Der Aufstieg von York 5 – Ende mit Schrecken

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Freitag, der 26.03.1884: Prinz Ian hat den Klüngel um 23:00 Uhr zur Krisensitzung in die Trinity Lane geladen. Der Nosferatu kommt umgehend auf die Gefäße zu sprechen, die Sir William in seiner Zuflucht eingekerkert hat. Dies verstößt gegen das Nahrungs-beschränkungsgebot, das Prinz Ian zum Wohle der Gesellschaft für York erlassen hat.
Sir William erklärt, die Weisung des Prinzen nicht absichtlich gebrochen hat. Da sich die Prostituierten in sicherer Verwahrung befinden, ging er davon aus, dass dies tolerierbar sei. Sich von Dirnen in den Gemeinden außerhalb von Yorks zu nähren, hält der Ventrue nicht für praktikabel. Schließlich breitet der Prinz einen Stadtplan von York aus und zieht darauf einen klar abgegrenzten Bereich, in dem das Nähren von Menschen untersagt ist.

Das gilt auch für die Jungen, die Mr. Thorndale als dem Retreat geholt und bei Sir William untergebracht hat. Sie sollen wieder in die Obhut der Nervenheilanstalt übergeben werden. Allerdings ist allen Anwesenden klar, dass das Trinken von Tierblut keine auf Dauer angelegte Lösung sein wird. Irgendwann wird das Tier in ihnen nach menschlicher Vitae verlangen …

Als nächstes besprechen die Vampire die potenzielle Bedrohung, die der Klerus für sie darstellt. Wie gelang es den Geistlichen in der Vergangenheit, der damaligen Gesellschaft auf die Schliche zu kommen? Es werden verschiedene Theorien erörtert. Möglicherweise können erwachte Priester mit Wahrem Glauben spüren, ob ein Mensch an einem Vampirbiss gestorben ist? Mr. Meriwether erinnert daran, dass die Kirche viele Krankenhäuser und Friedhöfe in York unterhält. Durchaus denkbar, dass die Priester auch so auf vampirische Aktivitäten aufmerksam geworden sind. Prinz Ian schlägt einen Feldversuch vor: Sir William soll sich dezent von mehreren Prostituiert in York nähren, ohne ihnen dauerhaften Schaden zuzufügen. Vielleicht lässt sich so ermitteln, wie die Kirche früher von den Vampiren erfahren hat. Zuvor soll Smitty befragt werden, wie genau es zu dem Vorfall gekommen war, bei dem er tagsüber von Kirchenmänner angegriffen wurde.

Sheriff Meriwether soll die Überwachung des Ventrue einstellen.

Weiter informiert der Prinz den Klügel darüber, dass er morgen ein Treffen mit dem ominösen Mr. Masterson haben wird. Der Nosferatu besteht darauf, dass er sich ganz allein mit dem Unbekannten treffen will.

Sir Cedric wird aufgetragen, sich eine andere Bleibe als die Villa Trippelthorn zu suchen. Das Anwesen des Druiden ist wegen den Werwölfen und den Rosenkreuzern als Zuflucht ein zu heißes Pflaster. Da der Tremere derzeit pleite ist, wird er im Buchladen seines Ghuls unterschlüpfen. Sir Cedric bittet Prinz Ian um Lieferung von Tierblut aus dessen Schlachthaus. In Bezug auf die Wolflinge sollen alle Kainskinder zunächst die Füße stillhalten. Mr. Lark und Mr. Bennet, die beiden Ghule, die unter einem Zauberbann geraten sind, müssen das Sicherheitsgründen „aus ihren Diensten entlassen werden.“

