Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 2

Schreibe eine Antwort

2.5. 991 LZ abends

Ahnjin, Lian und Alastair speisen mit Asmus in seinem geräumigen Haus. Asmus scheint wohlhabend zu sein und hat sich auf Heilung und Erkenntnis spezialisiert.

Es wird über die magische Krankheit gesprochen. Die ersten Fälle traten vor etwa 2 Wochen auf, etwa zeitgleich mit der Zunahme der Krähen in der Stadt. Es wurde aber noch nicht bewiesen, dass die Krähen tatsächlich die Verursacher oder Überträger sind. In umliegenden Städten gibt es keine Fälle. Es könnte eine Rolle spielen, dass Arwingen eine Hafenstadt ist, jedoch bleibt dies Spekulation.

Zur gleichen Zeit ist Drakon Bärenhall, ein Mitglied des Wächterbundes, damit beauftragt, dem Zirkel der Zinnen ein Artefakt zur Begutachtung vorzulegen. Man sagte ihm, hierfür sein Asmus der richtige Ansprechpartner. Drakon nähert sich dem Haus, als ihm ein Einbrecher auffällt, der über das obere Stockmerk ins Haus einsteigt. Drakon klopft energisch und wird schließlich eingelassen und meldet den Einbruch.

Es kommt jedoch sofort zu einem Kampf zwischen den (nun) 6 Eindringlingen und der Gruppe. Die Gruppe kann einige Räuber töten und die übrigen fliehen.

Einer der Angreifer hat auffällige dunkelblaue Flecken auf der Kleidung, ganz so als ob er in einem Färberbetrieb gewesen sein könnte. Einem anderen fehlt ein Ohr.

Für die nächsten Tage treten die Helden in die Dienste von Asmus Jalander. Ihm ist nicht bewusst, Feinde zu haben, jedoch schwebt er ganz offensichtlich in Gefahr.

Die gerufene Stadtgarde kennt keinen der Verbrecher.

Asmus wird zu seinem eigenen Schutz in die Burg des Zirkels gebracht und die Gruppe nächtigt im Haus von Asmus. Es wird besprochen, wie vorgegangen werden soll: Man könnte den kranken Gnom befragen, der anscheinend als einer der ersten erkrankte. Man könnte eine Krähe fangen und untersuchen und man könnte versuchen die Attentäter zu identifizieren. Über den Grund der Angriffe wird spekuliert: Wird Asmus angegriffen, weil der die Krankheit heilen will?

3.5.

Die vielen Krähen in der Stadt haben die anderen einheimischen Vögel (wie z.B. die Möwen) fast vollständig verdrängt.

Die Gruppe befragt den Gnom Uron Hornbell, der als einer der ersten an der Krankheit erkrankte. Sein Zustand ist unverändert. Er kann sich nicht daran erinnern, vor Ausbruch der Krankheit mit Krähen in Kontakt gekommen zu sein.

In seiner Werkstatt finden sich gefärbte Stoffe und Färbemittel in dem passenden Blauton, jedoch gibt es diese Dinge auch in vielen anderen Läden. Dies ist also noch kein Beweis, dass einer der Attentäter hier war.

Urons Frau und seine Kinder holen Erkundigungen über den 1-Ohrigen ein. Er wurde vor etwa einer Woche in einer Kneipe am Fluss (es gibt 3, die in Frage kommen) gesehen.

In der Zwischenzeit wurde Aaris, Kommandant der Stadtwache, mit der Untersuchung des Attentats auf Asmus betraut.

In einem der Gasthäuser am Fluss wird die Gruppe dann fündig. Der Wirt hat das Hinterhaus an die Attentäter vermietet. Einer der Bande hält vor der Tür Wache und flieht direkt, als er die Gefährten kommen sieht. Lian nimmt die Verfolgung auf. Die anderen dringen in das Haus ein und stellen dort noch zwei Schergen, die sich direkt der Übermacht ergeben. Sie wurden in der Stadt von dem Einohrigen angeworben. Sein Name ist Jaruk. Der Auftrag soll gewesen sein, alle Heiler des Zirkels auszuschalten, sie kennen aber auch keine Details. Das einzige Auffällige ist, dass Jaruk sie angewiesen hatte, nur von speziell bereit gestelltem Proviant zu essen und zu trinken. Sind etwa die Brunnen der Stadt ergiftet? Etwas Aufschluss gibt der Gruppe eine kurze Nachricht in einer Kartusche für Botenvögel:

Schlecht, dass es so langsam geht. Verdünnt wohl zu stark. Gut, dass es trotzdem wirkt! Keiner darf die Rache gefährden. Beseitigt Zirkelrat. Schickt seine Aufzeichnungen her. Weg wisst ihr noch? Bis zum Kloster am Arwen. Wasserlauf folgen. Über blaues Loch. Ginster. Ziege und Treppe. Ins Herz Sanasurs.

Nachdem das Haus gesichert ist und Lian zurückkehrte (er hatte den Schergen irgendwo in der Stadt verloren), informiert die Gruppe Kommandant Aaris und übergibt die Schergen der Stadtwache. Danach brechen die Gefährten zum Zirkel auf, um sie zu warnen.

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 vote
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments