Die Saat des Zorns – Teil 3 (Jotun)

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9. Firun, nachmittags

Wir lernen Linwen Eulenflug kennen, Ältester und Bogenbauer der Sturmwächter. Er kannte die Rondra-Geweihte Leondril Leuenzunge von Donnerbach vor 400 Jahren, deren Geist Karakal nun erlösen soll. Er nennt Ariolan Weißstab als Experte für Drachenkulte. Ariolan weilt derzeit ebenfalls hier. Die Sturmwächter sind seit 1000 Jahren in diesem Tal ansässig und webten nach den Magierkriegen (590 BF) den Schutzbann, der nun zusammen gebrochen ist. Die Sturmwächter können die Ruinen nicht betreten, da sie Alpträume bekommen, die Ihnen den Verstand rauben.

Um den Bann zu erneuern, müssen wir die Manifestation einer großen dämonischen Macht austreiben (Gamelon sprach ebenfalls davon) und den Bann neu weben, wofür der Rat der 8 seit 500 Jahren verantwortlich ist. Leider ist ein Mitglied des Rates, Eiliniel Wasserreiter, Bruder von Linwen, abtünnig geworden und hat sogar den Pfeil auf mich abgeschossen. Eiliniel trauert um seine Gefährtin Lynissel Buchenlachen, die in den letzten 100 Jahren zwei Mal von Magiern entführt und gefoltert wurde (um die Lage der Ruinen zu erfahren) , was Ihren Verstand zerbrach. Keine Heilerin konnte sie bisher heilen. Die Elfe wurde in der Nähe des Dorfes Broggen gefangen gehalten, wahrscheinlich gar in der selben Hütte, in der wir später die Leiche einer anderen Elfe fanden. Die erste Entführung geht auf Turolfus Tricorius zurück, die zweite möglicherweise auf Regismund von Kaltenstein und seine Leute.

Eiliniel zog aus, um die Menschen zu strafen und brachte die Saat des Zorns über Broggen (möglicherweise ein Ritual, welches die Natur gegen die Menschen aufbrachte und erklärt, warum die Bäume sich so merkwürdig verhalten). Diese extreme Maßnahme wurde von den Sturmwächtern nicht gut geheißen, was zu seinem Ausschluss führte. Sollte es nicht gelingen, Lynissel zu heilen, wird auch sie ausgeschlossen werden müssen, da ihr Geist zu instabil geworden ist. Kann Theriak ihr helfen?

Ich kann die Aufgabe des fehlenden Ratsmitglieds nicht ausfüllen und so müssen wir versuchen, Eiliniel zur Vernunft zu bringen, eventuell, indem wir seine Gefährtin heilen und den zweiten Entführer finden und bestrafen. Keldren von den Eichen besuchte einst die Sturmwächter und wurde geschätzt als jemand, der ihre Wege verstand.

Ich treffe Gwendala Sonnenhauch, die weiterhin ihren Bruder vermisst und befürchtet, er ist in den Ruinen verschollen. Er führt ein sehr wichtiges und wertvolles Artefakt (hochelfisches Schwert) mit sich. Der Schmied Ilcoron Funkenweber kann Karakal eine neue Waffe herstellen.  Karakal träumt von seinem toten Bruder Leto, der als Untoter umher wandelt.

Wir treffen die Heilerin Alari Quellensinn, ebenfalls Mitglied im Rat der 8. Sie vermisst Ihre Schwester Sanray Lockenglanz seit einigen Monden, doch spürt sie, dass sie noch am Leben ist. Wir haben also immer noch keinen Hinweis auf die tote Elfe in der Hütte bei Broggen gefunden. Alari empfängt Bilder von Sanray, in denen sie Feste mit Menschen feiert und ausgelassen und fröhlich ist. Sollte es  Sanray gelungen sein, sich in das Heerlager des Regismund von Kaltenstein (blau-weiße Gewandungen mit Greifen) geschleust zu haben? Oder ist sie dem badoc gänzlich anheim gefallen?

Wir treffen Ariolan Weißstab und Racalla Meerflucht und erfahren Interessantes: Vermutlich war es nicht Kaltenstein, der den Bann brach (Kaltenstein war außerdem immer ein Gegner der Dämonologie und Nekromantie!). Kaltenstein besitzt extrem gute Kontake: zum Königshaus: Prinz Wendelmir; zu den Orks: Gharrachai aus dem Finsterkamm; zu Schamanen: Aschepelz (jung und machtvoll); zu den Sumen: Zirkel des Yehodan.

Die Mantra’kim können die Gestalt von Menschen, Zwergen, Elfen usw. annehmen und wurden vor 9000 Jahren von Pyrdacor als Dienerrasse erschaffen. In den Ruinen verwandelten sich angeblich zwei Nekromanten in dunkle Statuen.

Der Karakil ist ein Hinweis auf Asmodeus Zornbold. Er könnte möglicherweise den Bann gebrochen haben, da er zu Lebzeiten wohl dazu im Stande gewesen wäre. Aber als Geist? Man weiß es nicht. Asmodeus erschuf eins die Geierharfe, ein Artefakt zur Kontrolle der Seelen von Toten. Es wurde aus der Halle der Metamorphose von Kuslik geraubt. Er könnte auch nach Rohalsgefäßen suchen, die in den Ruinen vermutet werden, oder nach dem Portal der dämonischen Entität.

Ariolan ist bestürzt, dass wir die Knochenkeule nach Burg Dragenstein gegeben haben, da sie dort den Orks wieder in die Hände fallen könnte. Doch diese Entscheidung ist nun nicht mehr rückgängig zu machen. So oder so steht uns eine gefahrvolle Expedition in die gespenstischen Ruinen bevor.

 

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