Im Bezug auf die Rosenkreuzer stellt sich die Frage, ob Mr. Trippelthorn wirklich tot ist.
Sir Cedric berichtet, dass Ms. Dawson ein magisches Amulett trägt, durch das sie möglicherweise überwacht oder geschützt wird. Ihr Wohnhaus wird durch einen Bannkreis gesichert. O‘Ceallaigh erhält den Auftrag, das Amulett zu rauben. Der Prinz besteht jedoch darauf, dass es keine Toten gibt und der Angriff nicht bei Ms. Dawson zuhause stattfindet. Sir Cedric soll noch prüfen, ob die Ghule von Moonfield verzaubert wurden. Vorerst begibt sich der Malkavianer mit Sir William zu dessen Cottage, um die Knaben Bert und Paul abzuholen. Als die beiden fort sind, wird Sir Cedric von Mr. Wright damit beauftragt, die Aura von Sir William in der nächsten Zeit im Auge zu behalten. Wie entwickeln sich dessen Emotionen in Bezug auf den Prinzen? Zuvor kehrt Sir Cedric noch einmal in die Villa Trippelthorn zurück. Dort packt er seine wichtigsten Sachen ein, regelt seine Angelegenheiten mit dem Ghul Mr. Bennet und zieht dann bei Abe Books ein.

Währenddessen beginnt O‘Ceallaigh im Schutze der Verdunklung das Reihenhaus von Ms. Dawson zu observieren.

Samstag, der 27.03.1884: Während die übrigen Mitglieder des Klügels ihren Aufträgen nachgehen, will Prinz Ian den Abgesandten Mr. Thorndale aufsuchen, um ihm die Ernährungsbegrenzung in Erinnerung zu rufen. Doch an seiner Pension angekommen, erfährt er, dass der Ventrue für einige Nächte abwesend sein wird, um geschäftliche Angelegenheiten zu regeln. Verstimmt hinterlässt Prinz Ian eine Nachricht für Mr. Thorndale. Anschließend sucht er Mr. Smitty in dessen Zuflucht auf und befragt ihn bezüglich seiner Erfahrungen mit dem Klerus. Smitty räumt ein, damals nicht besonders vorsichtig gewesen zu sein. Damals unterhielt er eine Herde, und vielleicht drang darüber etwas bis an die Ohren der Kirche. Jedenfalls wurde er tagsüber in seinem Versteck angegriffen. Einer der Eindringlinge trug ein Bäffchen, nur mit knapper Not gelang Smitty die Flucht in die Kanalisation.

Unterdessen beobachtet O‘Ceallaigh verdunkelt das Reihenhaus, in dem Ms. Dawson lebt. Er betritt den rückwärtigen Garten des Anwesens und nähert sich der Hintertür.
Er kann die Stimmen von zwei Frauen hören. Ms. Dawson scheint Besucht zu haben. Nach zwei Stunden verlässt die fremde Dame das Haus und fährt davon. Die Lichter gehen aus, Ruhe kehrt ein. Geduldig wartet der Brujah zwei weitere Stunden, dann knackt er das Türschloss. O‘Ceallaigh dringt in das Haus ein – brennender Schmerz durchflutet das Kainskind, als ihn der Schutzzauber trifft. Keuchend sinkt O‘Ceallaigh im dunklen Garten zusammen. Doch im Haus bleibt alles ruhig. In der Hoffnung, dass sich der Bannkreis entladen hat, betritt O‘Ceallaigh das Haus erneut. Wieder durchzuckt grausamer Schmerz den Vampir, raubt ihm den Verstand und lässt das Tier von der Kette.

Rauchend und schreiend stürzt er in die Nacht hinaus. BLUT …

In seinem Büro suchen Prinz Ian über das Blutsband grausame Visionen heim: Schmerz, Blut, verzerrte Gesichter, Angst, Tod … etwas Schreckliches ist bei O‘Ceallaigh schiefgegangen!

Blutverschmiert erwacht O‘Ceallaigh eine Straße weiter in einem anderen Haus. Einen Teil des erlittenen Schadens konnte er heilen. Doch dies hat einer sechsköpfigen Familie das Leben gekostet. Bestürzt starrt O‘Ceallaigh auf den Horror, den er angerichtet hat. Da hört er die aufgeregten Stimmen von Nachbarn, die sich dem Haus nähern. Der Brujah flieht.

Alarmiert taucht Prinz Ian in der Trinity Lane auf und fragt Larissa, ob O‘Ceallaigh dort aufgetaucht ist. Sein Mündel verneint dies. Mr. Wright trägt ihr auf, ihn sofort zu benachrichtigen, falls der Brujah sich zeigen sollte. Dann begibt er sich mit seiner Elefantenbüchse wieder auf die Suche nach O‘Ceallaigh. Ihm kommen zwei Kutsche eines Beerdigungsinstitutes entgegen. Er folgt ihnen zu dem Haus, in dem es zu dem Blutbad gekommen ist. Die Polizei ist bereits vor Ort. Verdunkelt schleicht der Nosferatu in das Haus und macht sich ein Bild von der Lage. Um Spuren zu verwischen, legt er zwei Brände mit Petroleumlampen und flieht in der Maske eines Polizisten.

Als Prinz Ian wieder an seinem Gestüt ankommt, ist O‘Ceallaigh bereits dort und hat seine Kleider gewechselt. Seine rechte Hand ist noch durch den Zauber verbrannt. Sie treffen sich im Büro von Prinz Ian, er hat seine Ghulhunde und seine Waffe im Anschlag. Wütend verlangt Mr. Wright eine Erklärung für diese neue Katastrophe. O‘Ceallaigh hatte die Order „keine Toten“ und „nicht bei ihr zuhause“. O‘Ceallaigh erklärt, dass der Überlebensinstinkt des Tieres ihn dazu getrieben hat. Seid er in York ist, versuche er, dem Prinzen und der Gesellschaft zu dienen. Er haben nur an Informationen über die Rosenkreuzer kommen wollen. Die Opfer dieser Nacht habe er nicht gewollt.
Der Prinz fährt ihn an, er könne nur wissen, was der Zwang des Blutsband will. Nicht, was O‘Ceallaigh aus eigenem Antrieb wollte oder nicht wollte. Der Brujah erklärt, zu Buße in die Wälder zu gehen und nicht zurückzukehren, bis er sich die Wiederaufnahme in die Gesellschaft verdient habe. Vielleicht gelingt es ihm, die Hütte aus Sir Cedric Vision zu finden. Vielleicht fällt er unter den Klauen der Wolflinge. Prinz Ian knurrt eisig, dass ihm beides recht ist. Dann trennen sich ihre Wege. In einem stinkenden Kanal verkriecht sich O‘Ceallaigh vor dem morgigen Sonnenaufgang.

Sonntag, der 28.03.1884: Sir Cedric fährt zum Cottage von Sir William. Doch Hausdiener Bartholomew teilt ihm mit, dass sein Herr und Meister nicht nachhause gekommen ist.
In der Zeitung liest er von einem schrecklichen Terroranschlag in der letzten Nacht.
Den Ermittlungen nach wurde eine ganze Familie ausgelöscht, jedoch nur, um die Yorker Polizei zum Tatort zu locken. Als die Beamten dort ermittelten, kam es zu einem Bombenanschlag, der das Haus in Brand setzte. Vier Polizisten erlitten erhebliche Verbrennungen. Es gibt auch die Phantomzeichnung eines scheinbar ägyptischen Mannes in Polizeiuniform. Der Artikel nimmt auch Bezug auf einen alten Bombenanschlag in London. Nach dem Studium der Zeitung macht sich der Tremere weiter daran, auf die Friedhöfen nach Trippelthorn Grabstelle zu suchen.

In der Kanalisation erwacht O‘Ceallaigh. Ihr wird klar, dass er sein Todesurteil unterzeichnet, wenn er die Wälder um York betritt. Doch zurück zu den anderen kann er auch nicht. Verdunkelt zieht er durch die Stadt. Was soll er nur tun ..?

