Der Aufstieg von York 4 – Der Eklat

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Dienstag, der 23.03.1884: In den Räumen des Bestattungsinstitutes von Mr. Lark stecken die Vampire die Köpfe zusammen und beraten, was zu tun ist. Wer hat die Ghule von Sir Cedric und O‘Ceallaigh verzaubert und ist dem Klüngel schon gefährlich nahe gekommen? Vermutlich steckt Ophelia Dawson dahinter, die junge Erbin des ermordeten Druiden Trippelthorn. Sie fassen den Beschluss, dass der Tremere als Botschafter der Stadt mit Ms. Dawson Kontakt aufnehmen soll. Möglicherweise gelingt es, eine Einigung zu erzielen, damit die Magierin sich zukünftig aus den Angelegenheiten der Kainskinder heraushält. Zuvor will sich Sir Cedric seinen Ghul vorknöpfen und dessen Geist erforschen, um dort einige Antworten zu erhalten. Da das Bestattungsinstitut nicht mehr sicher ist, kriecht O‘Ceallaigh vorerst auf der Ranch von Prinz Ian unter. Die Vampire trennen sich und verabreden sich für die morgige Nacht um 20:00 Uhr am Clifford‘s Tower.

Sheriff Meriwether sucht Detektive Sergeant Joshua Flint auf und bringt ihm die entleihende Polizeiakte zurück. Anschließend fliegt der Gangrel zwecks Beschattung zum Droschkenservice von Mr. Smitty und versinkt vor dem Morgengrauen im Schoß der Erde. Auf seinem Landhaus angekommen, beauftragt Sir William seinen Hausdiener einen Detektiven auf Ms. Dawson anzusetzen.

Zu dieser Zeit macht sich Sir Cedric im Schutze der Verdunkelung auf den Heimweg zur Villa Trippelthorn. Plötzlich bemerkt er zwei kräftige Wölfe, die seiner Fährte zu folgen scheinen. Schon hetzten die Kreaturen heran und wachsen von Tieren zu mächtigen Kriegsbestien heran. Die Wolflinge holen den Vampir ohne Schwierigkeiten ein und werfen ihn zu Boden. Klauen und Fänge schnappen nach Sir Cedrics totem Fleisch. Aber es gelingt ihm, seinen Flammenden Silberdegen zu ziehen und die Werwölfe zu verwunden. Verletzt lassen die Wolflinge von ihm ab und verschwinden im Dunkel der Nacht. Schwer verletzt schleppt sich Sir Cedric zur Villa, während ein zorniges Heulen durch die Nacht klingt. Seinem Ghul Mr. Bennet hinterlässt er eine schriftliche Nachricht, dass er  Ms. Dawson zur morgigen Nacht in die Villa Trippelthorn einlädt.

Mittwoch, der 24.03.1884: Als sich Sir Cedric nach Sonnenuntergang erhebt, ist er immer noch schwer gezeichnet durch die Attacke der gefürchteten Werwölfe. Ms. Dawson hat ihm eine Nachricht hinterlassen: Leider kann sie seiner Einladung nicht annehmen, da sie schon eine Verabredung zu einem Geschäftsessen im Restaurant Klosterkeller bei  St. Andrews hat. Aber Sir Cedric dürfe dort gern ab 21:00 Uhr vorbei schauen.

Sheriff Meriwether beobachtet, wie Mr. Smitty mit einer Kutsche in die Stadt fährt und folgt ihm auf Fledermausflügeln. Die Droschke fährt Richtung Osten und nähert sich dem Stadtrand, wo das Retreat liegt. Smitty lenkt sein Gefährt jedoch vorher nach rechts in eine Seitenstraße und fährt zu einer kleinen Pension. Der Gangrel beobachtet, wie Mr. Thorndale aus dem Gebäude tritt und in die Kutsche einsteigt. Mr. Smitty fährt nun zum Retreat. Sheriff Meriwether muss sich entscheiden: weiter observieren oder zum Treffpunkt am Clifford´s Tower aufbrechen. In Fledermausgestalt macht er sich auf den Weg zurück zur Innenstadt.
Dort angekommen, sind bis auf Moonfield alle Mitglieder der Klüngels bereits versammelt. Der Malkavianer taucht auch nach längerem Warten nicht auf. Mr. Meriwether erklärt, dass Mr. Smitty den Abgesandten von Edinburgh wahrscheinlich zur Domäne des Malkavianers gefahren hat. Sir Cedric berichtet von seiner Begegnung mit den Wolflingen, die alle sehr beunruhigt. Zu 21:00 Uhr wird Sir Cedric zum Klosterkeller aufbrechen und O‘Ceallaigh wird ihn zum Schutz und Service begleiten. Für alle Fälle überreicht ihm Prinz Ian einen Revolver, der mit Silberpatronen geladen ist. Mr. Meriwether hingegen soll nach Moonfield sehen und anschließend Mr. Smitty weiter beschatten.

