatte, dort hatte es ein furchtbares Feuer gegeben bei dem sie ums Leben gekommen war. Seit diesem Tag war nichts mehr wie zuvor, James begann zu trinken und kam tagelang nicht nach Hause so war es Thomas der von nun an für seine Schwester Beth sorgen musste. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Liam Eltringham

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Sir Liam Eltringham in London geboren als zweiter Sohn von Sue und Jonathan Eltringham einer Musikerin und eines Mienenbesitzers hatte nie die Ambitionen die Geschäfte seines Vaters zu übernehmen was seinem ehrgeizigem Bruder Steven sehr gelegen kam. Liam kam in jeder Hinsicht nach seiner Mutter sowohl was sein gutes Aussehen anging als auch seiner Vorliebe für die schönen Künste und die regelmäßigen Theater Besuche mit seinen Eltern waren das größte für ihn. Im Alter von 15 Jahren entschloss er sich eine Anstellung am Theater zu suchen und begann als Bühnen Bauer und Mädchen für alles zu arbeiten. Dem Direktor Percival Jenkins gefiel die enthusiastisch Art Liams der sich für nichts zu schade war und so dauerte es nicht lange bis er seine ersten kleineren Rollen spielen durfte. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Ian Wright

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Name: Ian Wright | Clan: Nosferatu | Geboren: 11.01.1808 | Erschaffen: 21.12.1855

1808 – 1825
Ian wächst als einziger Sohn eines Schiffbauers im Eastend auf. Er hat das Privileg zur Schule zu gehen. Doch interessiert ihn der Unterricht nicht besonders. Lieber prügelt er sich mit den Mitschülern und stellt Unfug an.

1825 – 1830
Dienst bei der Royal Navy.

1830
Ians Vater verstirbt. Er übernimmt den Betrieb mit nur 22 Jahren und baut ihn in der folgenden Zeit zu einer einträglichen Werft aus. Dies schafft er dank seinen Führungsqualitäten und organisatorischem Geschick sowie mit gewinnbringend Investitionen (Immobilien, Wirtschaft, Politik). Oft scheint es einfach nur Glück zu sein. Später verkauft er die Werft und gewinnt Anteile an verschiedenen Unternehmen in England und Übersee. Weiterlesen

Der Graue König

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Dr. Charles Underwood, Leiter des Bethlem Royal Hospital, musterte den Patienten, der zu später Stunde in sein Büro geführt worden war. Dass er selbst einen der Insassen der Anstalt befragte, war eigentlich weit unter seiner Würde. Aber dieser Fall lag etwas anders. Nichts desto trotz hätte er den Irren nicht persönlich in Augenschein genommen, wenn es nach seinem Willen gegangen wäre. Der Patient saß auf einem groben Holzstuhl vor Underwoods Schreibtisch. Auf Anweisung des Doktors hatte man ihn gewaschen und in einen neuen, grauen Anstaltskittel gesteckt. Selbst das Haar hatte er ihm scheiden lassen. Der Irre starrte nach auf den Boden, die Hände mit den abgebissenen Fingernägeln waren durch Lederhandschellen aneinander gefesselt. Die zwei Pfleger, die ihn hergebracht hatten, warteten an der Tür. Nicht, dass sich Dr. Underwood vor einem elfjährigen Straßenjungen fürchtete, aber man konnte nie wissen. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Cedrick Camberborough

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Geboren wurde ich in London am 13. Februar des Jahres 1802 als unehelicher Sohn von Lord Walter Camberborough und der Zimmerzofe Arabelle Dumas. Um einen Skandal zu vermeiden wurde ich auf den Landsitz von Lord Marcus Randall gebracht, welcher schon des öfteren meinem Vater bei Geldgeschäften und der ein oder anderen Problematik im Glücksspiel oder bei Frauen geholfen hat. Ich blieb bis zu meinem sechsten Lebensjahr auf dem Anwesen von Lord Randall, bis ich dann nach Manchester in ein Privates Internat kam, welches direkt mit der Universität von St. Andrews verbunden war. Was angeblich zur Stärkung meines Geistes in erster Linie dienen solle, weil ich wohl über die Jahre die ich im Landsitz Lord Randall’s verbracht habe, nicht immer mit „lebenden“ Personen gesprochen haben soll, sondern mit Toten und Geistern. Ob dieses alles meiner Einbildung entsprach, weil ich das einzige Kind hier auf dem Anwesen bin, oder ich geistig umnachtet war, wagte keiner zu sagen. Auch wurde ich beobachtet wie ich nachts durch die Gänge des Landsitzes „irren“ würde und dabei auch, weil eine Stimme mir sagte was ich zu tun hätte, einen geheimen Raum betrat der Lord Randall als Rückzugsort dient. Welches, so ich im nach hinein weiß, der wahre Grund gewesen ist warum ich ins „Internat“ musste. Weiterlesen

Vampire London 1880 – William Byron Percy III.