Prinz Ian beauftragt Sheriff Meriwether, bei der Polizei herauszufinden, wie der Stand der Ermittlungen bezüglich der Geschehnisse der letzten Nacht ist.
Um Mitternacht erscheint der Nosferatu in Gestalt eines Totengräbers am Clifford‘s Tower.
Mit dem letzten Glockenschlag betritt ein groß gewachsener Mann mit schwarzem Vollbart und kantigem Gesicht die Szenerie. Er trägt einen Zylinder und einen groben Mantel, seine Nase ist schon einmal gebrochen geworden. Der Mann stellt sich als Mr. Masterson vor. Prinz Ian erkennt, dass der Kerl keinen Atem ausstößt, der in der kalten Nachtluft kondensieren würde. Der Frage nach seinem Clan weicht Mr. Masterson aus. Er beteuert, dass er nichts gegen die Anwesenheit der Neuankömmlinge in York habe. Allerdings schätze er seine Freiheit. Deshalb werde er dem Prinzen weder Gefolgschaft schwören noch sich von hier vertreiben lassen. Weiter fordert Mr. Masterson, dass Smitty aus der Stadt verbannt werden sollte. Er sei ein Lakai des „Idioten“ Mithras und man können ihm nicht trauen. Prinz Ian fühlt Mr. Masterson weiter auf den Zahn und erfährt, dass dieser Mithras früher einmal begegnet zu sein scheint. Jedenfalls hat er Angst vor dem mächtigen Ventrue. Mr. Masterson räumt ein, für die Leichen im Bestattungsinstitut von
Mr. Lark verantwortlich gewesen zu sein; jedoch nicht für die keltischen Zauberzeichen. Wegen der Zauberer, der Wolflinge und dem erwachten Priestern sei äußerste Vorsicht geboten. Mr. Masterson spricht den Zeitungsartikel an, solche Aktionen sind gefährlich. Masterson will keine neue Vampirjagd in York.
Während des Gespräches hat Prinz Ian das Gefühl, dass Mr. Masterson hin und wieder kurz ins Stocken gerät, als habe er sich verplappert. So bezeichnet er O‘Ceallaigh als „Problembrujah“. Und er weiß, dass Trippelthorn versucht hatte, Broken Bones zu vernichten…

Der Lazarener-Kult versuchte seinerseits die wahre Untersterblichkeit zu erlangen.
Dies hatte grässliche Experimente zur Folge. Der Kult wurde mit vereinten Kräften der Werwölfe, Magi und Geistlichen zerschlagen. Zu den Wolflingen und Zauberern kann
Mr. Masterson wenig sagen, dass der Prinz nicht schon erfahren hat. Insgesamt scheint der Vampir nicht so selbstsicher zu sein, wie er sich gibt.
Schließlich beendet Prinz Ian das Gespräch und verlässt den Clifford‘s Tower. Zu Hause übt der Nosferatu sich darin, die Gestalt von Mr. Masterson nachzuahmen.

O‘Ceallaigh hat im Beerdigungsinstitut von Mr. Lark sein Basislager aufgeschlagen.
Dort verfasst er einen Brief an Ms. Dawson und bittet sie um ein Treffen morgen Abend
um 21:00 Uhr im Restaurant Klosterkeller.
Unterschreiben tut er mit Sir Cedric Camberborough.

Im Elysium treffen sich Sir Cedric, Mr. Meriwether und Moonfield mit Prinz Ian.
Der Prinz fragt, was mit Sir William ist, und erfährt von Sir Cedric dass der Ventrue die Stadt auf unbestimmte Zeit verlassen hat. Mr. Wright ist erzürnt und beauftragt seinen Ghul, den Hausdiener von Sir William herbeizuschaffen. Dann berichtet der Prinz von O‘Ceallaighs Verbannung. Zum den Ermittlungen zum Bombenanschlag sagt Sheriff Meriwether aus, dass die Ermittlungen laufen und sogar Scotland Yard eingeschaltet wurde. Der Prinz berichtet von seinem Treffen mit Masterson. Mr. Meriwether berichtet, eine Person, auf die die Beschreibung des Prinzen zutrifft, gesehen zu haben. Entweder bei Mr. Thorndale oder bei Sir Williams Anwesen, da ist er sich nicht ganz sicher.