Nachdem er die Irrenanstalt erreicht hat und wieder Menschengestalt angenommen hat, erfährt Mr. Meriwether von Dr. Harrison, dass er Moonfield heute Nacht nicht gesehen hat. Das sei aber nichts Ungewöhnliches. Einen Mann namens Angus Thorndale hat der Doktor auch nicht gesehen. Die Matrone Elisabeth kommt hinzu. Sie hat Moonfield nicht gesehen, dessen Zimmer sei abgeschlossen und niemand hat sich auf ihr Klopfen gemeldet. Da die Räumlichkeiten ohne Moonfields Zustimmung nicht geöffnet werden sollen, wartet der Gangrel vor dem Retreat, ob der Vampir sich zeigt.

Im Schatten der Kirche St. Andrew läuft Sir Cedric und O‘Ceallaigh ein unangenehmer Schauer über den Rücken. Heiliger Boden, sie sind dort nicht willkommen …
Der Tremere betritt das Restaurant Klosterkeller allein, der Brujah wartet draußen.
Magie kann Sir Cedric in dem Tonnengewölbe nicht wahrnehmen. Der Concierge leitet ihn zu einer Nische, in der eine junge, propere, rothaarige Frau mit Sommersprossen zusammen mit einem gleichaltrigen, biederen Herrn speist. Die Dame stellt sich tatsächlich als Ophelia Dawson heraus. Auf der Frage nach ihrem Interesse an der Villa Trippelthorn erklärt Ms. Dawson, dass sie aus Höflichkeit nachfragen wollte, nach dem sie das Erbe abgewickelt hat. Es stellt sich heraus, dass sie das Objekt nicht persönlich von dem verstorbenen Mr. Trippelthorn geerbt hat. Tatsächlich ging die Villa samt Grundstück an eine Gesellschaft, deren ehrenamtliche Schatzmeisterin Ms. Dawson ist. Beruflich ist sie als Krankenschwester tätig. Der Name des Vereins ist

„Societas Rosicruciana in Anglia“

Sir Cedric erinnert sich, dass er schon einmal von dieser Gruppe gehört hat, die als ein Nebenzweig der Freimaurer gilt. Weiter berichtet Ms. Dawson, dass der Verein keine Verwendung mehr für das Anwesen hatte und es daher gewinnbringend veräußert hat.
Sie hatte nur aus Höflichkeit nachfragen wollen, ob mit der Liegenschaft alles in Ordnung ist. Nun betritt O‘Ceallaigh den Klosterkeller und fragt sich zur Sitzgruppe von Ms. Dawson durch. Sir Cedric bemerkt sein Kommen und sucht noch einmal nach Spuren von Magie. Unter dem hochgeschlossenen Kleid schimmert nur für ihn sichtbar eine silbrige Aura durch, vermutlich eine verzauberte Halskette oder ein ähnlicher Talisman. Sir Cedric verabschiedet sich von den beiden Menschen und die Vampire verlassen die Lokalität.

Im Retreat hat sich derweil nichts getan. Mr. Meriwether verlässt die Anstalt, nährt sich, steckt in seiner Zuflucht einige Waffen gegen Wolflinge ein und macht sich auf den Weg zu Smitties Unterkunft.

Sir Cedric und O‘Ceallaigh treffen sich mit Prinz Ian und erstatten Bericht. Sir Cedric erklärt, dass die „Societas Rosicruciana in Anglia“ – oder einfacher: Rosenkreuzer – ein aufklärerischer Orden ist, der nach einer fiktiven Romanfigur genannt worden ist. Sein Ziel ist es, die Gesellschaft aufzuklären, doch auch an Parallelwissenschaften, Mystizismus, Okkultismus und Spiritismus sind dessen Mitglieder sehr interessiert. Der Orden stellt eine Untergruppe der Freimaurerloge dar. Sir Cedric hat beschlossen, noch einmal unter vier Augen mit Ms. Dawson zu sprechen und macht sich auf den Weg zu ihrer Wohnadresse. O‘Ceallaigh begleitet ihn verdunkelt, Prinz Ian bricht zum Elysium auf.

Um Mitternacht erreicht die Kutsche von Ms. Dawson ihr Ziel. Sir Cedric spricht sie an und fragt direkt, warum sie seinen Bediensteten mit einem Zauber belegt hat. Ms. Dawson ist sehr irritiert, dass der Tremere vor ihrem Haus auf sie gewartet hat. Die Frage nach Zauberei bringt sie völlig aus dem Konzept. Ms. Dawson weicht vor Sir Cedric zurück, flieht ins Haus und verriegelt die Tür zweifach. Der Ire lässt die Verdunkelung fallen und erklärt Sir Cedric, dass die gute Dame ihn offensichtlich für einen gestörten Stalker hält. Es fällt dem Tremere wie Schuppen von den Augen: nicht Ms. Dawson selbst ist magiebegabt, sondern nur ihr Schmuckstück, das sie um den Hals trägt, ist magisch.
Von der Existenz wahrer Magie hat Ms. Dawson offensichtlich keine Ahnung. Das lässt darauf schließen, dass die Frau nur eine Marionette ist, die genau so wie die Ghule von dem eigentlichen Magus benutzt wird. O‘Ceallaigh fragt nach, ob sie der Dame das Amulett wegnehmen sollen, doch Sir Cedric erachtet diesen Schritt im Augenblick nicht für sinnvoll. Sie beschließen stattdessen, nun den Geist von Mr. Lark erneut zu ergründen und kehren zum Bestattungsinstitut zurück.
Als sie die Kellertreppe herabsteigen, nehmen sie den strengen Geruch von Kot und Urin wahr. Den Vampiren wird bewusst, dass sie den Ghul schon seit der gestrigen Nacht eingesperrt haben. Mr. Lark ist mit den Nerven ziemlich am Ende, was verständlich ist, da er gegen den Durst Methylalkohol getrunken hat (das Sehvermögen ist auch nicht mehr das beste). O‘Ceallaigh gibt dem armen Kerl Vitae zu trinken. Sir Cedric stellt fest, dass der Zauber, der Mr. Lark in der letzten Nacht umgeben hat, nun erloschen ist. Erschöpft aber satt legt sich der Ghul schlafen. Sir Cedric ist noch geschwächt durch den Angriff der Wolflinge, doch es gelingt ihm, die telepathische Brücke aufzubauen. Erneut findet er sich in dem nächtlichen Nebelwald wieder. Die Fenster des Blockhauses sind nun nicht mehr erleuchtet, sondern blind und schwarz. Als er das Haus betritt, brennt kein Feuer im Kamin, alles wirkt staubig und verlassen. Der Wald draußen wirkt kalt und bedrohlich, ein Heulen erklingt in der Nähe. Sir Cedric lässt sich nicht beirren und durchsucht die Hütte. Im Lichte eines flammenden Degens findet er eine zerfledderte Zeitung.
Etwas schleicht um die Hütte, kratzt an der Türe. Die Zeitung ist kaum noch zu entziffern, sie stammt aus dem Jahre 1860. Der einzige noch lesbare Artikel berichtet über die Gründung einer Ortsgruppe der Rosenkreuzer in York. Auf einem Foto ist das Gesicht des ersten Vorsitzenden zu sehen, es handelt sich eindeutig um Mr. Umbergail Trippelthorn. Die Vision des Hauses verblasst und Sir Cedric findet sich wieder im Bestattungsinstitut mit O‘Ceallaigh und Mr. Lark wieder.

Donnerstag, der 25.03.1884: Moonfield erwacht im Retreat, von Alpträumen geplagt und macht sich schnellstmöglich auf den Weg zum Clifford‘s Tower. Auf dem Weg fällt ihm eine Zeitung ins Auge, die verkündet, dass heute bereits Donnerstag ist. Verwirrt bleibt der Malkavianer stehen. Was ist mit der gestrigen Nacht passiert? Er kann sich beim besten Willen an Nichts erinnern! Moonfield macht auf dem Absatz kehrt und hastet zum Elysium. Doch der Prinz ist in der heutigen Nacht noch nicht in der Trinity Lane angekommen. Also macht sich Moonfield auf den Weg zu dessen Landhaus.
Dort berichtet O‘Ceallaigh Prinz Ian von der zweiten Begegnung zwischen Ms. Dawson und Sir Cedric, sowie von den Erkenntnissen, die der Tremere im Geist von Mr. Lark gewinnen konnte. Trippelthorn hatte (hat?) auf jeden Fall mit den Rosenkreuzern zu tun. Anschließend bricht der Brujah per Kutsche zur ehemaligen Villa des ermordeten Druiden auf. Dann trifft Moonfield ein und fragt verwirrt, ob er gestern zum Clifford‘s Tower gekommen ist. Der Prinz muss dies verneinen, Moonfield fehlt tatsächlich eine ganze Nacht. Prinz Ian berichtet, was in der Nacht vom 24.03.1884 alles geschehen ist.

Auf dem Gestüt von Sir William kündigt der Ghul Fitzgerald seinem Meister Besuch an:
es ist der Abgesandte Angus Thorndale. Der Ventrue wird von zwei apathischen Knaben, Bert und Paul, begleitet. Mr. Thorndale erklärt, dass er die Kinder aus dem Retreat von Mr. Moonfield „entliehen“ habe. Da er in den kommenden Nächten geschäftlich unterwegs sein wird, bittet Mr. Thorndale darum, die Kelche in die Obhut von Sir William übergeben zu dürfen. Da die Angelegenheit mit dem Malkavianer abgestimmt wurde und er um die Komplikationen weiß, welche die Clansschwäche der Ventrue mit sich bringt, willigt Sir William ein. Der Abgesandte fragt, ob Sir William nicht mal nach Edinburgh kommen möchte. Der Seneschall weicht aus, ist aber nicht abgeneigt. Mr. Thorndale überreicht Sir William eine Visitenkarte mit seiner Adresse in York. Bert und Paul werden in einem Zimmer des Landhauses eingesperrt, weitere Kinder sollen in den folgenden Nächten überführt werden.

In der Villa Trippelthorn macht sich Sir Cedric unterdessen an die telepathische Erforschung seines eigenen Ghuls Mr. Bennet. Der Zauber ist bereits schwächer geworden, aber der Ghul schildert Ms. Dawson noch immer als überaus liebenswerte Person. Dabei beschreibt er die gleiche Frau, die Sir Cedric gestern im Klosterkeller traf. Als er in den Geist des Mannes eindringt, findet sich der Tremere auf einer Sommerwiese voller Blumen, Schmetterlinge und freudigem Lachen wieder. Anscheinend ist Bennet völlig vernarrt in die Frau. Der Zauber scheint anderer Art als der Bann zu sein, dem Mr. Lark unterworfen wurde. Eine Spur von Mr. Trippelthorn findet Sir Cedric nicht. Verdunkelt macht sich Sir Cedric auf den Weg zum Haus von Ms. Dawson.

Als O‘Ceallaigh bei der Villa Trippelthorn eintrifft, hat der den Hausherrn knapp verpasst. Der Brujah wartet im Salon und ahmt durch Verdunkelung das Äußere von Trippelthorn nach, um dessen Blickwinkel einnehmen zu können.

Sir Cedric erreicht das Haus von Ms. Dawson und stellt fest, dass das Gebäude mit einem Schutzzauber gesichert wurde. Verdunkelt betritt er den Garten, die Vorhänge sind zugezogen, jemand spielt Klavier. Sir Cedric wirft mit Steinchen, bis Ms. Dawson nach Draußen sieht. Der Tremere wendet Telepathie an, kann jedoch keinen Kontakt zum Geist der Frau herstellen. Sir Cedric verlässt das Grundstück und winkt eine Kutsche herbei. Auf dem Bock sitzt Smitty. Der Tremere lässt sich Heim fahren, niemand bemerkt, wie Mr. Meriwether ihnen in Fledermausgestalt folgt.

Unterdessen ist Moonfield im Retreat angekommen. Dort erfährt er, dass die Vormundschaft für zwei hier eingewiesene Jungen per richterlichen Beschluss auf Sir William übertragen wurde. Ein Mann namens Thorndale hatte sie abgeholt. Fassungslos starrt Moonfield auf das Schreiben des Gerichtes. Umgehend bricht er zum Anwesen des Ventrue auf. Dort überschüttet er Sir William wütend mit Vorwürfen, wie er es nur wagen kann, Kinder aus seiner Domäne zu entfernen, damit sie Thorndale als Nahrungsquelle dienen können. Sir William weist empört alle Anschuldigungen über eine angebliche Ventrueverschwörung von sich. Er ist davon ausgegangen, dass dies mit Moonfield abgesprochen wurde. Als Sir William sich das angeblich richterliche Dokument ansieht, fällt ihm die geschwungene, elegante Handschrift auf. Es ist die selbe, in der Moonfields Alter Ego einst die Worte „Juliette is a traitor“ niederschrieb. Moonfield hingegen behauptet, dass könne nicht sein. Die Ventrue haben sich seine gestrige Unpässlichkeit zu Nutze gemacht. Sir William schlägt vor, zu Adresse von Ms. Thorndale zu fahren, um die Angelegenheit zu klären.