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William kam am 11. August 1824 in Redbridge London auf dem Familiensitz der Familie Byron Percy als erstes Kind und somit Erbe von William Byron Percy II. (geb. 1801) dem 2. Earl of Redbridge und dessen Ehefrau Lady Margery Percy (geb. 1803), eine geborene Stuart, zur Welt. Zusammen mit seinen beiden Geschwistern, Henry Alan Percy (geb. 1826) und Victoria Percy (geb. 1831), wuchs er in Redbridge auf. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer liebenden Mutter, die ihren Kindern keinen Wunsch abschlagen konnte, einem strengen Vater, der sehr hohe Ansprüche, vor allem an seinen Erstgeborenen hegte, einem Bruder, mit dem er sich permanent messen musste und einer Schwester, zu der er ein sehr inniges Verhältnis unterhielt. Er lernte die Tugenden eines jungen Lords, wurde auf sein Erbe vorbereitet und in Fähigkeiten wie dem Reiten, dem Fechten, der Etikette und der Konversation ausgebildet. Er zeigte sich begabt, doch vor allem sein Geschick im Umgang mit der Sprache ließen seinen Vater auf eine politische oder juristische Karriere hoffen. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 9. April

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Mittwoch, 09.04.1946 – der weitere Abend (Forts.)
Wir finden den Nachtportier des Hotel Mitte tot über den Tresen gelehnt. Ihm wurde offensichtlich die Kehle herausgerissen. In Zimmer Sieben ist niemand. Der Geruch von schwerem Parfüm liegt im Raum. In das Kondenswasser der Fensterscheibe hat jemand „H38.11“ innen auf die Scheibe geschrieben. Da sich ansonsten keine weiteren Hinweise ergeben, fahren wir hinter Mackenzie her, finden ihn aber zunächst nicht. Irgendwann taucht Laika, die Brut der Gangrel, am Hotel auf. Sie berichtet, dass ein unbekannter Mann kurz vor unserem Eintreffen im Zimmer Sieben war. Er hat sehr demonstrativ die Nachricht am Fenster hinterlassen und ist dann Richtung Olympiastadion gelaufen. Dort hat er sich mit dem „jungen Himmler“ und eine weitere Person in einer russischen Uniform getroffen. Als Mackenzie und Laika entdeckt wurden, verwandelte sich der Mann vom Hotel Mitte in einen Werwolf, zwei weitere kamen zur Unterstützung dazu und griffen an. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 8.-9. April

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Montag, 08.04.1946
Mackenzie berichtet von der Befragung des Tagportiers im Hotel Mitte. Alle Opfer hatten Besuch von einem ominösen Mann, den der Portier nicht genau beschreiben kann, der aber immer nur nachts dort verkehrte. Sandra Heinrich und Jonathan Smith hatten auch tagsüber Besuch, vermutlich von dem selben Mann, der auch im Lost Souls verkehrte. Mackenzies Phantomzeichnung des Taggastes hat irgendwie Ähnlichkeiten mit Heinrich Himmler, allerdings in seinen jungen Jahren. Außerdem hatten die Herren unter den Opfern auch Besuch von einer gewissen Dame: der Prostituierten Simone. Weiterlesen

Hannelore Roth

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*21.06.1881 in Berlin / Deutschland
Hannelore Roth ist eine etwas quirlige, recht beleibte Frau. Sie ist ein Stammgast im Lost Souls in Berlin, in dem sie allabendlich an einem Tisch für die Gäste das Tarot befragt. Für einen kleinen Obolus sagt sie ihnen dann auch die Zukunft voraus.
Meisten ist Hannelore Roth in auffallenden Kleidern bekleidet, trägt eine Bernsteinkette und hat ihre Haare hochgesteckt. Ende der Dreißigerjahre, Anfang der vierziger Jahre war Hannelore Roth in der Berliner Gesellschaft als Spiritistin anerkannt und bei der höheren Berliner Gesellschaft ein gerngesehener Gast. Mit Anfang der vierziger Jahre, wurde es jedoch um Hannelore Roth ruhiger. Man sah sie weniger in der Gesellschaft und könnte fast den Eindruck gehabt haben, dass sie sich sehr zurückhaltend und unauffällig zu verhalten versuchte. Erst mit Ende des dritten Reiches hatte man sie wieder häufiger gesehen bis sich schließlich ihren Stammplatz im Lost Soul gefunden hatte. Hannelore Roth hat auch Sandra Heinrich und Johnson Smith bei deren Besuchen im Lost Souls die Karten gelegt. Hierbei hatte sie ihnen eine große Gefahr vorhergesagt.

Dr. Martin Hofer, Ghul des Kapellmeisters

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*01.05.1900 in Josefstadt Wien / Österreich
Martin Hofer ist der Adjutant / Ghul von Otto Hähnlein, dem Kapellmeister der Tremere. Er ist Mensch, 1,80m groß, 100 kg schwer. Er hat lange rötliche Haare, leichte Sommersprossen und trägt eine Nickelbrille. Martin wirkt eher etwas unbeholfen und tollpatschig, assistiert jedoch gewissenhaft Otto Hähnlein bei seinen Experimenten. Die Kapelle verlässt er eigentlich nur, wenn er Aufträge für Otto Hähnlein ausführt. Martin Hofer hat Chemie und Biologie in Wien studiert und dort auch seine Doktorwürde erhalten. Während seiner Studienzeit war Martin Hofer in einer national ausgerichteten schlagenden Studentenverbindung. Nach Berlin ist Martin Hofer zusammen mit Otto Hähnlein gekommen.