Der Gangrel erhält den Auftrag, nach dem Mann Ausschau zu halten.

Bartholomew erscheint vor dem Prinzen. Er ist sehr nervös und berichtet, dass sein Herr seid dem 26.03.1884 verschwunden ist. Moonfield erklärt verunsichert, dass er sich daran erinnern kann, in der Nacht die beiden Jungen vom Cottage abgeholt zu haben. Allerdings hat er keine Erinnerung daran, sich von Sir William verabschiedet zu haben.
Sir Cedric wirft einen Blick auf seine Aura, kann jedoch nur sehen, dass Moonfield ein Vampir ist. Bartholomew enthüllt weiter, dass auch die Prostituierten seines Meisters verschwunden sind. Nur er und Sir William selbst hatten einen Schlüssel zu deren Verlies, Einbruchsspuren gibt es nicht. Mr. Meriwether und Sir Cedric brechen zum Cottage auf, um zu ermitteln, was aus Sir William geworden ist.

Um 21:00 Uhr betritt Ms. Dawson den Klosterkeller. O‘Ceallaigh geht ihr in anderer Gestalt hinterher und erkennt, dass sie unter ihrem Kleid eine Kette trägt. Ob es das magische Amulett ist, kann der Brujah nicht sagen. Er verlässt das Restaurant und wartet, ob
Ms. Dawson den Klosterkeller wieder verlässt. Um 22:00 Uhr fährt eine Kutsche vor, die junge Frau steigt ein und fährt davon. O‘Ceallaigh nimmt die Verfolgung auf. Die Droschke hält im Norden von York in einem Villenviertel. Zwei Leute steigen aus: Ms. Dawson und der bieder gekleidete Mann, mit dem sie schon beim letzten Mal im Klosterkeller gewesen ist. Die Kutsche fährt ab, die beiden Menschen verschwinden in der Villa. Auf den Briefkasten der Royal Mail steht als Name U. Trippelthorn. Dieses Anwesen wird nicht von einem Bannkreis geschützt. Verdunkelt schleicht sich O‘Ceallaigh in den Garten. Durch ein Fenster kann er Ms. Dawson, den Biedermann und eine fremde Frau mit schwarzem, gelockten Haar sehen. Plötzlich springt eine Katze auf den Tisch der Gesellschaft und faucht das Fenster an. Die dunkelhaarige Frau steht auf und tritt an die Terrassentür heran, ihre Augen glühen wie die der Katze. O‘Ceallaigh tritt den Rückzug an, verfolgt wird er nicht. Außerhalb des Grundstückes wartet er ab, bis erneut eine Kutsche vorfährt.

Der Biedermann kommt aus der Villa und spricht mit dem Kutscher. Das Gefährt setzt sich in Bewegung, ohne jemanden mitzunehmen.

Derweil haben Sir Cedric und Mr. Meriwether das Cottage von Sir William erreicht. Der Ventrue scheint keine Reisekoffer gepackt zu haben. Im Kellerraum des Prostituierten hängen schwere Ketten an den Wänden. Als der Tremere sie mit Auspex untersucht, stellt er fest, dass dort eine der Frauen angekettet gewesen ist. Aber jemand Unbekanntes hat sie befreit und fortgebracht. Er kann die Erleichterung der Frau spüren. Sie suchen das ganze Haus ab, können jedoch weder die Kleidung noch die Asche von Sir William finden. Sir Cedric stellt den Stockdegen sicher, den er einst für den Ventrue herstellte.
Mr. Meriwether erstattet Bericht an den Prinzen, das Schicksal von Sir William ist unklar. Ist er geflohen oder wurde er vernichtet?