In der Villa Trippelthorn treffen Sir Cedric und O‘Ceallaigh aufeinander. Der Brujah überbringt die Anweisung des Prinzen: Der Tremere soll schnellstens herausfinden,
ob Trippelthorn wirklich tot ist oder noch immer im Hintergrund die Fäden zieht.

Sir William und Moonfield treffen Mr. Thorndale in der Pension an. Der ist äußerst irritiert, als Mr. Moonfield erklärt, dass die Kinder gegen seinen Willen aus dem Retreat entfernt wurden. Mr. Thorndale beteuert, dass Moonfield das fragwürdige Dokument selbst aufgesetzt hat. Moonfield hingegen, dem die letzte Nacht fehlt, besteht darauf nicht erwacht zu sein und dass er nicht den notwendigen Bildungsstand hat, um ein richterliches Schreiben zu fälschen. Die Situation ist äußerst verfahren, Sir William bemüht sich um Schlichtung. Widerwillig wird eine Einigung erzielt: Thorndale kann Bert und Paul behalten, wird allerdings keine weiteren Kinder aus dem Retreat erhalten. Bevor er York verlässt, wird der die Jungen wieder in die Obhut der Irrenanstalt übergeben. Moonfield verlässt die Pension. Sir William und Mr. Thorndale unterhalten sich noch kurz über die Situation.

Um 02:30 Uhr fährt Mr. Smitty zur Pension und holt Mr. Thorndale ab. Mr. Meriwether beobachtet, wie sie zur Trinity Lane fahren und der Ventrue das Elysium betritt.
Von dort wird eine Nachricht an Prinz Ian verschickt, der wenig später eintrifft. Der Gangrel hängt sich als Fledermaus ins Fenster und hört zu, wie sich die beiden anderen Männer unterhalten. Mr. Thorndale berichtet von dem Vorfall und das es anscheinend ein ernsthaftes Problem mit dem Malkavianer gibt. Der Prinz erklärt, dass ihm der Zustand von Moonfield bekannt ist. Lange Zeit war er stabil, Mr. Thorndale soll dies bitte nicht persönlich nehmen. Der Gesandte gibt sich damit zufrieden und lasst sich von Smitty zurück fahren. Erneut heftet sich Mr. Meriwether an ihre Fersen.

Als der Prinz wieder auf seinem Cottage ankommt, erwarten ihn dort Sir William und O‘Ceallaigh. Zunächst unterhält sich Prinz Ian mit O‘Ceallaigh und erklärt, dass er soeben erfahren hat, dass Sir William allen Anschein nach Menschen zur Nahrungszwecken auf seinem Grundstück eingesperrt hat. Nach Thorndales Aussage befinden sich dort zwei Jungen aus dem Retreat und ein paar Prostituierte, die Sir William für seine eigenen Bedürfnisse dort hält.
Gemeinsam gehen sie zu Sir William in den Salon. Sir William berichtet ebenfalls über den unschönen Zwischenfall mit Moonfield und Mr. Thorndale. Auch die verdächtige, elegante Handschrift, in welcher der Malkavianer das richterliche Dokument geschrieben hat, erwähnt er. Prinz Ian erklärt, dass er schon davon gehört hat. Offenkundig hat Moonfield seine Geisteskrankheit nicht überwunden.
Dann kommt der Prinz auf die Gefäße zu sprechen, die Sir William auf seinem Cottage eingesperrt hat. Prinz Ian erklärt, dass er ausdrücklich verboten habe, sich in York von Menschen zu ernähren. Sir William sagt, er sei davon ausgegangen, dass damit nur die Innenstadt gemeint war, nicht seine Zuflucht am Stadtrand. Der Prinz hält dagegen, dass er seinerzeit gesagt hatte, Sir William solle sich im Leeds nähren, da nur das Blut von Prostituierten sein Unleben erhält. Doch der Ventrue meint, dass sei zu aufwändig für ihn und unter diesen Umständen könnte er nicht in York verbleiben. Wütend knurrt der Nosferatu, er als Prinz habe eine eindeutige Anweisung erteilt und Sir William könne sich nicht einfach eine eigenen Interpretation erlauben. Verärgert bittet Prinz Ian seinen Brujah, Sir William nach Draußen zu geleiten. Er will lieber in Ruhe überlegen, wie mit der Situation umgegangen werden soll…

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