Athas Caladorn

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Am 14. Winter Night (Januar) 498 a.C. erblickte Athas das Licht der Welt Krynn. Es war ein kühler Wintertag in den Wäldern Silvanestis und alle waren erfreut über diesen Lichtblick in der düsteren Kälte. Die Eltern des kleinen Athas, Lorathas Caladorn (der Bruder von Dalihas Caladorn, dem Cousin von Porthios, der Stimme des Elfischen Volkes) und dessen Frau Laratharel freuten sich ohne gleichen. Schon lange hatten sie in den dunklen Zeiten des Krieges und der Entbehrung, die gerade herrschten, auf Nachwuchs gewartet und nun war es so weit.
Die Feier aus Freude zu dem Kind dauerte drei Tage und alle waren froh, daß dem Haus Royal der Silvanestis (Man muß hier erwähnen, daß der Familienstrang der Caladorns zu großen Teilen immer noch die Trennung der elfischen Völker vertritt und der Zusammenschluß zu einem Volk der Eli’Nesti nur Selbsterhaltungstaktisch durchgeführt wurde!) ein neuer männlicher Nachkomme geschenkt wurde.Um so mehr freute man sich, denn die Geburt war von einem Guten Vorzeichen geprägt, denn am Tag der Geburt, obwohl es tief im Winter war, schlug eine der alten Eichen im Garten der Familie aus und zeigte schöne frische Knospen und Blätter.
Die Kindheit verlebte Athas in großer Abgeschiedenheit. Alles wurde von ihm ferngehalten, um ihm die Möglichkeit zu geben, seinen Sinn für das Schöne und den Weg der Silvanestis zu finden. Sein Weg war zwar noch nicht vorbestimmt, doch war klar, daß er den Weg seines Vaters gehen sollte und dem Hause Protektor eines Tages beitreten sollte. Um dies zu ver-wirklichen wurde ihm alles gegeben, was sein Herz begehrte. Dies alles unter der Obhut seines Vaters, einem der Lords im Senat der Nation der Silvanetis, einem angesehenen General des Hauses Protektor. Spielerisch und ohne Zwang, dies war nicht nötig, denn Athas war sehr wissbegierig, verging für ihn die Zeit.
Mit dem Erreichen des 50sten Lebensjahres war es dann an der Zeit Athas spezieller auf sein Leben ausserhalb der Obhut der Eltern vorzubereiten. Zusammen mit Solarias Taliathas, einem anderen Sinvanesti in seinem Alter wurde er in die Lehre der besten Lehrmeister des Volkes der Silvanesti übergeben, um den Weg zum Haus Protektor einzuschlagen. Je ein Lehrmeister für den Schwertkampf, einer für das Bogenschießen, einer für die Religion und Magie, einer für die elfische Geschichte und Strategie, einer für die Kunst/Musik und einer für den Umgang und das Bewegen in der Natur. Diese stellten eine Lehrplan für die beiden zusammen, der den Hauptteil ihrer Zeit von nun an in Anspruch nahm. Wie sich hier schnell herausstellte, war Athas hier in jeder Hinsicht ein guter Schüler. Er schien alles in sich aufzusaugen, in dem Wissen es irgendwann brauchen zu können und seinem Volk einen dienst damit leisten zu können und die alte Ordnung wieder herzustellen. Besonders interessierten ihn dabei schon damals die Geschichten der alten elfischen Artefakte und Reliquien, welche vor Hunderten von Jahren die Welt den Elfen zu Füßen liegen lies.
Am 14. Winter Night 598 a.C. war es dann so weit. Das Kentomen von Athas Caladorn, das Fest der Mannbarkeit und der Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen.
Das drei Tage andauernde Ritual wurde vollzogen und stolz sah Athas Vater, wie es so vollendet wurde, daß eine Aufnahme von seinem Sohn in die Reihen des Hauses Protektor nichts im Wege stehen würde. Alles war bereit für einen großen Weg seines Sohnes in den Reihen der Verteidiger der elfischen Nation, wenn es auch schwer werden würde, denn mal wieder führte die Welt Krieg und auch die Elfen konnten sich nicht heraushalten, den Horden der Dunklen Königin Thakisis sich entgegen zu stellen.
Die nächsten Jahre waren für Athas wenig abwechslungsreich. Er las weiterhin viel über die alten Geschichten der Elfen und den Verbleib von alten Artefakten, denn er hatte viel Zeit, leider, denn wie rastlos zog es ihn zu den Grenzen Silvanestis, auf der Suche nach Abenteuern.
Diese bekam er aber selten, denn seine Aufgaben waren meist Grenzkontrollen und Kundschaftsaufträge an den neuen Grenzen der Stadt Eli’Nesti, ehemals Silvanesti, der jetzigen Hauptstadt aller Elfen.
Im Jahre 609 a.C. wendete sich dies nun. Athas war schon sehr geübt im Umgang mit den Waffen und den anderen Werkzeugen der Protektoren, so daß er nun auch an die Grenzen kam. Endlich. Kämpfe im Norden des Reiches gegen Oger, Draconier und Goblins folgten, im Westen gegen Ritter der Lilie und im Osten gegen Schiffe der Minotauren. Er war zwar meist nur bei kleineren Scharmützeln dabei, konnte aber wichtige Erfahrungen sammeln. Hierbei tat er sich nun auch schon immer häufiger als guter Führer hervor, wenn aber auch weiterhin sein Lesedrang und Wissensdurst nicht gebremst war.
Auch diese Kämpfe ebbten dann aber ab und das elfische Reich hatte die Chance bekommen sich langsam zu erholen. Es wuchs und gedieh, isolierte sich wieder gegenüber der Aussenwelt wie damals und wurde stärker unter der weisen und energischen Führung der neuen “Stimme der Sonne und des Mondes”.
Dann schreiben wir auch schon das Jahr 652 a.C. und die Elfen ergriffen einen neuen Plan. Nach Jahrhunderten sollte der Dämonenwald (Das ehemalige Elfenreich “Qualinest”, welches nun von Dunkelelfen und anderem dunklen Gezücht besetzt ist/war) befreit werden.
Ein gewaltiges Heer unter Führung der “Stimme der Sonne und des Mondes” wurde zusammengestellt, auch Athas schloß sich dem Kriegszug an. Sein Vater blieb zurück in Eli’Nesti (Silvanesti) um dort als General mit die Zurückbleibenden zu schützen.
Die Reise ging los und führte das Heer über beschwerlichen Weg hin nach Qualinost…….

In den Wäldern des Dämonenwaldes trifft dann Athas Caladorn auf die Heldengruppe. Wir schreiben zu diesem Zeitpunkt den Summer End (August) des Jahres 653 a.C.
(siehe hierzu “Die neue Hoffnung” Episode 7) .

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Über thd

1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

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