Die letzten Ereignisse haben in Prinz Ian den Entschluss reifen lassen, dass es unmöglich ist in York weiterhin eine Gesellschaft für das Empire zu halten. Er beauftragt den Sheriff, ein Fluchtplan auszuarbeiten. Es gelingt Meriwether ein Schiff zu organisieren, dass morgen Nacht von York nach Kingston fahren wird. Prinz Ian beauftragt ihn, Sir Cedric, Moonfield und die Gesandten zu informieren. Der Gangrel macht sich auf den Weg.

Im Retreat hat Moonfield unerwartet Besuch von Beth, der sterblichen Schwester von O‘Ceallaigh erhalten. Sie berichtet ihm, dass sie die Damen, die er zu ihr brachte, in Sicherheit gebracht hat. Nun wolle sie aber nicht mehr mit ihm zu tun haben. Der Malkavianer ist verwirrt, er weiß nicht genau, was Beth ihm sagen will. Da wird O‘Ceallaigh angekündigt, und Beth verabschiedet sich. O‘Ceallaigh berichtet Moonfield von seine Beobachtungen und bittet ihn herauszufinden, wem die Villa gehört, in der Ms. Dawson Zuflucht gefunden hat. Dann soll Prinz Ian informiert werden und Moonfield soll um die Wiederaufnahme von O‘Ceallaigh bitten.

Montag, der 30.03.1884: Bei Prinz Ian taucht der Ghul Mr. Fitzgerald aus dem Bordell an der Trinity Lane auf und erklärt, dass eine Beth O‘Ceallaigh ihn dringen zu sprechen wünsche. Als er die Frau trifft, ist sie um Jahre gealtert. Beth erklärt ihm, dass sie dem Klüngel etwas schuldig sei. Dann berichtet Beth, dass sie in den letzten Wochen sporadisch Kontakt zu Moonfield hatte. Jedoch schien er sich nicht immer an ihre letzten Treffen erinnern zu können. Er wollte, dass Beth dem Priester Andrew McPherson Informationen gab, um den Klüngel in eine Falle zu locken. Vor vier Nächten brachte er ein paar verängstigte Frauen zu ihr, die er vor einem Monster gerettet habe. Um das Monster habe er sich „gekümmert“ und nun sollte Beth den Frauen helfen, aus der Stadt zu verschwinden. Er schien ganz der Mann zu sein, der sie damals vor Valerius‘ Häschern beschützt und nach York gebracht hatte. Doch gestern Nacht suchte Moonfield sie erneut auf und schien wie ausgewechselt gewesen zu sein. Er verlangte von Beth dafür zu sorgen, dass Ian und die anderen die Stadt nicht verlassen können. Doch sie hat den Priester auf eine falsche Fährte gelockt, so dass die Vampire die Stadt sicher per Schiff verlassen können. Beth hofft, in Zukunft nie wieder etwas von den Kainskindern zu hören.

Wenige Zeit später steht Prinz Ian am Bug des Schiffes, dass ihn und seine letzten Getreuen aus York herausbringt. Das hehre Ziel, in York wieder eine geeinte
Vampirgesellschaft zu etablieren,ist gescheitert. Mit Vampiren, die sich ob ihrer Gelüste nicht an die Gesetze der Stadt halten, impulsiven Problembereitern und gespaltenen Persönlichkeiten wäre dies an jedem Ort der Welt schwierig gewesen. Doch hier, wo Zauberer, Priester und Wolflinge eigene Ziele verfolgen, war das Experiment zum Scheitern verurteilt. Langsam fällt York hinter ihnen zurück und das Schiff verschwindet der Dunkelheit…

— Ende —

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzhinweise: Die E-Mailadresse wird an den Dienst Gravatar übermittelt (ein Dienst der Wordpress Entwickler Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu sowie generell zur Verarbeitung Deiner Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir Dich auf unsere Datenschutzerklärung. Du kannst gerne Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.

− 2 = 2